Die Eltern unterstützen sie

20. Februar 2020 12:05; Akt: 20.02.2020 13:51 Print

Steven Spielbergs Tochter macht Pornos

Auch Steven Spielbergs Adoptivtochter dreht jetzt Filme. Allerdings keine Hollywoodstreifen wie ihr Papi: Mikaela macht Pornos – und hat nun ihre Eltern eingeweiht.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Als Baby wurde sie von zwei Hollywoodstars adoptiert: von Regisseur Steven Spielberg (73) und Schauspielerin Kate Capshaw (66). Inzwischen ist Mikaela 23-jährig, lebt im US-amerikanischen Nashville und feilt an ihrer eigenen Karriere: Wie ihre Eltern zieht es auch sie vor die Kamera. Allerdings in ein komplett anderes Genre, wie sie nun in ihrem ersten Interview mit «The Sun» sagt.

Umfrage
Welches ist dein Lieblings-Spielberg-Film?

Mikaela produziert unter dem Namen Sugar Star eigene Solo-Pornofilmchen. Und sobald sie ihre Lizenz als Sexarbeiterin bekommen habe, wolle sie in einem Stripclub arbeiten.

Eltern reagierten «fasziniert»

Ihren Eltern hat Mikaela erst vergangenes Wochenende via Facetime davon erzählt. Sie seien «nicht verärgert», sondern vielmehr «fasziniert» gewesen, so Mikaela.

Sie selbst bezeichnet sich als «sexuelle Kreatur» und erklärt ihre Beweggründe wie folgt: «Ich hatte es wirklich satt, nicht in der Lage zu sein, aus meinem Körper Kapital zu schlagen, und ehrlich gesagt hatte ich es satt, dass mir gesagt wurde, ich solle meinen Körper hassen.»

Jetzt könne sie andere Menschen mit ihrer Arbeit «befriedigen», und das fühle sich gut an, «weil es nicht so ist, dass ich mich verletzt fühle».

Mikaela hofft, finanziell unabhängig von ihren berühmten Hollywood-Eltern zu werden. Der Entscheid, in die Sexbranche einzusteigen, sei aber nicht aus Verzweiflung gefallen. «Es ist eine positive, motivierende Entscheidung. Ich habe realisiert, dass es keine Schande ist, eine Faszination mit der Industrie zu haben und etwas tun wollen, das sicher, vernünftig und einvernehmlich ist.»

Von «Raubtieren» missbraucht

Im Interview enthüllt Mikaela ausserdem, dass sie als Kind von «Raubtieren» missbraucht worden sei, was später eine Reihe von psychischen Problemen ausgelöst habe. Sie litt unter anderem an Magersucht, einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und Alkoholismus. Wie sie gegenüber «The Sun» erklärt, habe der Missbrauch nichts mit ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis zu tun.

Für ihre Eltern empfinde sie grosse Liebe und Respekt, fügte sie an. Sie sei zwar nervös gewesen, ihnen von ihrem Job zu berichten. Aber es habe sie auch nicht erstaunt, dass sie sie unterstützten.

(kfi)