«Mein altes Ich»

18. Januar 2019 12:12; Akt: 18.01.2019 12:57 Print

«Bachelor»-Sanja enthüllt, wie sie vor den OPs aussah

10-Years-Challenge sei Dank: «Bachelor»-Siegerin Sanja zeigt erstmals ihre krasse optische Verwandlung. Und spricht über ihre Mobbing-Vergangenheit.

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«Bereit für die 10-Years-Challenge?», fragte Sanja (26) ihre Follower am Mittwoch in ihrer Instagram-Story, gefolgt von einem langen vorsorglichen Statement. Sie sei ein Mobbingopfer gewesen, bevor sie sich für eine Komplettveränderung – «sowohl aussen als auch innen» – entschieden habe, erklärt sie sich. Und warnt ihre Community noch einmal vor dem, was gleich kommt: «Jetzt nochmal tief Luft holen.»

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Viel Luft um nichts? Nein. Was die Siegerin der «Bachelor»-Staffel 2018 anlässlich der momentan angesagten Insta-Challenge raushaut, hat tatsächlich einen Trommelwirbel verdient. Mit einer Fotocollage zeigt die Wienerin ihre optische Verwandlung seit 14 Jahren.

Vom brünetten Naturlook zur Silikonblondine

Pausbacken, dunkelbraune Pony-Frisur und breiter Nasenrücken – das junge Mädchen auf den Bildern ist nicht zu erkennen. Inzwischen hat die Herzdame von Bachelor Clive (26) wasserstoffblonde Haare mit Extensions, künstliche Fingernägel und Wimpern, eine neue Nase, Silikonbrüste und frischt sich ihr Gesicht regelmässig mit Hyaluronsäure auf.

Eine Generalüberholung, die ihr nach eigener Aussage auch ein neues Selbstwertgefühl geschenkt hat. Sie habe festgestellt, dass man sich erst von innen lieben könne, wenn man sich von aussen liebe, schreibt sie philosophisch. Und erst dann könne man die Liebe auch weitergeben.

Viel Feedback erhalten

Diese Message verbunden mit Bildern ihres «alten Ichs», wie sie es bezeichnet, habe sie schon lange mit ihrer Insta-Community teilen wollen, sagt Sanja zu 20 Minuten. «Ich war so gespannt auf die Reaktionen.»

Die seien nun zahlreich und gemischt ausgefallen: Viele hätten schockiert auf ihre Mobbing-Vergangenheit reagiert, sagt sie. Einem anderen Teil habe sie Hoffnung gemacht und zeigen können, dass man sich in einen positiven Menschen verwandeln könne, wenn man sich äusserlich «so extrem» verändere.

«Mischgefühl aus Traurigkeit und Stärke»

Auch sie selbst habe zwiespältige Gefühle, wenn sie die alten Bilder von sich sehe. Oder wie sie es nennt: ein «Mischgefühl aus Traurigkeit und Stärke». Tagtäglich sei sie als Kind Beleidigungen und Verletzungen von Mitschülern ausgesetzt gewesen. «Doch wäre das nicht passiert, wäre ich heute nicht die Person, die ich bin.»

Ihr tiefschürfendes Outing auf Instagram beendet Sanja dann mit einem Appell an Betroffene. «An jedes Mobbing-Opfer da draussen: Wehrt euch!», schreibt sie. Und ruft gleichzeitig zur Selbstliebe auf: «Findet einen Weg, euch zu lieben und das Gute zu sehen.»

Die alten Fotos von Sanja siehst du oben in der Bildstrecke.

(kfi)