155 Quadratmeter

06. Oktober 2019 09:13; Akt: 06.10.2019 09:13 Print

Sylvie Meis hat eine Wohnung nur für Kleider

Moderatorin Sylvie Meis leistete sich sieben Jahre lang eine Maisonette-Wohnung als Kleider-Lager. Und zahlte dafür monatlich 5500 Franken Miete.

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Der Inbegriff eines Fashion-Victims: Sylvie Meis hat Kleider in Hülle und Fülle. Um sie verstauen zu können, musste sich die Moderatorin sogar eine Extra-Wohnung zulegen. Sieben Jahre lang hatte Meis eine zusätzliche Wohnung nur für ihre Klamotten, Schuhe und Handtaschen. Für stolze 5500 Franken im Monat. Im September hat sie sich nun von ihrer Extra-Immobilie getrennt. «Da muss irgendwann die Vernunft einfach auch siegen», sagt sie. Chillen auf dem Sofa – aber ist es ihr eigenes? Und wenn ja, in welcher Wohnung steht das gute Stück denn? Bei Sylvie Meis weiss mans nicht so genau. Die niederländische Moderatorin dürfte zurzeit selten solo nächtigen: Meis soll nämlich seit Juni mit dem deutschen Künstler Niclas Castello liiert sein. Eine Hochzeit schliesst sie nicht aus, eine Schwangerschaft dagegen schon. «Mit dem Thema Kinderkriegen habe ich abgeschlossen», sagt die 41-Jährige zur «Bunten». Meis lebt mit ihrem Sohn Damian (13) aus ihrer Ehe mit Fussballer Rafael van der Vaart in einem zweistöckigen Penthouse im Hamburger Nobelviertel Eppendorf. Kostenpunkt: 9000 Euro im Monat. «Kalt», wie Meis verrät. Fast genauso oft wie in Hamburg ist Meis an den schönsten Stränden dieser Welt unterwegs. Oder im Fitnesscenter. Meis treibt sie jeden Tag Sport. Sie hat sogar ein eigenes kleines Fitnessstudio bei sich zu Hause in Hamburg. Ob zu Hause oder unterwegs: Meis mags luxuriös, auf Reisen ist sie auch gerne mal im Privatjet. Beruflich sorgte sie kürzlich mit ihrem Opernball-Aus für Schlagzeilen: Nach zwei Jahren in Folge darf sie 2020 den Semperopernball in Dresden nicht mehr moderieren. Ihr zu tief geschnittenes Kleid soll der Grund für das Aus gewesen sein.

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Die meisten haben einen Kleiderschrank. Ein paar haben einen begehbaren Kleiderschrank. Und Sylvie Meis hat eine Kleider-Wohnung.

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Die niederländische Moderatorin hat einzig für ihre Klamotten-Sammlung eine Immobilie gemietet. Aber nicht etwa ein kleines Studio, sondern gleich eine 155 Quadratmeter grosse Maisonette-Wohnung mit vier Zimmern.

Während sieben Jahren hat sie umgerechnet 5500 Franken Miete im Monat dafür gezahlt, wie Bild.de weiss. Das ergibt insgesamt das stolze Sümmchen von 462'000 Franken. Man stelle sich mal vor, wie viele neue Paar Schuhe sie dafür hätte haben können.

«Irgendwann muss die Vernunft siegen»

Am 1. September hat Meis nun die Extra-Wohnung aufgegeben. «Da muss man ehrlich sein, das ist nach sieben Jahren lächerlich. Irgendwann muss die Vernunft einfach auch siegen», sagte sie kurz davor im Gespräch mit der «Bild».

Dafür musste sich Meis von einem grossen Berg Klamotten trennen. Vieles habe sie laut der Zeitschrift «Bunte» an Freundinnen und Charity-Einrichtungen verschenkt.

Vollgestopfter Kleiderschrank

Jetzt muss sie mit einem Stauraum von 40 Quadratmetern für ihre Kleider auskommen. Während andere auf so viel Platz ihren ganzen Hausrat unterbringen, platzt bei Meis das Zimmer aber fast aus allen Nähten.

Die Regale, die vom Boden bis zur Decke reichen, seien vollgepackt mit Kleidern, Handtaschen und Schuhen, wie die «Bunte» nach einem Besuch in der zweistöckigen Penthouse-Wohnung in Hamburg berichtet.

Sylvie kauft «wenig, aber hochwertig»

Immerhin findet man in der Kleiderfülle auch ein paar günstige Teile. Ihr preiswertestes Teil ist ein Oberteil von Zara für 7 Franken. Das teuerste Stück im Schrank ist eine ganz bestimmte Kelly Bag von Hermès aus schwarzem Leder. Kostenpunkt: «Eine niedrige fünfstellige Summe», sagt Meis.

Und fügt an: «Ich kaufe wenig, aber dafür hochwertig.» Angesichts der erst vor kurzem aufgegebenen Extra-Wohnung mag man ihr das jedoch nicht recht abnehmen.


Sylvie Meis sorgte kürzlich für Schlagzeilen, weil sie ihren Job als Moderatorin des Semperopernballs verlor. Angeblich wegen zu viel nackter Haut. (Video: Glomex)


(kfi)