Mister-Jurorin Julia Saner

24. März 2011 14:58; Akt: 24.03.2011 16:46 Print

«Ich treffe selten hübsche Jungs»

von Bettina Bendiner - Am 2. April sucht Julia Saner den Mister Schweiz 2011. So viel Auswahl hat die hübsche Bernerin selten – das Model-Leben auf der Überholspur bremst die Liebe aus.

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Was ist so toll an deinem Jury-Job?
Es macht Spass, Männer zu beurteilen (lacht). Normalerweise sehe ich hauptsächlich Frauen. Und sicher nicht so viele schöne Männer auf einem Haufen. Eigentlich treffe ich selten hübsche Jungs.

Wie überzeugt Mann Julia Saner?
Ich achte aufs Auftreten, die Ausstrahlung und wie sie sich auf der Bühne präsentieren. Und beobachte, ob sie sich selber bleiben oder nur schauspielern. Das ist mein Tipp an alle: Bleibt euch treu und geniesst das Erlebnis. Habt einfach Spass.

Hast du 2010 aufs richtige Pferd getippt?
Ich hatte drei Favoriten. Einer war Jan Bühlmann, er hat gewonnen. Der zweite war Stefan Tobler, er kam auf den zweiten Rang. Meine zwei Jungs haben es weit geschafft (lacht).

Welcher Männertyp gefällt dir privat?
Ich bin nicht die, die sagt, ‚blond oder braunhaarig muss er sein’. Die Ausstrahlung zählt. Und die Grösse, weil ich selbst so gross bin. Das Wichtigste ist aber wirklich der Charakter.

Gerade weil du so erfolgreich bist?
Ich bekomme schon Mails von Männern auf Facebook. Das ist komisch für mich, ich hinterfrage jede Nachricht. Früher konnte ich sicher sein: Es geht wirklich um mich. Jetzt muss ich rausfinden: Wollen sie nur Julia Saner, das erfolgreiche Model, kennenlernen.

Bist du deshalb seit zwei Jahren Single?
Vielleicht. Es ist schon schwierig für mich. Aber ok. Ein Freund könnte für mich im Moment hinderlich sein, weil ich so viel unterwegs bin. Sonst würde ich ihn immer und überall vermissen oder dauernd an ihn denken. Dass ich unabhängig bin, ist von daher gut für mich.

Hast du denn Dates?
Eher selten. Mir fehlt einfach meistens die Zeit dafür.

Es gab Gerüchte, du seist Jan Bühlmann näher gekommen…

(lacht). Zum Glück können wir beide darüber lachen.

Vermisst du es, jemanden an deiner Seite zu haben?
Manchmal, wenn ich längere Zeit weg bin, fehlen mir meine Freunde und meine Familie. Schlimm ist es nicht. Ich bin gerne auch mal für mich und komme ganz gut alleine klar. Aber ich freue mich jedes Mal, wenn ich in Bern bin und alle wiedersehe.

Knüpfst du viele neue Freundschaften?

Ich versuche, Freundschaften mit anderen Models aufzubauen. Wir sitzen ja alle im gleichen Boot. Einfach ist das nicht. Wir sehen uns auch nicht so oft.

Du standest plötzlich in der Öffentlichkeit. Einem der Kandidaten steht das bevor. Was rätst du dem nächsten Mister Schweiz?

Mich hat alles am Anfang ziemlich überrollt. Diesen Rummel hatte ich nicht erwartet. Sie müssen sich bewusst sein, dass sie danach total überrumpelt werden und plötzlich im Mittelpunkt stehen. Sie müssen immer sich selbst bleiben und ehrliche Antworten geben.

Wer ist Ihr persönlicher Mister Schweiz-Favorit? Hier gehts zum Voting von 20 Minuten Online.