Chaos um Charlie

28. Juni 2011 14:53; Akt: 28.06.2011 15:49 Print

Wie geht Sheens TV-Karriere weiter?

Jede Menge Gerüchte um Charlie Sheen: Einerseits soll er als «Onkel Charlie» den Serientod sterben, andererseits ist auch schon eine neue Serie geplant.

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«Ich glaube nicht, dass wenn ich etwas unternehme, ich den normalen Weg einschlagen muss. Denn dieser wurde für normale Leute gemacht. Leute, die nicht speziell sind und kein Tigerblut oder Adonis-DNA besitzen.» «Ich bin bi-gewinnend! Ich gewinne hier und ich gewinne da. Und nun? Wenn ich bipolar wäre, gäbe es dann nicht solche Momente, in denen ich in einer Ecke zusammenbrechen müsste, so im Stil: 'Oh mein Gott! Meine Mutti ist an allem schuld!' Halts Maul! Stopp! Geh weiter!» «Die versuchen meine Familie zu zerstören. Und daran nehme ich grossen Anstoss. Niederlage ist keine Option. Die haben sich einen Streit mit einem Hexenmeister eingehandelt.» : «Ich habe es satt, so zu tun, als sei ich nicht speziell. Ich habe es satt, so zu tun, als wäre ich kein arschcooler Rockstar vom Mars. Leute können mich nicht einschätzen – das erwarte ich von ihnen gar nicht. Ihr könnt mich mit einem normalen Hirn gar nicht verarbeiten!» : «Tut mir leid, Mann. Ich habe die Magie. Ich habe Dichtung in meinen Fingerspitzen. Die meiste Zeit – sogar wenn ich ein Nickerchen mache – bin ich eine F-18. Und ich werde dich in der Luft zerstören. Ich werde meine Ordonnanz am Boden verteilen!» «Ich bin total auf Droge, und die heisst Charlie Sheen. Sie ist nicht auf dem Markt erhältlich, denn wenn du sie auch nur ein Mal probierst, stirbst du. Dein Gesicht wird abschmelzen und deine Kinder werden über deiner explodierten Leiche weinen.» «Ich feuere ein Mal zurück und diese verseuchte, kleine Made hält meine Kraft nicht aus und kann mit der Wahrheit nicht umgehen. Ich wünsch ihm nichts als Schmerz für seine albernen Reisen – insbesonders wenn diese in den Bereich meines Oktagons führen sollten. Ich habe diesen Regenwurm mit meinen Worten eindeutig besiegt – man stelle sich vor, was ich mit meinen feuerspuckenden Fäusten angestellt hätte!» «Super. Ich wollte mich eh mindestens 100 Parsecs von ihr entfernt aufhalten.» (Ein Parsec ist eine in der Astronomie gebräuchliche Längenmasseinheit und entspricht 30,856776, 1015 m) «Lasst mich Folgendes über meine Göttinnen sagen: Ich finde den Begriff ungenügend, doch wenn man durch irdische Beschreibungen gebunden ist, muss man sich für die nächstbeste Bezeichnung entscheiden. […] Was wir haben, ist eine Ehe der Herzen. Und diese Einheit mit einem schändlichen Vertrag zu besudeln, beschmutzen oder radikal geringzuschätzen, ist etwas, dass ich den Amateuren und den Bibelgrapschern überlasse.» «Nein, wird nicht passieren. Punkt. Ende. Ich blinzelte und ich heilte mein Hirn. 'Kann nicht' ist der Krebs von 'passiert'.» Inzwischen sind Charlie Sheens Kommentare etlichen Cartoons Pate gestanden ... ... selbst eine koreanische CGI-Version seiner Aussagen (analog zu der legendären Lindsay-Lohan-Berichterstattung) gibt es bereits.

Seit März 2011 gilt es als ausgemacht, dass Charlie Sheen als einer der grössten Wirrköpfe in die Geschichte Hollywoods eingehen wird. Hier eine Auswahl seiner besten Sprüche.

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Dass sich «Charlie Harper» verändern wird, ist klar: Seitdem sich Schauspieler Sheen mit seinen markigen Worten um den Job geredet hat, wird wild spekuliert, wie sein Alter Ego aus der US-Serie den Abgang machen wird. Anfangs hiess es noch bei TMZ, der TV-Flegel werde mit einem One-Way-Ticket nach Paris geschickt und so den Serien-Abflug machen (20 Minuten Online berichtete).

Der Onkel ist tot, es lebe Ashton

Jetzt jedoch meldet das Klatschportal, dass der liebe Onkel sterben muss. Demnach ist es der ausdrückliche Wunsch von Produzent Chuck Lorre, dass Alan Harpers Bruder ins Gras beisst. Sheen hatte Lorre (auch antisemitisch) beschimpft: Nun will der TV-Macher sichergehen, dass kein Hintertürchen für ein Comeback seines Rivalen offenbleibt. Mehrere Todesszenarios seien bereits besprochen wurde: In einem davon fährt Charlie im Auto über eine Klippe.

Ashton Kutcher, der Sheens Rolle übernehmen wird, könnte dann als Käufer des Hauses in die Serie einsteigen. Und apropos: Auch der Geschasste steht angeblich kurz davor, auf den Bildschirm zurückzukehren. Laut «Radar Online» hat der 45-Jährige angeblich einen Vertrag mit Lionsgate TV für eine neue Sitcom unterschrieben. «Charlies Charakter wird dem in Two and a Half Men sehr ähnlich sein. Die Show wird aber sehr viel rassiger», sagte dort ein Insider.

Unwahrscheinliches Engagement «sogar bei einem Quotenmagneten wie Sheen»

Weiter heisst es, 90 Episoden der neuen Serie seien fest eingeplant. Durch eine erfolgsabhängige Entlohnung verdiene Sheen nominell weniger als wie zuletzt zwei Millionen Dollar pro Folge, könne aber bei entsprechenden Einschaltquoten auch über diesem Lohn landen. Angeblich habe der US-Sender TBS bereits Interesse an einer Ausstrahlung bekundet, doch Fans des Darstellers sollten sich nicht zu früh freuen. Ein TBS-Sprecher dementierte nämlich auf Nachfrage von «Entertainment Weekly» jedwede Verhandlungen, während Lionsgate TV gar keinen Kommentar abgeben wollte.

Das Fachmagazin dämpfte die Erwartungen: «Auch wenn Sheens Name in den Medien immer noch heiss ist, gilt eine solche Intensität nicht unbedingt für TV-Deals. Sogar bei einem nachgewiesenen Quotenmagneten wie Sheen», lautet die Einschätzung der Medienprofis. «Selbst wenn Sheen gute Quoten holt, ist die Unterstützung durch die Werbewirtschaft fraglich. Und ein grosses Publikum ist nur dann wertvoll, wenn du es verkaufen kannst.»

(phi)