«Es gab keine grossen Hoffnungen»

07. Februar 2020 04:49; Akt: 07.02.2020 04:49 Print

Mia Madisson spricht über ihre Schwangerschaft

Sie hat emotionale Wochen hinter sich. Reality-TV-Star Mia Madisson gibt erstmals ein Baby-Update. Und sagt, warum sie ihren grössten Wunsch vorübergehend auf Eis legen musste.

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Die vergangenen Wochen haben Mia Madisson zugesetzt: «Ich war depressiv und ging kaum noch aus dem Haus», sagt die einstige «Bachelor»- und «Paradise Hotel»-Teilnehmerin. Im Dezember hatte die Zürcherin, die noch nie einen Hehl aus ihrem Kinderwunsch machte, offenbart: «Ich bin vielleicht schwanger.» Und dafür viele böse Kommentare auf Instagram bekommen. Mia zeigte ihren positiven Schwangerschaftstest. Noch befand sie sich aber in einem früheren Stadium und erklärte: «Die erhöhten Werte könnten auch von den Hormonspritzen kommen.» Anschliessend schwieg sie sich über ihre Schwangerschaft aus. Mias On-off-Beziehung mit dem französischen Model Stephan blieb derweil turbulent. Mitte Dezember trennten sich die zwei erneut. Er habe sie von Anfang an belogen, sagte sie. Mit Stephan aus Strassburg war sie rund fünf Monate zusammen. Der Franzose arbeitet als Model, seit er 15 ist. Ein Baby kam für ihn nie infrage. «Ich wäre sowieso fast nie da, weil ich viel reise», sagt er. Mia und Stephan hatten sich via Instagram kennengelernt, sie hatte ihn angeschrieben. 2017 erlitt Mia Madisson eine Fehlgeburt im fünften Monat und musste anschliessend lange im Spital bleiben. Für ihren ungeborenen Sohn hätte sie schon einen Namen gehabt: Rakim. Der Verlust traf sie schwer, daraus machte sie schon während der «Bachelor»-Staffel 2018 kein Geheimnis. Auch sagte sie seither immer wieder, dass sie sich sehnlichst ein Baby wünsche. Für ihren grossen Traum nahm sie sogar Hormonspritzen in Kauf. Wegen der Hormonbehandlung war auch zunächst nicht klar, ob sie tatsächlich schwanger ist – trotz positiven Blut- und Urintests. Neues TV-Projekt: Kommenden Herbst ist Mia mit ihrer Freundin Bellydah Teil der bereits abgedrehten 3+-Auswanderershow «Adieu Heimat». Die zwei versuchen ihr Glück in Iloret de Mar. Vergangenen Sommer war die Schweizer Ex-«Bachelor»-Kandidatin im deutschen «Paradise Hotel» zu sehen.

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Anfang Dezember meldete sich Mia Madisson (23) mit einer überraschenden Aussage zu Wort: Sie sei «vielleicht schwanger», sagte die Ex-«Bachelor»-Kandidatin zu 20 Minuten und zeigte ihren positiven Schwangerschaftstest. Noch befand sie sich in einem frühen Stadium. Und: «Die erhöhten Werte könnten auch von den Hormonspritzen kommen», sagte sie.

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Dass sich Mia sehnlichst ein Kind wünscht, ist kein Geheimnis. Auch, dass es für sie schwer ist, wieder schwanger zu werden. 2017 erlitt die Zürcherin eine Fehlgeburt im fünften Monat und musste lange im Spital bleiben. Der Verlust hatte sie schwer getroffen, das sagte sie schon während der «Bachelor»-Staffel.

«Ging kaum noch aus dem Haus»

Nach ihrer öffentlichen Schwangerschaftsbekanntgabe im Dezember hüllte sie sich aber in Schweigen. Auch, als sie wieder mit ihrem Model-Freund Stephan (20) zusammenkam, ihn erstmals präsentierte – und sich kurz darauf wieder von ihm trennte. Über ihre mögliche Mutterschaft wollte sie nicht mehr sprechen. Denn: «Egal, was der Stand ist. Die Kommentare im Netz würde ich zurzeit einfach nicht ertragen», erklärte sie.

Der Netz-Hate hatte der Influencerin zugesetzt. Wie sehr, verrät sie jetzt im Gespräch mit 20 Minuten. «Normalerweise lässt mich das kalt», sagt Mia. «Aber die letzten Wochen kannte ich mich selbst nicht mehr. Mir ging es sehr schlecht, ich war depressiv und ging kaum noch aus dem Haus.» Auslöser war eine unerwartete Diagnose ihrer Frauenärztin.

Eine gute und eine schlechte Nachricht

«Bei einem Kontrolltermin hatte sie zwei Nachrichten für mich», erzählt Mia. «Die Gute: Ich bin schwanger. Die schlechte: Ich habe Diabetes Typ 2.» Weil die Krankheit vor ihrer Schwangerschaft unentdeckt blieb, hatte Mia sie bislang nicht behandelt – ein Risiko für Mutter und Kind.

«Das ist Gift für ein Baby», beschreibt es Mia. Zumal ihre Fehlbildung der Gebärmutter die Chancen für eine Fehlgeburt sowieso schon erhöhte. «Die Ärztin meinte, ich solle mir keine grossen Hoffnungen machen.»

Sie fällte eine Entscheidung

Es folgte ein emotionales Hin und Her. Würde sie das gesundheitliche Risiko eingehen? Oder die Schwangerschaft abbrechen? «Ich wollte das Baby behalten. So sehr», schildert Mia.

Vor rund eineinhalb Wochen entschied sie sich dann doch dagegen. Sie resümiert: «Gesundheitlich gesehen war das sicher der richtige Entscheid. Ich sollte mich jetzt erst einmal um meinen Zuckerwert kümmern. Aber von Herzen ... Ich weiss es nicht.»

«Wir sind zu jung»

Während sie mit dem Entscheid haderte, stand für ihren Ex-Freund und Kindsvater fest: «Wir sind zu jung für ein Kind.» Stephan, der in Strassburg lebt, will sich lieber um seine Model- und Reality-TV-Karriere konzentrieren als auf ein Baby. «Ich wäre sowieso fast nie da, weil ich viel reise.»

Darüber, warum es trotzdem zu einer Schwangerschaft kam, existieren unterschiedliche Versionen. Stephan sagt: «Von ihrem Kinderwunsch wusste ich nichts. Und sie meinte, sie könne nicht schwanger werden wegen ihres Problems.» Mia sagt: «Natürlich wusste er von meinem Wunsch, das Thema war präsent in unserer Beziehung. Und ich habe nie gesagt, dass eine Schwangerschaft unmöglich sei, nur schwierig.»

Auch was ihr aktuelles Verhältnis angeht, gibt es Widersprüchlichkeiten. Sie sei sehr enttäuscht von ihm, sagt Mia. Für ihn sei die Sache ein für allemal abgeschlossen, betont Stephan. Und trotzdem: In regem Kontakt stehen die zwei nach wie vor. Das bestätigen sie unisono. Mias Leben abseits der Kamera bleibt turbulent – vielleicht noch turbulenter als im Reality-TV.


Im Dezember zeigte sich Mia erstmals mit ihrem Freund. Inzwischen sind die beiden getrennt. (Video: 20 Minuten)

(kfi)