06. April 2005 14:33; Akt: 06.04.2005 14:45 Print

Queen wollte Hochzeit um sechs Monate verschieben

Die Queen würde ihren Sohn erst in einem halben Jahr heiraten lassen. Doch Prinz Charles hat sich durchgesetzt. Die britische Polizei wiederum kämpft gegen das Hochzeitschaos an.

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Wegen der Beerdigung des Papstes wollte Queen Elizabeth II. die ursprünglich für Freitag geplante Hochzeit ihres Sohnes nicht nur um einen Tag sondern gleich um ein halbes Jahr verschoben wissen, wie die britische Zeitung «The Sun» unter Berufung auf «hohe Quellen» im Palast meldet. Doch habe sich Charles während eines Telefonats mit seiner Mutter durchgesetzt, wie es heisst.

Eigentlich habe der Thronfolger gar nicht länger warten wollen, seine langjährige Freundin Camilla Parker Bowles endlich zu ehelichen. Noch am Sonntagabend hatte Charles' Büro jede Verschiebung kategorisch ausgeschlossen, wie die Nachrichtenagentur dpa weiss.

Doch sollen neben der Queen auch der Bischof von Canterbury darauf gedrängt haben, dass Charles an der Beerdigung des Papstes teilnimmt.

Für zusätzliche Verstimmung sorgt laut britischen Nachrichtenagenturmeldungen, dass die Hochzeit wegen des neuen Termins am Samstag teuerer wird als geplant.

Am Wochenende hätten die zur Sicherung der Veranstaltung abgestellten Polizisten Anrecht auf einen Wochenendzuschlag. Eine Polizeisprecherin sagte deshalb, das Königshaus solle sich an den Extrakosten beteiligen. Es sei für die Beamten schon schwierig genug, sich auf die ständig geänderten Hochzeitspläne einzustellen, wie es weiter heisst.

Eine Sprecherin von Charles lehnte die Beteiligung an der Rechnung wiederum ab: Sicherheitskosten seien Sache der Polizei und des Innenministeriums.