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19. Januar 2019 00:56; Akt: 19.01.2019 10:32 Print

Simone Giertz' Hirntumor ist zurück

Social-Media Star Simone Giertz schockte letztes Jahr ihre Fans mit der Diagnose Hirntumor. Nach ihrer Operation waren die Ärzte optimistisch. Doch nun ist der Tumor zurück.

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Die schwedische Youtuberin Simone Giertz hat im Mai 2018 ihre Community mit einer Hirntumor-Diagnose erschüttert. Einen Monat später wurde sie die in San Francisco lebende 27-Jährige operiert. Die Ärzte waren zufrieden, alles sah gut aus. Doch nun folgt der nächste Schock: Am Freitagabend postete sie ein neues Video mit dem Titel «Mein Hirntumor ist zurück». «Es fühlt sich wie eine schlechte Filmszene an», erklärt sie in dem siebenminütigen Video, in dem sie ein Shirt mit ihrem Hirnscan trägt.

Dennoch gibt sie sich optimistisch: «Es muss nicht bedeuten, dass alles schlecht ist.» Bei der Operation im Mai habe man ihr grosse Teile des Tumors entfernt. Er sei aber nicht komplett entfernt worden, da er sich teilweise auch in Gehirnregionen befunden habe, die bei einer Operation ein Risiko dargestellt hätten.

«Dieses Mal denke ich nur: ‹Ich will doch nur gesund sein. Ich bin es leid, zu leiden. Ich will nicht das Hirntumor-Mädchen sein.›»

Sie habe gewusst, dass noch Reste da sind, die wachsen würden. «Aber die Zeit war kürzer, als ich dachte. Es ist erst acht Monate her.» Dennoch sei derzeit noch keine Operation geplant. «Ich werde erstmals eine Chemotherapie starten.» Zwar sei diese Massnahme nicht ganz so schmerzhaft, sie berge aber Gefahren. Nebenwirkungen wie Blindheit, Hörverlust, Demenz könnten auftreten. «Ich versuche mich an das winzig kleine Stück zu klammern, das lustig daran ist», sagt Giertz. Die Erfolgschance liege bei 90 Prozent.

Beim letzten Mal hätten sie die Anteilnahme von Freunden, Familie und Fans gerührt. «Dieses Mal denke ich nur: ‹Ich will doch nur gesund sein. Ich bin es leid, zu leiden. Ich will nicht das Hirntumor-Mädchen sein.›» Trotzdem sagt sie auch dieses Mal ihrer Krankheit den Kampf an.

(vro)