Keine Tränen

04. Dezember 2010 12:09; Akt: 04.12.2010 12:41 Print

Rihanna will kein Mitleid

Sängerin Rihanna will kein Mitleid für die Schläge, die sie 2009 von ihrem Ex-Freund Chris Brown bekam.

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Die Sängerin, die 2009 von ihrem ehemaligen Freund Chris Brown verprügelt wurde, will von den Menschen kein Mitleid, da sie zu stolz sei und nie jemanden zusehen liesse, wenn sie deswegen weine.

«Bevor das passiert ist, war ich nur ein kleines Mädchen von der Insel, das Popmusik gemacht hat. Es war einfach zu denken, dass ich oberflächlich war und alles hatte. Es schien so, als hätte ich keine Probleme gehabt», berichtet sie dem Magazin 'GQ'. «Und dann plötzlich hat mit einem Schlag jeder begriffen, dass ich auch Probleme habe. Ich habe zu viel Stolz und würde das lieber überspielen. Mich wird nie jemand weinen sehen und ich will auch nicht, dass andere für mich weinen, weil ich in einer schlechten Beziehung gesteckt habe. Ich hasse das, die Menschen wissen das und ich will nicht dafür in Erinnerung bleiben.»

«Die Mauer um mich»

Die Sängerin sagt, das sei ihr «defensiver» Teil: «Sogar dann, wenn ich mich in einer schlimmen Situation befinde, baue ich diese starke Mauer um mich auf, dass ich manchmal wirklich selbst denke, dass es mir nichts ausmacht.»

Nach dem Übergriff ging die Geschlagene schon kurze Zeit darauf wieder zu Brown zurück, was sie inzwischen jedoch bereut. «Das war eine Situation, in der ich niemals sein wollte. Wäre es eine Freundin gewesen, dann hätte ich sie gezwungen, da raus zu kommen. Und dann habe ich mich selbst hinein manövriert», erinnert sie sich und führt aus: «Ich habe mitbekommen, wie meine Mutter körperlich misshandelt wurde und mir geschworen, dass mir das nie passieren wird. Doch genau das passierte dann. Wenn ich jetzt zurückschaue, dann macht es mich wahnsinnig, dass ich nicht als das erkennen konnte, was es war.»

(lsp/bang)