Janoschs Comeback

18. April 2019 04:46; Akt: 22.04.2019 15:56 Print

«Ich kämpfe für meinen Grossvater»

Am Samstag steigt Janosch Nietlispach wieder in den Box-Ring. Vor dem Kampf gibt ihm eine Person besonders Kraft: Sein 89-jähriger Opa.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Vor zwei Wochen noch lag Janosch Nietlispachs Grossvater im Spital. «Ich hatte Angst um ihn», sagt Janosch. Sein Opa, wie er ihn nennt, hat Probleme mit der Lunge – eine schwere Entzündung setzte ihm zu.

Umfrage
Betreiben Sie Kampfsport?

Fitnesscoach/Ex-Kickboxer/Ex-Bachelor Janosch hat eine enge Beziehung zu seinen Grosseltern, die nur zwei Minuten von ihm entfernt leben. Der Enkel hilft auch immer wieder im Alltag mit – beim Kochen oder Aufräumen.

Opa sitzt in der ersten Reihe

Sein Grossvater hat Janosch während dessen Zeit als Kickbox-Profi stets unterstützt und war bei den Kämpfen regelmässig dabei. So auch beim bisher letztem Fight im Juni 2017 gegen den Berner Petar Majstorovic (44): Opa Nietlispach sass in der ersten Reihe. Und munterte seinen Enkel nach dem knapp verlorenen Match auf.


Ein Best-of Janosch im Ring und Training. (Video: Tobias Rothenfluh)

Vor dem Comeback hat der 89-Jährige nun einen Wunsch bei Janosch platziert. «Er sagte mir: ‹Du warst beim letzten Mal besser als Petar. Dieses Mal musst du ihn schon in der ersten Runde schlagen!›», sagt Janosch.

Live-Schaltung via Telefon

Ein Wunsch, den der 30-Jährige nur zu gern erfüllen will. «Ich kämpfe am Samstag für meinen Grossvater.» Beim Fight im Kursaal Bern wird er dieses Mal aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein können. Aber Janoschs Mutter wird den Opa live via Telefon auf dem Laufenden halten und mitfiebern lassen.

Janosch ist in Form: «Ich top vorbereitet – und werde nichts dem Zufall überlassen!», sagt er. Der Revanche-Kampf gegen Petar Majostorovic ist am Samstag auf 21 Uhr angesetzt. Daneben finden im Rahmen der Fight Night Bern weitere Kämpfe statt.

(fim)