Royaler Hände-Check

26. Dezember 2018 09:16; Akt: 26.12.2018 09:16 Print

Darum klammert sich Kate immer an ihre Clutch

Das steife Protokoll des Hofes lässt bei offiziellen Terminen kaum Platz für grosse Emotionen. Doch die Haltung der Hände sagt viel über Herzogin Kate und die anderen Royals aus.

Die Körpersprache von Prinz George und Prinzessin Charlotte ist im Gegensatz zu den erwachsenen Royals ein offenes Buch. (Video: Glomex)

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Insgesamt absolvierte die britische Königsfamilie in diesem Jahr mehr als 1000 öffentliche Auftritte. Prinz Charles (70), Herzogin Kate (36) oder Prinz Harry (34) wirkten dabei stets freundlich, selbstbewusst und professionell – immer darauf bedacht, die königliche Etikette nicht zu verletzen. Für grosse Emotionen ist meist kein Platz.

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Auch wenn die Mimik und das Verhalten meist nicht auf ihre Gefühlslage schliessen lässt, so tun es doch oftmals ihre Hände. Jean Broke-Smith und Darren Stanton, beide Experten für Körpersprache, lüften nun gegenüber der «Daily Mail» das Geheimnis hinter den Signatur-Handpositionen der Royals und verraten, was diese zu bedeuteten haben.

Herzogin Kate

Bei offiziellen Terminen kombiniert Herzogin Catherine zu ihren schicken Kleidern meist eine kleine Clutch. Dies sei laut Darron Stanton eine Verteidigung. «Durch die Handtasche baut sie eine Barriere zwischen sich und dem Rest der Welt auf», so der Experte.

Herzogin Kate und ihre Standard-Handposition

Die 36-Jährige sei nämlich nicht so selbstbewusst wie Herzogin Meghan und wirke zwar charmant und aufrichtig, aber auch viel formeller und vorsichtiger. «Ich vermute, es ist eine Haltung, die sie angenommen hat, als sie zum ersten Mal in der Öffentlichkeit war», meint Jean Broke-Smith.

Herzogin Meghan

Schon vor ihrer Hochzeit zeigten sich Herzogin Meghan und Prinz Harry bei Auftritten sehr vertraut und verliebt. Stets behielten sie engen Körperkontakt, der laut Darren zeigt, dass die 37-Jährige «eine sehr selbstbewusste Frau ist, die sich in der Öffentlichkeit absolut wohlfühlt». So lege sie ihre Hand auf Harry Rücken, um ihn zu führen, und beruhige ihn mit kleinen Streicheleinheiten. Mit diesen Gesten würde sie den Prinz aber «nicht bevormunden, sondern unterstützen».

Herzogin Meghan und ihre Standard-Handposition

Dass Neo-Royal Meghan während ihrer ersten Termine oft mit ihren beiden Händen einen Arm von Harry umklammerte, deutete darauf hin, dass sie unsicher und er ihre «Komfortzone» war.

Prinz Harry

Ob beim Verlobungsauftritt mit Meghan oder beim Treffen mit Melania Trump (48): Harry versteckt seine rechte Hand gerne im Sakko. «Die Position sieht danach aus, als würde er nicht wissen, was er mit der Hand anstellen soll», so Darren. «Es ist eine Geste, die an die Kindheit erinnert, denn kleine Kinder halten sich oft unbewusst an Kleidungsstücken fest.» Aber die Art und Weise, wie Harry es tue, zeige seine Bescheidenheit.

Prinz Harry und seine Standard-Handhaltung

«Die Position wirkt unsicher», sagt hingegen Jean Broke-Smith, «und seine Hand ist seit seiner Begegnung mit Meghan abgerutscht, da er sich immer zu ihr neigt».

Queen Elizabeth

Die Königin (92) hat eine Standardposition, wenn es um ihre Hände geht. Seit Jahren verschränkt sie ihre Finger und hält die Arme rechtwinkelig zu ihrem Körper. Bei normalen Personen würde diese Haltung auf Angst hindeuten, erklärt Darren. «Aber die Königin wirkt eher bequem und entspannt.» Ihre Hände würden Dominanz und Selbstvertrauen ausstrahlen, ohne anstössig zu sein.

Queen Elizabeth und ihre Standard-Handhaltung

Gemäss Broke-Smith erinnere die Position der Queen an die Königsmutter. «Ihre Hände so zu halten, ist elegant und hat etwas von der Hausfrau der 50er-Jahre, besonders mit den Handschuhen.»

Prinz Charles

Wie sein Sohn Harry hält Prinz Charles seinen linken Arm stets vor seiner Brust. Diese Haltung würde aber nicht auf einen selbstbewussten Mann hindeuten, sagt Darron Stanton.

Prinz Charles und seine Standard-Körperhaltung

Seine Kollegin Jean Broke-Smith findet allerdings, dass der 70-Jährige nun ein viel zugänglicheres Erscheinungsbild hat. «Versteckte er in den vergangenen Jahren seine Hände noch hinter dem Rücken, sieht man in der neuen Haltung, dass er entspannter und freier in seinen Bewegungen ist. Er weiss jetzt nur nicht, wo er seine Hände hingeben soll.»

Herzogin Camilla

Charles Frau hat sich eine Standard-Handposition angeeignet, die jener der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) sehr ähnelt. Bei der sogenannten Merkel-Raute werden die Hände mit den Innenflächen vor dem Bauch gehalten, sodass die Daumen und Zeigefinger sich an den Spitzen berühren. Die Geste strahlt «Kraft und Zuversicht aus. Jemand, der sich in seiner Haut wohlfühlt».

Herzogin Camilla und ihre Standard-Handposition

Es sei laut Jean Broke-Smith zudem eine Position, aus der Herzogin Camilla (71) ihre Hände leicht bewegen kann. «Sollte es etwas steif sein, kann sie einfach ihre Finger bewegen. Es ist eine brillante Position.»

(kao)