Stefanie Heinzmann

18. März 2019 09:16; Akt: 18.03.2019 09:55 Print

«Ich habe den Geschmack eines kleinen Kindes»

Stefanie Heinzmann meldet sich mit dem neuen Album «All We Need Is Love» zurück. 20 Minuten hat sie unter besonderen Bedingungen mit Fragen gelöchert.

Stefanie Heinzmann übernimmt den Steuerknüppel im Space-Figher-Simulator. (Video: S. Brazerol / Interview: Michelle Muff)
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Stefanie, du bist vor wenigen Tagen 30 geworden. Wie hast du gefeiert?
Ganz gemütlich. Es hat den ganzen Tag geregnet. Am Nachmittag war ich spazieren mit meinem Freund, am Abend mit der Familie essen.

Umfrage
Würdest du gern mal ein Raumschiff steuern?

Essen – ein gutes Stichwort. Was magst du überhaupt nicht?
Uh, da gibts einiges! Ich hab den Geschmack eines kleinen Kindes. Blumenkohl, Spinat und Broccoli mag ich nicht. Fisch auch nicht. Vieles, das eigentlich gesund wäre – leider. (lacht)

Bist du ein Morgen- oder Nachtmensch?
Nachtmensch, definitiv. Mit dem Morgen kann ich nicht viel anfangen. Früher bin meist so um vier, fünf Uhr in der Nacht ins Bett. Inzwischen um 12 – ich schlafe aber noch gleich lang wie früher.

Deine Schuhgrösse?
Zwischen 37 und 38.

Hast du einen Lieblingsdialekt?
Ich finde den Bündner Dialekt sehr herzig. Ich kann fast nicht glauben, dass Menschen so reden! Es klingt sehr sympathisch. Und hat einen Superflow zum Rappen.

Wann warst du zuletzt in den Ferien?
Im Sommer 2018 bin ich mit meinem Freund durch Norwegen gereist. Wir haben den höchsten Berg des Landes bestiegen – darauf bin ich heute noch stolz. Ich bin nicht sehr fit.

Ein Konzert, das dir in besonderer Erinnerung ist?
Sehr emotional war mein Auftritt am Openair Gampel. Im Publikum hab ich lauter Leute gesehen, die ich kenne: Ehemalige Schul-Gschpändli oder die Verkäuferin aus der Migros. Das war irgendwie surreal.

Was macht dich wütend?
Menschen, die respektlos und egoistisch sind.

Was bedeutet der Albumtitel «All We Need Is Love» für dich?
Ich habe in den letzten zwei, drei Jahren viel hinterfragt. Meine Einsicht ist: Wir brauchen einfach mehr Liebe – zu unseren Mitmenschen, zu unserem Planeten, vor allem auch zu uns selbst. Wir sind oft zu streng zu uns selber. Ich habe gemerkt, dass ich für mich selbst die Verantwortung übernehmen muss.

Was hast du über die Liebe gelernt?
Sie kann uns zu unglaublichen Taten bringen – im Guten wie im Schlechten.

Zum Schluss, wenn wir hier schon «Star Wars» spielen: Welcher ist dein liebster Film der Kultreihe?
Die ältesten: Teil 4, 5 und 6. Da ist noch alles so echt gemacht, das liebe ich. Ich mag aber auch die neusten!

Am 22. März erscheint nach vier Jahren Release-Pause Stefanie Heinzmanns fünftes Album «All We Need Is Love».

(mim)