Mister-Schweiz-Jurorin

31. März 2011 14:11; Akt: 01.04.2011 11:16 Print

«Das ist wie ein Geburtstrauma»

von Bettina Bendiner - Im Dschungel-Camp eroberte Jay ihr Herz. Jetzt geht Indira fremd – und sucht Mister Schweiz. Mit 20 Minuten Online sprach sie über nachhaltige Sixpacks, eine Dschungel-Intrige und wahre Liebe.

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Wieso sitzt du in der Mister-Schweiz-Jury?
Ich wurde angefragt. Das hat mich total gefreut. Vielleicht weil ich einen sehr guten Männergeschmack habe. Ich war schon oft Jurorin. Ich freue mich auf die Schweiz. Meine Mutter hat bei euch gelebt und gearbeitet.

Wann haut dich ein Mann um?
Ein Blick. Das Äusserliche zählt nicht nur, ich brauche etwas Nachhaltigeres. Mein Mann muss Humor haben, ausgeglichen sein und gut kontern und sich ausdrücken können. Ich brauche das i-Tüpfelchen auf dem Waschbrettbauch (lacht). Schweizerdeutsch finde ich auch süss – total goldig.

Ist Jay eifersüchtig auf die vielen knackigen Mister-Schweiz-Kandidaten?
Ich frag mal eben. (Ruft) Jay-y, bist du eifersüchtig?
Jay Khan (im Hintergrund): Ne, überhaupt nicht.

Kommt Jay mit dir mit?

Er hat sehr viele Termine. Aber wenn er mitgeht, weiss ich, was wir machen. Wir gehen auf eine Wandertour. Ich bin ja so 'ne kleine Heidi und gehe auch supergerne klettern. Vielleicht entführe ich Jay auch auf eine Almhütte.

Das heisst, eure Liebe ist echt? Nach dem «Dschungel-Camp» hiess es, ihr tut nur so.
Das ist wirklich komisch. Du kommst da aus dieser Blase raus und verstehst gar nicht, was draussen abgeht. Das ist wie ein Geburtstrauma. Das macht die ganze Sache so kompliziert.

Aber eben – was stimmt denn jetzt?
Das Format ist parteiisch. Vieles wird nicht gezeigt, einen neutralen Schnitt gab es nicht. In diesem Sinne wurden wir falsch dargestellt. Wir haben uns nachher alles angeschaut. Und tatsächlich, Jay und ich können verstehen, warum viele Leute so über uns denken. Was viele Leute vergessen: Unsere Liebe war ein Zufall. Vorher mochten wir uns doch nicht einmal.

Echt?
Wir hatten ein völlig falsches Bild voneinander. Wir standen überhaupt nicht aufeinander. Man fragte uns, ob da was gehen könnte. Ich sagte: 'Um Gotteswillen, nein!' Dann gingen wir im Dschungel zusammen auf Schatzsuche. Das war ja nicht unsere Idee. Alle zweifelten an unserem Kennenlernen, dabei war es echt. Wir wurden verkuppelt.

Ihr habt euch auch verkuppeln lassen …
Das Dschungel-Camp ist die beste Partnervermittlung (lacht). Schade, wenn der Zuschauer alles, was der Sender serviert, für bare Münze nimmt. Ein Liebespaar mit Happy-End und ohne Drama macht weniger Quote. Es braucht den tiefen Fall.

Ging es Jay deshalb nach dem Camp so schlecht?
Die Vorwürfe haben ihn viel härter getroffen. Es ging ihm danach gar nicht gut. Mittlerweile hat er sich aufgerappelt. Es geht wieder.

Was denkst du über Sarah Knappik?
Sie tut mir wahnsinnig leid. Ich möchte nicht mit ihr tauschen. Sie ist ein armes Kind und hat sich und ihrer Familie gar keinen Gefallen getan.