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20. März 2019 13:53; Akt: 20.03.2019 13:53 Print

Prinz Harry bittet Queen um Vaterschaftsurlaub

Nach der Geburt von Baby Sussex will sich Prinz Harry eine zweiwöchige Auszeit nehmen. Und die könnte schneller eintreten als geplant.

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Am 15. Oktober 2018 verkündete der Kensington-Palast, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex ihr erstes Kind erwarten. «Die königlichen Hoheiten sind sehr glücklich, dass sie verkünden können, dass die Herzogin im Frühling 2019 ein Kind erwarten wird. Sie danken für die grossartige Unterstützung seit ihrer Hochzeit im Mai und sind sehr entzückt, diese tolle Nachricht mit der Öffentlichkeit teilen zu können», hiess es auf dem offiziellen Twitter-Account. Seitdem zeigten sich Meghan und Harry ... ... in Bezug auf den königlichen Nachwuchs immer wieder in Plauderlaune. Während ihrer Dienstreise nach Australien im Herbst erhielten sie bereits zahlreiche Baby-Geschenke – unter anderem Känguru-Stofftiere und kleine Ugg-Boots. Bei einer Rede in Down Under erwähnte der werdende Vater auch erstmals den kleinen Nachwuchs. «Wir hätten uns keinen besseren Ort vorstellen können, um die Baby-News – egal ob Junge oder Mädchen – zu verkünden», sagte Prinz Harry. Auch in seiner Rede zur Eröffnung der Invictus Games in Sydney sagte der 34-Jährige etwas über sein ungeborenes Kind. «Ich bin so stolz, euch meine Frau vorstellen zu können, und wir sind sehr glücklich, unser persönliches Glück mit euch zu feiern», so Harry. Im Dezember besuchte Herzogin Meghan ein Pflegeheim im Westen Londons, wo sie sich mit der pensionierten Schauspielerin Josephine Gordon unterhielt. «Meghan sagte, es gehe ihr sehr gut. Aber sie fühle sich sehr schwanger», verriet die 87-Jährige danach. Bei einem Besuch vom Herzog und der Herzogin von Sussex in Bikenhead im Nordwesten Englands im Januar nutzte ein kleines Mädchen die Gunst der Stunde. So berichtete die siebenjährige Meghan Redford gegenüber «The Sun», dass sie die ehemalige Schauspielerin direkt gefragt habe, ob sie ihr Baby Amy nennen würde, wenn es eine Tochter werde. Meghan soll daraufhin geantwortet haben: «Das ist wirklich ein schöner Name. Ich mag ihn, wir müssen darüber nachdenken.» Ein weiterer Royal-Fan, Jean Elliott, gestand Meghan, dass sie denke, Meghan erwarte ein Mädchen. Die Antwort der Herzogin: «Es besteht eine grosse Möglichkeit, aber es ist dennoch eine 50/50-Chance», wie Elliot nach ihrer Begegnung erzählte. Als der werdende Vater bei einem Termin während seiner Australien-Reise an einigen Royal-Fans vorbeilief, rief eine Frau Prinz Harry zu: «Ich hoffe, es ist ein Mädchen!» Zur Überraschung aller anwesenden Fans liess der 34-Jährige diesen Kommentar nicht einfach so stehen und antwortete im Vorbeigehen: «Das wünsche ich mir auch.» Bei einem Empfang im Buckingham-Palast vor zwei Wochen war Meghan in Plauderlaune. «Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, sah ich noch ganz anders aus», scherzte die 37-Jährige gegenüber Alun Cairns (48), dem Staatssekretär von Wales, der ihr zur Schwangerschaft gratulierte. Und verriet: «Es dauert nicht mehr lange.»

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Das Warten auf die Geburt des ersten Kindes von Prinz Harry und Herzogin Meghan geht in die entscheidende Phase. Nach ihrem gestrigen Auftritt wird sich die 37-Jährige bis zur Geburt aus der Öffentlichkeit zurückziehen und nur noch hinter den Palastmauern ihrer Arbeit nachgehen. Ihr Ehemann nimmt noch offizielle Termine war – wohl aber nicht mehr lange.

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Wie die «Daily Mail» berichtet, möchte sich Prinz Harry nach der Entbindung Zeit für seine kleine Familie nehmen. Und wird deshalb zwei Wochen in den Vaterschaftsurlaub gehen.

Harry möchte Meghan mit dem Baby zu Beginn unterstützen, wie ein enger Vertrauter des 34-Jährigen gegenüber dem «Express» verrät.

Harry tut es seinem Bruder gleich

«Er muss keinen Vaterschaftsurlaub in Anspruch nehmen, weil er nicht wie die meisten Menschen arbeitet. Er denkt aber, dass es etwas ist, das ein moderner Vater tut», heisst es weiter.

Bereits sein Bruder, Prinz William (37), nahm sich nach der Geburt seiner ersten beiden Kinder, Prinz George (5) und Prinzessin Charlotte (3), eine königliche Auszeit von zwei Wochen.

Harry muss um Erlaubnis fragen

Prinz Harrys letzter bezahlter Job ausserhalb des Königshauses war bei der Armee, und den beendete er nach zehn Jahren im Jahr 2015. Seither ist er im Dienste der Krone tätig und wird somit von Queen Elizabeth (92) und dem Prinzen von Wales – also von seinem Vater Charles (70) – entlöhnt.

Aus diesem Grund muss der Queen-Enkel auch bei seinem Grosi um den Vaterschaftsurlaub bitten. Ein Problem sollte dies laut einem Sprecher des Buckingham-Palastes aber nicht darstellen: «Ich bin sicher, dass Ihre Majestät die Dienstpause genehmigen wird.»

Gesetzlicher Vaterschaftsurlaub

In Grossbritannien haben frisch gebackene Väter den Anspruch auf maximal zwei Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Zum Vergleich: Nur einen Tag Vaterschaftsurlaub sieht das Schweizer Gesetz vor.

Erst vor kurzem ging der Basler Pharmariese Novartis in die Offensive und gewährt ab dem 1. Juli Vätern nach der Geburt des Kindes sogar 14 Wochen Ferien.

Meghans Risikoschwangerschaft

Prinz Harry könnte übrigens schneller in den Vaterschaftsurlaub gehen als bisher angenommen. Laut «Daily Mail» wird Herzogin Meghan derzeit regelmässig von einem Arzt auf Bluthochdruck und Eiweiss im Urin untersucht, um eventuelle Beschwerden zu überprüfen.

Mit ihren 37 Jahren hat die werdende Mutter nämlich eine Risikoschwangerschaft, bei der es zu einer Präeklampsie kommen kann. Gerade bei Erstgebärenden wie Meghan ist das Risiko dafür erhöht. Gemäss Swissmom.ch wird diese Komplikation auch Schwangerschaftsvergiftung genannt und «im schlimmsten Fall kann der ganze Organismus zusammenbrechen»; das heisst,
sie kann zu einem Schlaganfall und Herzversagen führen sowie das Leben des ungeborenen Kindes gefährden.

Zudem haben ältere Mütter allgemein ein erhöhtes Risiko, früher zu gebären, wie Dr. Amin Gorgy, Fruchtbarkeitsberater bei The Fertility & Gynecology Academy, gegenüber dem «Express» erklärt.

Was Herzogin Meghan und Prinz Harry seit der Bekanntgabe der Schwangerschaft über den royalen Nachwuchs gesagt haben, siehst du oben in der Bildstrecke.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Babs am 20.03.2019 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geburt

    Macht Ihr mal wieder auf Katastrophe ! Wegen einer ganz normalen Schwangerschaft. Sensation ist absolut unnötig.

  • romeosail am 20.03.2019 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lachhaft

    was für Spielregeln bei den Windsors herschen. Übt Harry überhaupt einen Beruf aus?

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  • klamottenkiste am 20.03.2019 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gut so.

    wenn man bedenkt wieviel die krone für england einbringt, so ist das nur gerecht. die kosten der krone werden bei weitem durch deren mitglieder wieder eingefahren. und alle die das nicht verstehen- nachlesen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mesh am 20.03.2019 20:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Risikoschwangerschaft

    .... sorry aber 37ig ist kein Grund für eine Risikoschwangerschaft. Das ist in unseren Breitengraden schon fast das Durchschnitssalter für Erstgebärende. Das Risiko für Gendefekte ist etwas erhöht - lässt sich heute jefoch mit entsprechdnden Tests relativ einfach ausschliessen. Natürlich besteht bei fortschreitender SW immer die Gefahr einer Schwangerschaftsvergiftung - die ist jedoch - wie auch Schwangerschsfts-Zucker von ganz vielen Faktoren abhängig.... und nicht hauptsächlich vom Alter.

  • Tom am 20.03.2019 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorstellung

    Stelle mir grad vor, wenn ich meine Grossmutter um Vaterschaftsurlaub bitten müsste... Krankes mittelalterliches Gehabe auf Kosten der Steuerzahler.

  • Black Bird am 20.03.2019 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich wünsche ihm! das Beste

    Das er sich bemühen will zeigt doch dass er reif dafür ist. Ich hoffe nur das er danach nicht der Depp ist! Wieso? Na weil Meghan eifach zu kalkulierend ist. Sie will aus allem nur das Maximum für sich selber rausschlagen. Ich finde sie hat etwas kaltes an ihrer Art. Man merkt es speziell an den Augen! Mit Lady Di ist das kein Vergleich. Das war eine supertolle Frau.

  • didi am 20.03.2019 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    eine monarchistische

    Muppetshow, wie lange wollen es die Briten noch dulden?

  • Linda am 20.03.2019 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Ihrer Arbeit nachgehen?

    Sie wird hinter den Palastmauern ihrer Arbeit nachgehen? Brüüüüller!