PR-Panne

31. August 2011 17:14; Akt: 31.08.2011 20:05 Print

Vorsicht vor dem Kim Klux Klan!

Wenn Reality-Star Kim Kardashian von sich und ihren Schwestern Khloe und Kourtney als «Kardashian Klan» spricht – und das erst noch in einer offiziellen Pressemitteilung – ist der Skandal perfekt.

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Wenn das keine PR-Panne ist! Zu Wochenbeginn ging die Pressemitteilung zur Lancierung der neuen Modelinie der Kardashian-Schwestern für die renommierte US-Kaufhauskette Sears an etliche illustre Empfänger raus. Und da steht: «Kourtney, Kim und Khloe möchten Sie persönlich dazu einladen, mit Ihnen die Lancierung der ‹Kardashian Kollection› zu feiern. Treffen Sie den stilvollen Kardashian-Klan am 6. September im privaten Studio der legendären Fotografin Annie Leibovitz für einen exklusiven Vorgeschmack ihrer wunderbaren neuen Fashion-Kollektion für Sears!»

Ach wie peinlich. Bei einem Versuch, süss und eigen zu sein, vertauscht die PR-Verantwortlichen grosszügig c mit k ... leider auch bei «clan». Liebe Geschwister Kardashian – zur Klärung: Ein «clan» - mit c - ist eine durch gemeinsame Interessen oder verwandtschaftliche Beziehungen verbundene Gruppe. «Klan» - mit k - ist die Kurzform der berüchtigten rassistischen Terrorgruppe Ku Klux Klan, deren Mitglieder sich vorzugsweise mit weissen Tüchern bedecken (Halt! Die Gäste der Kim-Kardashian-Hochzeit mussten auch alle Weiss tragen ...).

Sextape soll verschwinden

In einer themenverwandten Nachricht, erreicht uns nun die News, dass eine anonyme «Privatperson», die Porno-Produktionsfirma Vivid Videos angegangen ist, mit dem Vorschlag, die Rechte am «Kim Kardashian Sex Tape» von 2007 zu veröffentlichen, wie der Newsdienst «TMZ» berichtet. Der zuständige Anwalt bestätigte gegenüber «TMZ», dass sie die Rechte nicht zur Wiederveröffentlichung nutzen wollen, sondern beabsichtigen, den Film vollständig vom Markt verschwinden zu lassen.

Man braucht nun kein Sherlock Holmes zu sein, um zu munkeln, dass wohl niemand anders als der Kardashian-Klan (Upps – schon wieder!) hinter der juristischen «Privatperson» steckt, zumal die Publicity um die Hochzeit zwischen Kim und Basketball-Star Kris Humphries einher ging mit markant gestiegenen Verkaufszahlen für das Sextape. Geld dürfte für Kim dabei nicht das Problem sein – der Verkauf der Exklusiv-Bildrechte der Hochzeit an «Hello! Magazine» war mehr als einträglich.

«Butt music!»

Ach ja – und hier ist das andere Tape, das Kim am liebsten ungeschehen machen würde. Das Video zur gescheiterten Single ihrer gescheiterten Musikkarriere vom März 2011 – seit heute auf dem Internet einzusehen.


Singen die da wirklich «butt music» am Anfang des Clips?

(obi)