Schweizer Männer im Movember

17. November 2019 19:03; Akt: 17.11.2019 19:12 Print

«Ich achte sehr auf meine psychische Gesundheit»

Wie legen Schweizer Männer ihre Männlichkeit aus? Und wie gehen sie mit ihrer Gesundheit um? Fünf Prominente aus unterschiedlichen Bereichen antworten.

Im Rahmen des Movember rufen Schweizer Promis dazu auf, auf die Gesundheit zu achten. (Video: Movember)
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Im November lassen sich Männer auf der ganzen Welt einen Schnauz stehen, um ein Bewusstsein zu schaffen, dass Männer auf ihre Gesundheit achten sollen. Die Aktion ist als Movember inzwischen eine Institution – die Kernthemen sind allen voran Krebsprävention und die psychische Gesundheit.

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Zurzeit äussern sich auch berühmte Schweizer Männer über ihr Selbstbild und ihren Umgang mit der Gesundheit. Eine Auswahl gibts hier.

James Gruntz

Der Musiker tut viel für seinen Körper. Er jogge regelmässig und ernähre sich «ziemlich gesund und fast fleischlos». Nächstes Jahr will er sich einem Gesundheitscheck unterziehen.

Zu seinem Selbstverständnis als Mann sagt der 32-Jährige: «Männlichkeit ist für mich, sich selbst zu sein – und daran zu glauben, dass das auch gut ist so.»

Andri Silberschmidt

Der frisch gewählte Nationalrat wünscht sich, dass sich Menschen nicht übers Geschlecht definieren. «Ich finde es viel wichtiger, was man für Charakterzüge hat, was man macht, woran man Freude hat im Leben, wie man sich einbringt in die Gesellschaft», so Silberschmidt.

Zudem findet er, dass «moderne Männer» noch mehr machen könnten, um Minderheiten miteinzubeziehen. In Sachen Gesundheit achte er besonders auf seine Psyche, weil er viel unterwegs sei. Der 25-jährige Zürcher nimmt sich unter anderem gern Zeit für Yoga.

Patric Haziri

Der amtierende 3+-Bachelor betont, dass es wichtig sei, dass Männer Gefühle zeigen. Er wolle selbst immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen haben und auch mal seine Schulter zum Anlehnen anbieten.

Auch Patric (29) achtet auf einen gesunden Lebensstil – und er lässt seine Gesundheit von einem Arzt überprüfen.

Joel Herger

Der Schwyzer war 2017 TV-Bachelor, heute arbeitet er als Model, Fitnesscoach und Influencer. Er sagt: «Unsere Menschlichkeit, unser Wesen macht uns aus, nicht unsere Männlichkeit.» Zudem findet der 36-Jährige, dass Männer auch mal zugunsten der Karriere der Frau zurückstehen sollten und sich um Haus und Kinder kümmern.

Steven Epprecht

Er könnte mehr machen in Sachen Gesundheitsprävention, sagt Model und Influencer Epprecht. Aus Erfahrungen in seinem Umfeld wisse er, wie wichtig ein bewusster Umgang damit ist.

Der 29-jährige Zürcher wünscht sich, dass alle so leben können, wie sie sich wohlfühlen, ohne gesellschaftlichen Druck und ohne Rollenerwartungen – und auch so akzeptiert würden. «Es ist wichtig, dass wir das weiter stärken.»


(fim)