TV-Comeback

05. April 2019 04:50; Akt: 05.04.2019 08:55 Print

Annina Frey wird zum Ninja Warrior

Im Herbst ist Annina Frey wieder auf den heimischen TV-Bildschirmen zu sehen: Die 38-Jährige ist die neue Moderatorin bei «Ninja Warrior Switzerland».

Nach ihrem Ausstieg bei der SRF-Sendung «Glanz & Gloria» wird die Zürcherin wieder im TV zu sehen sein. (Video: Wibbitz/Instagram)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Wer erklimmt den Mount Midoriyama und gewinnt 100'000 Franken Preisgeld? Diese Frage stellt sich wieder im kommenden Herbst, wenn «Ninja Warrior Switzerland» in die zweite Runde geht. Neu dabei im Zürcher Hallenstadion: Moderatorin Annina Frey.

Die 38-Jährige löst Kollegin Nina Havel (38) ab und wird zusammen mit Maximilian Baumann (28) und Chris Bachmann (46) durch die sportliche TV-Show auf TV24 führen. Damit kehrt Frey nach ihrem Ausstieg bei der SRF-Sendung «Glanz & Gloria» im vergangenen Jahr wieder ins Fernsehen zurück.

Annina, wieso hast du den neuen TV-Job angenommen?
Ich habe nicht eine Sekunde überlegen müssen. Die Show kannte ich schon aus dem deutschen Fernsehen – ich finde sie megageil. Ich bin selbst sehr sportbegeistert, daher passt es wie die Faust aufs Auge.

Du warst von 2007 bis 2018 als Moderatorin bei «Glanz & Gloria» zu sehen. Jetzt kehrst du mit einer Actionshow ins TV zurück. Was wird anders für dich?
Das Komische ist, dass es gar nicht so anders ist. Bei «Glanz & Gloria» hatte ich die eigene Serie «Frey von Sinnen», bei der ich mit absoluten Sportcracks Eisklettern ging oder mit dem Skeletonschlitten kopfvoran im Eiskanal fuhr.

Was nimmst du davon mit?
Ich konnte dadurch zeigen, dass ich mich auch dreckig mache und nicht nur eine Schönwetter-Moderatorin bin. Mit der Serie habe ich mich in einer Nische positioniert – und das passt jetzt zu super «Ninja Warrior».

Was wird genau deine Aufgabe sein?
Ich stehe beim Publikum und werde die ersten Emotionen der Athleten nach dem Parcours abholen – mittendrin statt nur dabei.

Haben die Vorbereitungen schon angefangen?
Nein, aber es beginnt langsam. Richtig cool wird es aber erst, wenn wir live vor den Hindernissen stehen. Im Fernsehen sieht es ja immer einfacher aus, als es dann ist.

Wirst du dich selbst auch über den Parcours wagen?
Selbstverständlich, das ist mein grosses Ziel. Dafür muss ich natürlich noch viel trainieren.

Haben Frauen und Männer eigentlich die gleichen Chancen?Jeder Athlet muss dieselben Hindernisse überwinden. Da Frauen von Natur aus anders gebaut sind als Männer, gibt es bei «Ninja Warrior» in dem Sinne keine Gleichberechtigung. Das ist nun einfach so. Aber die Athletinnen und Athleten treten ja auch nicht gegeneinander an, sondern gemeinsam gegen den härtesten Parcours der Welt.

Glaubst du dennoch, dass du es bis ins Ziel schaffst?
Mein Schwachpunkt sind definitiv die Arme, die muss ich noch extrem trainieren. Ich bin realistisch. Ich denke nicht, dass ich es bis zum Ziel schaffe.

Was treibst du neben den Vorbereitungen auf die Show?
Ich produziere Musik und bin daher viel im Studio. Sonst habe ich noch ein, zwei neue Projekte und ein Online-Format, das erst diese Woche angelaufen ist.

Wie passt die Arbeit als DJ mit «Ninja Warrior» zusammen?
Es gibt zwei Sachen, die extreme Emotionen bei den Leuten auslösen: Sport und Musik. Egal wie, egal wo, man kann sich ihnen nicht entziehen.

Die Bewerbungsphase für die zweite Staffel von «Ninja Warrior Switzerland» läuft. Die Castings finden im Mai und Juni in Bern und in Zürich statt.

(kao)