Internet-Pranger

02. Januar 2020 16:30; Akt: 02.01.2020 16:30 Print

Wirtin erwartet kein Sorry von Christa Rigozzi

Nachdem ihre Restaurant-Reservation schief lief, liess Moderatorin Christa Rigozzi ihrem Frust auf Instagram freien Lauf. Die Wirtin sagt nun, sie habe nie eine Buchung erhalten.

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Christa Rigozzi will sich bei der Wirtin nicht für ihren Internet-Pranger entschuldigen. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. Sie war so aggressiv und nicht im Recht.» Familie Rigozzi-Marchese feierte den Jahreswechel und den Geburtstag der Zwillinge in Leukerbad VS. Sonne und Schnee für Christa Rigozzi – und für einmal nichts zu tun. «Familiy first», schrieb die zweifache Mutter und Moderatorin zu diesem Bild auf Instagram. Noch bis kurz vor Weihnachten stand Rigozzi als Moderatorin im Einsatz, dann genoss sie eine wohlverdiente Familien-Auszeit. Ganz so entspannt war der Aufenthalt dann aber doch nicht. Die Rigozzis wollten am Montag offenbar ... ... in einem örtlichen Restaurant dinieren und reservierten einen Tisch via Internet – dabei nimmt das Lokal auf diesem Weg eigentlich gar keine Reservationen entgegen, wie sich später herausstellte. Rigozzi lieferte auf Insta einen «Beweis-Screenshot» der Reservation und schilderte wütend, was passiert ist. Sie fordert ihre über 40'000 Follower starke Community auf, das Lokal in Leukerbad zu meiden. Schon am Dienstag dürfte ihre Wut wieder verflogen sein. Grund: Ihre Mädchen Zoe und Alissa hatten Geburtstag, sie wurden drei. Weihnachten haben die Rigozzis noch im Eigenheim im Tessin zelebriert. Kurz darauf gings ins Wallis in den Schnee. Für die Weihnachtsdeko zu Hause ist jeweils Giovanni zuständig. Er ist selbstständiger Innendekorateur. Für die Zwillingsmädchen gabs Adventskalender in Kistchen. Und jetzt alle «Aaaaawww»: Mami Christa macht ein herziges Selfie mit Alissa und Zoe. Das ganze Jahr über posten Christa und Giovanni gern Fotos von ihren Familienausflügen. Wie hier im Sommer aus Sanremo. Im August machten die Rigozzi-Marcheses ausserdem Ferien auf Ibiza. Und posteten von der Baleareninsel zahlreiche bis unzählige Familienfotos. Weils so schön ist, hier gleich noch eins. Die Zeit rennt, dieses Bild stammt aus Bad Ragaz im Mai. Aus den Zwillingen sind inzwischen richtige Mädchen geworden. Leukerbad zum Neujahr wird langsam zur Tradition bei den Rigozzis: Auch letztes Jahr feierten sie im Walliser Bergdorf. An Silvester 2016, kurz vor Mitternacht, kamen die Mädchen von Christa und Giovanni per Notfall-Kaiserschnitt zur Welt. Christa war bereits in ihrem Cocktailkleid bereit für die Silvesterparty, als die Fruchtblase plötzlich platzte. Von den Schweizer Bergen über Ibiza bis Miami: Christa und Gio nehmen ihre Kids überallhin mit. Mit ihren drei Jahren sind Zoe und Alissa schon weit gereist.

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Nach den Weihnachten im Tessin gings in den Schnee: Familie Rigozzi verbringt gerade ein paar entspannte Tage in den Walliser Bergen. An Silvester hatten Christa (36) und Ehemann Giovanni (41) doppelt Grund zum Feiern: Ihre Zwillinge feierten Geburtstag. Zoe (mit den Locken) und Alissa (mit den geraden Haaren) wurden am Dienstag drei Jahre alt.

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Tags davor wollten die Rigozzis offenbar schon in einem ortsansässigen Restaurant etwas vorfeiern. Daraus wurde aber nichts. Weshalb, schilderte die Entertainerin und Ex-Miss-Schweiz auf Instagram – sichtlich wütend.

Rigozzi ruft zum Boykott auf

«Super, wenn man vor zwei Wochen reserviert hat», schrieb Christa in einer Story und markierte einen Screenshot der Reservation sowie die Koordinaten des betreffenden Lokals in Leukerbad mit roter Farbe. «Man ruft an für Babystühle und sie sagen, sie haben keine Reservation, nehmen auch im Internet keine an, sie haben keine Zeit.»

In ihrer Insta-Story legte Rigozzi noch nach – und rief ihre über 40'000 Followern zum Boykott des Restaurants auf. «Don't go to the Alpenrose in Leukerbad», forderte sie auf einem weiteren Slide auf, unterlegt mit hochrotem Wut-Emoji.

Keine Reservation eingegangen

Die Wirtin kann Rigozzis Frust nachvollziehen, wie sie zu 20 Minuten sagt. Sie habe allerdings nie eine Reservation von ihr bekommen und darum auch nichts bestätigt, so Dubravka Gluscevic. Das habe sie gesagt und angefügt, dass sie nun weiterarbeiten müsse, weil sie ein volles Restaurant habe. «An einem anderen Tag hätte ich vielleicht Zeit gehabt, die Situation zu klären, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich viele, viele Gäste.»

Das ganze sei «blöd gelaufen» und ein Missverständnis, weil fremde Webseiten Internet-Reservationen anbieten würden. Ihr Lokal sei nämlich nur telefonisch erreichbar. Von Rigozzi habe sie seither nichts mehr gehört, eine Reaktion oder Entschuldigung auf den Insta-Pranger erwarte sie aber auch nicht. «Das bringt mir nichts.»

(kfi)