Royals-Doku enthüllt

04. November 2018 11:52; Akt: 04.11.2018 11:52 Print

Prinz Charles lässt seine Schuhbändel bügeln

Wer im Palast tätig ist, bekommt die Macken der Königsfamilie hautnah mit. So auch Butler Paul Burrell, der in einer neuen Royals-Doku Skurriles über Prinz Charles enthüllt.

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Die neue Amazon-Prime-Dokumentation «Serving the Royals: Inside the Firm» enthüllt so manches Geheimnis über die Königsfamilie, das diese vermutlich lieber hinter den Palastmauern gelassen hätte. Allen voran wird im Film Prinz Charles als «verwöhnter Prinz» mit schrägen Macken dargestellt. Seine absurdesten Wünsche haben wir auf den nachfolgenden Slides aufgelistet. Laut Prinzessin Dianas ehemaligem Butler Paul Burrell (60) legt der 69-jährige Thronfolger sehr viel Wert darauf, dass er bei der Pflege seiner Zähne Unterstützung bekommt. «Seine Kammerdiener müssen jeden Morgen seine Zahnpasta auf die Zahnbürste drücken», erzählt Burrell. Abends muss er dann wahrscheinlich selbst ran. Um seine Wäsche muss sich Prinz Charles natürlich nicht selbst kümmern. Und auch das Bügeln seiner Kleidung und Schuhbändel wird ihm abgenommen. Ja, richtig gelesen: Der Vater der Prinzen William (36) und Harry (34) verlangt von seinen Bediensteten, dass seine Schnürsenkel faltenfrei sind. Und nicht nur das: «Sein ... ... Pyjama wird jeden Morgen gebügelt.» In einer Nachtwäsche mit Falten schläft es sich schliesslich auch wahnsinnig schlecht. Das Wetter in Grossbritannien ist bekanntermassen von kaltem Wind und viel Regen geprägt. Ein wohltuendes Bad kann da den unterkühlten Königskörper schnell wieder wärmen. Doch entspannend ist es nur dann, wenn alles an seinem gewohnten Platz ist, nicht wahr, Charles? «Der Badestöpsel muss sich an einer ganz besonderen Stelle befinden und ... ... die Wassertemperatur darf nur lauwarm sein», verrät Burrell laut der «Daily Mail» in der Dokumentation. Schliesslich will sich der Prinz ja nicht seine Kronjuwelen verbrennen. An einen besonders absurden Wunsch kann sich Burrell noch gut erinnern: «Einmal rief er mich in die Bibliothek und sagte dann: ‹Oh Paul, ein Brief von der Königin muss wohl in meinen Mülleimer gefallen sein. Könntest du ihn bitte wieder herausholen?›» Neben der Amazon-Prime-Dokumentation enthüllt auch das Buch «Rebel Prince: The Power, Passion and Defiance of Prince Charles» von Tom Bower einige Macken der Nummer eins in der Thronfolge. So sollen verschiedene Bedienstete für mehrere Meter desselben Flurs im Clarence House verantwortlich sein, wie die «Daily Mail» aus dem Buch zitiert. Das bedeutet: Offizielle Besucher werden beim Spaziergang durch die heiligen Palast-Hallen von unterschiedlichen Dienern begleitet. Und nicht nur in den eigenen vier Wänden lebt Charles seine Macken aus. Ist der Queen-Sohn mal auf Reisen – wie derzeit mit seiner Frau Camilla (71) auf Royals-Tour in Afrika –, begleitet ihn eine ganze Entourage sowie das halbe Interieur des Palastes. Wie Bower in seinem Buch schreibt, verreist der Prinz von Wales nämlich immer mit dem kompletten Schlafzimmer – inklusive seines orthopädischen Bettes und der Satin-Bettwäsche. Auch das kleine und grosse Prinzen-Geschäft will der 69-Jährige in gewohnter Umgebung erledigen. Deshalb werden Charles' Toilettensitz und Toilettenpapier ebenfalls eingepackt. Als Durstlöscher für unterwegs müssen ein ... ... Whisky der Marke Laphroaig und ein spezielles Wasser mit, gegen das Heimweh sollen zwei Landschaftsbilder der schottischen Highlands helfen. Schliesslich soll sich auch ein Prinz auf Reisen wie zu Hause fühlen. Eine weitere Absonderlichkeit von Charles ist, dass er mit seinen «verstorbenen Liebsten» sprechen soll, um sie in seinem Herzen am Leben zu erhalten. Das schreibt Royal-Korrespondent Robert Jobson (54) in seinem gerade veröffentlichten Buch «The Real Charles». Vor drei Jahren machte der Prinz eine Pilgerfahrt an den Ort, wo sein ... ... Grossonkel Lord Louis Mountbatten 1979 ermordet wurde und sprach dort mit seinem Verwandten. «Seit diesem Tag spricht er in stillen und einsamen Momenten mit seinen verstorbenen Liebsten und behält so Mountbatten und andere ihm wichtige Menschen in seinem Herzen am Leben», wie es im Buch heisst.

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In «Serving the Royals: Inside the Firm» wird Prinz Charles (69) laut der «Daily Mail» als verhätschelter und verwöhnter Prinz auf der Erbse beschrieben, der die Mitarbeiter im Kensington-Palast (wo Charles früher mit seiner 1997 verstorbenen Ex-Frau Prinzessin Diana lebte) und in Clarence House (seinem aktuellen Wohnsitz) mit bizarren Extrawünschen auf Trab hält.

«Der verwöhnte Prinz»

Der ehemalige Butler von Lady Di, Paul Burrell (60), erzählt, dass der Queen-Sohn «in einer so privilegierten Welt aufgewachsen ist, dass er für sich selbst gar keine Entscheidungen treffen kann». Er müsse sich um nichts kümmern, alles werde für ihn erledigt.

Dieses Verhalten habe Charles unter den Mitarbeitern von Clarence House auch den Spitznamen «der verwöhnte Prinz» eingebracht.

Welche skurrilen Dinge der Prinz von Wales von seinen Angestellten erwartet und welche Macken andere Royals haben, erfährst du oben in der Bildstrecke.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Claudia am 04.11.2018 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur dort...

    Offensichtlich wünscht und bezahlt der britische Steuerzahler das gerne. Auch bei uns in der Schweiz leisten wir uns eine Luxusregierung mit hohen Gehältern, hohen Spesen und obendrauf ein GA 1.Klasse - einfach andere Könige!

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  • Morlem am 04.11.2018 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vertrauen

    Das private Leben geht meiner Meinung nach niemand etwas an. Dass die Ex Bediensteten diese Dinge nicht für sich behalten können, sehe ich als unverzeihbaren Vertrauensbruch.

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  • Nachdenker am 04.11.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Bultler gleich Diskretion

    Eigentlich hätte ich von einem Butler mehr Diskretion erwartet. Sieht aber so aus, als ob dieser wirklich spezielle Beruf nun von jedem Dahergelaufen ausgeführt werden kann. Da bin ich aber nun wirklich überrascht. cheers.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 04.11.2018 22:47 Report Diesen Beitrag melden

    Wen interessierts?!

    Dieser "Butler" bleibt trotzdem nur ein Butler und der Prinz ist weiterhin ein Prinz! Insbesondere Butler müssten so verschwiegen sein wie ein Grab. Aber eben: Gutes Personal findet heutzutage nich einmal das Empire mehr:-)

  • GoBritan am 04.11.2018 19:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    not amused

    und die Briten zahlen all diesen Mist mit ihren Steuern. Bin sehr oft in UK und kann sagen, not all Brits are amused about this!

  • Mr.X am 04.11.2018 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schnürsenkel bügeln?

    Elegante Schnürschuhe wie sie der gute Charles trägt haben runde Schnürsenkel!! Scheint nicht viel Wahrheit in der Story zu sein!

  • John Mac L. am 04.11.2018 19:06 Report Diesen Beitrag melden

    Ach du meine Güte!

    Erstens ist dieser Butler keine Vertrauensperson mehr und hat Hofverrat begangen! Zweitens kann es uns gleich sein, was da bei den Royals abgeht. Drittens habe ich Verständnis für diese Skurilitäten; das immer und ewig im Rampenlicht stehen kann einem schon zu schaffen machen. Viertens bezahlen die Royals immer noch einen grossen Teil ihres Lebens selbst. Der Staat zahlt nur den Repräsentationsteil und, die Royals bringen England mehr als sie kosten (Touris).

  • Doris Baumann am 04.11.2018 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Näschen

    Warum hat Charles eine so rote Nase,und Wange,?