Nach tödlichem Unfall

21. Juni 2011 11:07; Akt: 21.06.2011 12:07 Print

Ryan Dunns Leiche wird obduziert

War Alkohol der Grund für Ryan Dunns Tod? Die sterblichen Überreste des «Jackass»-Stars befinden sich in der Gerichtsmedizin, wo sie einer Autopsie unterzogen werden.

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Ryan Dunn wird nach seinem tödlichen Verkehrsunfall in der Gerichtsmedizin untersucht, um festzustellen, ob Alkohol bei dem schweren Crash eine Rolle gespielt hat. Der amerikanische Reality-TV-Star und ein noch nicht identifizierter männlicher Beifahrer wurden am frühen Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall im US-Bundesstaat Pennsylvania getötet.

Über die letzten Stunden des Stuntman gibt es verschiedene Berichte. Er selbst schickte ein Bild von sich heraus, in dem man ihn Sonntagnacht in der «Barnaby's Bar» mit Freunden beim Trinken sieht. Der Online-Newsdienst «TMZ» berichtete, dass der Künstler sechs alkoholische Getränke – Bier und Schnaps – zu sich genommen habe, bevor er sich ans Steuer setzte.

Widersprüchliche Augenzeugen

Die Aussagen von Augenzeugen widersprechen sich aber. Während ein Anwesender behauptet, Dunn sei völlig betrunken gewesen, betont ein anderer, der Star sei nicht zu betrunken zum Autofahren gewesen. Ein Mitarbeiter der Bar habe sich gemäss «MTV News» ebenfalls gemeldet und zu Protokoll gegeben, Dunn sei ihm nicht betrunken erschienen. «Er war ganz er selbst», so der Mitarbeiter von «Barnaby’s» zu «MTV News», «er schien sich gut zu amüsieren, hing mit seinen Freunden herum».

Nach den ersten Untersuchungen mutmasst der offizielle Polizeibericht, dass überhöhte Geschwindigkeit wahrscheinlich zu dem Unfall beigetragen hat. Laut «TMZ» wird auch die Leiche des unbekannten Beifahrers in der Gerichtsmedizin untersucht. Bis jetzt wurde noch nicht bekannt, wann die toxikologischen Ergebnisse veröffentlicht werden.

Trauer von «Jackass»-Kollegen

Der enge Freund und «Jackass»-Co-Star Steve-O sprach über seine Trauer und schrieb auf Twitter: «Ich weiss nicht, was ich sagen soll, nur, dass ich Ryan Dunn liebe und ihn sehr vermissen werde.»

(Cover Media)