Khan vs. Pocher

21. Februar 2011 11:00; Akt: 21.02.2011 11:40 Print

TV-Kampf der Tuntanen

Nachdem das Gerücht kursierte, Jay Khan sei schwul, machte sich Quotenversager Oliver Pocher daran, den Sänger zu parodieren. Doch der schlägt jetzt humor-esque zurück.

Ein «Bild»- Video über «das pikante Geheimnis von US5-Sänger Jay». Quelle: YouTube
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Ist Jay Khan schwul? War seine Beziehung zu Lena Gerke bloss gespielt? Das zumindest behauptete vor einigen Wochen ein ehemaliger Bandkollege der Gruppe US5: Laut Vince Thomas hat das Paar drei Jahre lang nur so getan, als wäre es zusammen. Eine Ex-Freundin soll vor anderen dann zugegeben haben, dass der Sänger homosexuell sei.

Am 4. Februar griff Oliver Pocher das Thema auf. Der blonde Bube, der statt Quoten bloss Papa-Pfunde einfährt und dessen Show wegen allgemeinem Desinteresse wohl bald den TV-Tod sterben wird, parodierte Khan in einem Talkshow-Sketch: In einer Doppelrolle zeigt er sich einerseits als peinlicher Moderator und andererseits als Sado-Maso-Jay. Dass das entsprechende YouTube-Video am 21. Februar bloss 2865 Mal angeschaut wurde, hat seinen Grund: Lustig geht anders.


Pochers Versuch, lustig zu sein. Quelle: YouTube

Damit aus dem Kampf der Titanen ein Kampf der Tuntanen wird, zieht der Freund von Indira Weisz jetzt nach. Bei «Nachgayfragt» sitzt Khan in Lack und Leder beim Gespräch mit einem Pseudo-Pocher: «Ein ganz warmes Willkommen für Oli», feixt der gebürtige Londoner. Der 28-Jährige spielt geschickt mit dem Homo-Gerücht: «Ich bin Jay – und das ist auch gut so», sagt er etwa mit Blick auf Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit, der sich so einst geoutet hatte. Wie witzig die beiden Clips sind, muss das Publikum entscheiden. In Sachen Zuschauer liegt Tariq «Jay» Khan aber schon vorne, obwohl Pocher Vorsprung hatte: Die Parodie der Parodie wurde bereits mehr als 12 000 Mal angeschaut.


Jays retourkutsche. Quelle: YouTube

(phi)