Promi-Beziehungen 2010

15. Dezember 2010 16:21; Akt: 26.12.2010 17:06 Print

Tränen, Trauer, Trennung

Das Beziehungsjahr ist naturgemäss auch immer ein Trennungsjahr: 2010 endet es mit Pauken und Trompeten, nachdem Stars wie Liz Hurley, Scarlett Johansson und ein Disney-Duo wieder solo sind. «Schwester Herz» erklärt warum.

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Die spektakulärste Promi-Trennung anno 2010 war zweifelsohne das unappetitliche Aus zwischen Sandra Bullock und Jesse James im März, als das gerade mit einem Oscar prämierte Sweetheart der US-Nation feststellen musste, dass ihr Jesse James in anderen Betten den «Vanilla Gorilla» spielt. Für Aufsehen und jede Menge mieser Presse sorgte auch die offenbar handfeste Trennung zwischen Mel Gibson und Oksana Grigorieva bloss einen Monat später. Dass es auch anders geht, bewiesen dagegen Aktrice Kate Winslet und Regisseur Sam Mendes, die ohne Rosenkrieg und peinliche Läster-Interviews getrennte Wege gingen.


20 Minuten Online: Im Dezember kommt es zu einer gefühlten Häufung von Promi-Trennungen. Warum?
Schwester Herz: Da Promis Menschen sind wie Du und ich, trennen sie sich auch aus ganz 'gewöhnlichen' Gründen. Das Negative am Partner überwiegt plötzlich das Positive. Dass man in der Vorweihnachtszeit unter mehr Stress steht als sonst, kann dazu führen, dass man den Bettel schneller hinwirft. Im Sommer stören einen die Stinkfüsse des Partners weniger, weil sie an der frischen Luft stecken. In der engen, beheizten Stube allerdings hält man das nicht lange aus.

Andere Ex-Paare wie Madonna und Guy Richie zeigen betont öffentlich, dass sie gemeinsam mit ihren Kindern Weihnachten feiern. Wie wirkt sich das Fest auf solche Paare aus?
Das Wichtigste sind doch - dort wie überall - die Kinder. Ihnen zu Liebe springt man über die grössten Schatten. Glücklicherweise auch, wenn man Madonna oder Guy Richie heisst.

Der April 2010 fiel ebenfalls mit einigen Trennungen auf: Machen die Promis auch einen «Frühjahrsputz»?
Glaubst Du wirklich, Promis putzen selber? Aber im Ernst: Die Frühlingsgefühle kurbeln wohl unsere Sensibilität, was die Attraktivität anderer Menschen angeht, an. Was uns im Winter wie eine graue Maus erschien, bekommt im Frühling plötzlich ein silbrig-seidenes Fell, das einfach gestreichelt werden muss.

(phi)