Vermisster DSDS-Star

27. November 2018 21:23; Akt: 28.11.2018 00:11 Print

Schauspielschule listet Küblböck als Absolvent auf

Noch immer gilt Daniel Küblböck als vermisst. Von seiner Theater-Schule wird er nun als Absolvent des Jahrgangs 2018 geführt.

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Auf der Homepage der ETI wird Daniel Küblböck als Absolvent des Jahrgangs 2018 gelistet. Daniel Küblböck mit seinem Vater Günther im Jahr 2003. Der Sänger erhält keinen Grabstein. Daniel Küblböck sprang im September von Bord des Kreuzfahrtschiffes Aida Luna. Es gebe Grund zur Annahme, dass er ins Wasser gesprungen sei, teilt das Kreuzfahrtschiff mit. Das Schiff, das von Hamburg nach New York unterwegs gewesen ist, wurde vorzeitig gestoppt. (Archivbild) Diese Route hätte das Schiff fahren sollen. Bekannt wurde der mittlerweile 33-Jährige 2003 durch seine Teilnahme bei der RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar». Er schied in der vorletzten Sendung aus und belegte hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann den dritten Platz. Es folgten mehrere ... ... TV-Auftritte, Chart-Hits, Werbespots und eine Autobiographie «Ich lebe meine Töne». Das Buch, das er für eine Hörbuchversion auch selbst einsprach, erreichte Platz drei in der Spiegel-Bestesellerliste. 2004 ging Daniel dann ins RTL-Dschungelcamp und musste sich unter anderem mit 30'000 Kakerlaken in einer Glaskiste ... ... auseinandersetzen. Im selben Jahr hatte Küblböck auch einen Autounfall. Er prallte gegen einen Lastwagen, der voll mit Gurken war, und überlebte schwer verletzt. Direkt danach machte er seinen Führerausweis. Anschliessend wurde es ruhig um den Paradiesvogel. Grund: Küblböck ... ... wurde zum Geschäftsmann, gründete ein eigenes Unternehmen und investierte in Öko-Strom. 2012 machte er Schlagzeilen, als er sich von einer 70-jährigen Milliardärin adoptieren liess. 2015 zog es Daniel wieder kurzzeitig ins Rampenlicht. Der Sänger nahm bei der achten Staffel von «Let's Dance» teil. Anschliessend wurde es erneut ruhig um ihn. Gegenüber VIP.de sagte er 2017: «Ich habe mich seit drei Jahren aus dem Verkehr gezogen, weil ich in Berlin Schauspiel studiere. Ich bin ... ... Student, man lernt nie aus. Darauf will ich mich konzentrieren. Ich bin dort bis September 2018, danach will ich mich am Theater bewerben. Und dann mal schauen, was kommt.» Sein Studium macht Daniel ... In den letzten Jahren machte Daniel nicht nur beruflich, sondern auch optisch eine Verwandlung durch. Während er 2002 bei DSDS noch mit seinem schrillen Aussehen auffiel, präsentierte sich der 33-Jährige 2014 mit einer modernen Kurzhaarfrisur, Bart und jeder Menge Tattoos. Vor seiner Karriere im Rampenlicht machte er übrigens eine Ausbildung zum Kinderpfleger und absolvierte ein Praktikum in einem Kindergarten. Sein letzter Instagram-Post stammt vom 28. Juli. Damals klagte Daniel über die Hitze. «Zu heiss. Wann kommt der Regen?», kommentierte er dieses Bild.

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Am 30. November hätte Daniel Küblböck seine Ausbildung am Europäischen Theaterinstitut (ETI) in Berlin beendet. Doch dazu kam es nicht. Seit Anfang September fehlt vom ehemaligen DSDS-Sänger jede Spur. Er stürzte vor der Küste Neufundlands von einem Kreuzfahrtschiff.

Auf ihrer Internetseite erinnert sich das ETI an ihren ehemaligen Schüler. Er wird als Absolvent des Jahres 2018 aufgelistet. Unter dem Foto steht: «Wir vermissen unseren Schüler Daniel Kaiser-Küblböck, der am 30. November 2018 seine Ausbildung am ETI Berlin beendet hätte.»

«Selbstverständlich, ihn in die Galerie aufzunehmen»

Jeder weitere Absolvent wurde jeweils mit einem Steckbrief beschrieben. Robert Mau, der Leiter der Schule, sagte zur «Bild» (Artikel ist kostenpflichtig): «Daniel gehört zu dieser Klasse und zu unserer Schule. Am 30. November hätte er, wenn nicht dieses schreckliche Unglück geschehen wäre, sein Abschlusszeugnis bekommen, und deshalb ist es für uns selbstverständlich, ihn in die Absolventengalerie aufzunehmen.»

An der Schule lief für Küblböck nicht immer alles glatt. Es gab Unstimmigkeiten. Gerüchten zufolge wurde der 33-Jährige von seinen Mitschülern gemobbt. Mau widerspricht diesen Vorwürfen: «Daniel war aggressiv und unzuverlässig. Mehrere Male habe ich ihm zu einer Therapie geraten. Aber er blockte ab.»

(fss)