Rykka zieht Bilanz

17. Mai 2016 08:04; Akt: 17.05.2016 08:04 Print

«Kniebeugen? Das war mein Pipi-Tanz!»

von Monika Rufener - Rykka landete am Eurovision Song Contest in Stockholm auf dem letzten Platz. Die Niederlage nimmt die 30-Jährige gelassen.

Bildstrecke im Grossformat »
Lässt sich das ESC-Debakel nicht anmerken: Rykka am Montag in der Redaktion von 20 Minuten in Zürich. Fit mit Rykka: Die Schweizer Darbietung beim zweiten Halbfinal fiel durch, wie die offiziellen Resultate beweisen. (11. Mai 2016) Politischer Inhalt: Das Siegerlied aus der Krim sorgt für Empörung in Russland. (14. Mai 2016) Der Eurovision Song Contest 2016 geht also an die Ukraine. Sängerin Jamala konnte sich im allerletzten Moment gegen... ...Dami Im aus Australien durchsetzen. Diese war nach dem Juryvoting deutlich in Führung gelegen. Am Ende gaben jedoch die Zuschauerstimmen den Ausschlag. Russland erhielt am meisten Zuschauerstimmen. Den Rückstand aus dem Juryvoting konnte Sergey Lazarev jedoch nicht mehr wettmachen. Bulgarien konnte ebenfalls von den Publikumsstimmen profitieren und landete auf Rang 4. Das Gastgeberland erreichte mit dem 17-jährigen Frans den 5. Rang. Justin Timberlake sang ebenfalls am ESC – allerdings ausser Konkurrenz. Mit Startnummer 1 ging Laura Tesoro mit «What's the Pressure» für Belgien ins Rennen. Am Ende reichte es für Rang 10. Startnummer 2: Gabriela Guncikova mit «I Stand» für Tschechien. Am Ende wurde es ebenfalls der zweite Platz – allerdings von hinten. Startnummer 3: Douwe Bob mit «Slow Down» für die Niederlande. Sein Endresultat: Rang 11. Startnummer 4: Samra mit «Miracle» für Aserbaidschan. Sie landete auf Rang 17. Startnummer 5: Freddie mit «Pioneer» für Ungarn. Am Ende reichte es für Rang 19. Startnummer 6: Francesca Michielin mit «No Degree of Separation» für Italien. Schlussrang: 16. Startnummer 7: Hovi Star mit «Made of Stars» für Israel. Am Ende schaute der 14. Rang heraus. Startnummer 8: Poli Genova mit «If Love Was a Crime» für Bulgarien. Sie schaffte es schliesslich auf den hervorragenden 4. Platz. Startnummer 9: Frans mit «If I Were Sorry» für Schweden. Endresultat: 5. Platz. Startnummer 10: Jamie-Lee mit «Ghost» für Deutschland. Sie konnte am wenigsten Stimmen für sich gewinnen: letzter Platz. Startnummer 11: Amir mit «J'ai Cherché» für Frankreich. Schlussrang: 6. Startnummer 12: Michal Szpak mit «Color of Your Life» für Polen. Nach dem Juryvoting lag er noch ganz weit hinten. Die Zuschauerstimmen brachten ihn jedoch einen Riesensprung nach vorne: auf Rang 8. Startnummer 13: Dami Im mit «Sound of Silence» für Australien. Beinahe hätte es für Down Under gereicht. Im allerletzten Moment musste Dami Im die Spitzenposition an die Ukraine abgeben. Startnummer 14: Minus One mit «Alter Ego» für Zypern. Am Ende schaute der 21. Rang heraus. Startnummer 15: Sanja Vucic ZAA mit «Goodbye (Shelter)» für Serbien. Mit den Zuschauerstimmen und den Jurystimmen reichte es für Rang 18. Startnummer 16: Donny Montell mit «I've Been Waiting for This Night» für Litauen. Damit schaffte es es knapp in die Top 10: Platz 9 für Donny Montell. Startnummer 17: Nina Kraljic mit «Lighthouse» für Kroatien. Trotz imposantem Outfit reichte es nur für Platz 23. Startnummer 18: Sergey Lazarev mit «You Are the Only One» für Russland. Am Ende reichte es fürs Podest: Rang 3. Startnummer 19: Barei mit «Say Yay!» für Spanien. Auch am Ende war sie nur unter «ferner liefen»: Platz 22. Startnummer 20: Justs für Lettland. Er erreichte den 15. Schlussrang. Jamala ging mit Startnummer 21 und dem Song «1944» für die Ukraine ins Rennen und liess am Ende alle hinter sich: Platz 1 für die Ukraine! Startnummer 22: Ira Losco mit «Walk on Water» für Malta. Nach einem zwischenzeitlichen Vormarsch in die Top 5 reichte es am Ende noch für Platz 12. Startnummer 23: Nika Kocharov and Young Georgian Lolitaz mit «Midnight Gold» für Georgien. Schlussrang: 20. Startnummer 24: Zoë mit «Loin d'ici» für Österreich. Die Zuschauer verhalfen ihr am Ende zu Rang 13. Startnummer 25: Joe and Jake mit «You're Not Alone» für Grossbritannien. Robbie Williams hat vergeblich die Daumen gedrückt: Nur der drittletzte Rang schaute heraus. Startnummer 26: Iveta Mukuchyan mit «LoveWave» für Armenien. Das reichte für den beachtlichen 7. Rang.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Viele Schweizer ESC-Fans sind enttäuscht darüber, dass es nicht fürs Finale gereicht hat. Was möchtest du ihnen sagen?
Natürlich mag ich es nicht, Menschen zu enttäuschen. Ich habe aber zu jeder Zeit mein Bestes gegeben und danke den vielen Personen, die mir Support gegeben haben und immer noch geben.

Auf den Sozialen Netzwerken wurde viel über deine Kniebeugen diskutiert.
Ich finde es witzig, dass man sich darüber lustig macht. Ich meine, das ist doch einfach nur eine Bewegung – die ich übrigens bei all meinen Auftritten mache. Vielleicht sollte ich ein Youtube-Tutorial für Rykka-Squats rausgeben (schmunzelt).

Was gilt es bei den Rykka-Squats zu beachten?
Es sind eigentlich keine Squats, das ist mein Pipi-Tanz (lacht). Nein, im Ernst – ich will meinen Weg gehen und mich nicht verunsichern lassen.

Nimmt dich die Kritik an deinem Auftritt mit?
Nein, mir war es wichtig, dass ich auf der Bühne alles gebe und volle Präsenz zeige – und das habe ich erreicht.

Hat die Ukraine zurecht den ESC für sich entschieden?
Ich dachte eigentlich, Australien würde das Rennen machen. Ich bin aber auch sehr glücklich mit dem Sieg der Ukraine.

Bist du froh, dass nun der ganze Trubel vorbei ist?
Ich freue mich darauf, wieder mehr Zeit zu haben. Am Wochenende spiele ich bereits schon wieder Konzerte in der Schweiz und im Sommer erscheint mein neues Album.

Video: Rykkas Auftritt im zweiten Halbfinale.

(Quelle: Youtube/Eurovision Song Contest)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kai sänger am 17.05.2016 08:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Leistung?

    mein bestes gegeben...volle bühnenpräsenz...voll zufrieden mit dem auftritt..da kriegt man im richtigen leben schneller eine Kündigung als der FCZ Trainer bei so einer Leistung. wer hat sich bloss für so eine Darbietung entschieden? ?

  • Momo am 17.05.2016 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu Vorausscheidungen?

    Bei der Vorausscheidung trug Sie ein weisses Kleid und hatte eine Frisur alla Marilyn Monroe, ein wunderbar stimmiges Bild ohne doofe Bewegung. Beim ESC sah es nun aus wie ein Friseurunfall beim Haarefärben kombiniert mit dem Vorhang aus dem Wohnzimmer und der abstrusen Choreo. Wer hat sie da so schlecht beraten? Dafür haben wir nicht gevotet. Singen konnten die meisten nicht besser ...

    einklappen einklappen
  • Baldrian am 17.05.2016 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Pipitanz

    Das Problem ist eher, dass wohl jeder diesen Pipitanz kann und ein paar mal täglich macht. Da kann man mit gutem Gesang ablenken, aber Rykka sei mal ehrlich. Im Vergleich zu anderen Sängerinnen lagen die Töne auch daneben...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ronald Ruckzuck am 17.05.2016 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gemüseküche

    Vor einigen Jahren ging das Gerücht, das Schweizer Fernsehen beauftrage die Interpreten jeweils, beim ESC extra mies zu singen, damit die Schweiz ja nicht gewinnt. Wegen der hohen Kosten, die eine Ausrichtung der Show verursacht. Nun, falls es diese «Stallorder» tatsächlich gibt, hat Rykka wirklich ihr Bestes gegeben, damit sie nicht ins Finale kommt: Schlecht singen und Klotanz.

  • Metalhead am 17.05.2016 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eluveitie

    Ich wäre das nächste mal für Eluveitie! Bei Lordi hats auch geklappt!;-)

  • Walles am 17.05.2016 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht

    Tut mir leid, gesundes Selbstbewusstsein hin oder her: Der Auftritt war einfach nichts! Sorry Rykka.

  • Beatrice am 17.05.2016 18:28 Report Diesen Beitrag melden

    Lernresistent?

    "ich will meinen Weg gehen und mich nicht verunsichern lassen". Na ja, wenn sie ja sooo gut ist und keine Ratschläge mehr annehmen muss - sie hat ja "ihr Bestes" gegeben und das kennen wir nun.

  • Addyss am 17.05.2016 17:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nichtschlimm

    Ich fand sie nicht schlecht , das Lied war nicht so toll ausser dem Refrain, der hat bestimmt allen gefallen , die Strophen haben es dan irgendwie wieder versaut . Die Bewegungen fand ich ok kann man machen , warum nicht . Ein schlechter auftritt wars auf jeden fall nicht !