Doppeltes Lottchen

31. Januar 2011 17:40; Akt: 31.01.2011 17:55 Print

«Swiss Miss» mit sexy Lauriane-Double

von Isabelle Riederer - Das Drehbuch für die Missen-Komödie «Swiss Miss» ist fertig und im Herbst heisst es Leinen los! Mit an Bord: Lauriane Gilliérons Doppelgängerin.

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Nach «Achtung, fertig, Charlie!» setzt Filmemacher Mike Eschmann nun ganz auf Missen-Power. Mit seiner neuen Komödie «Swiss Miss» will der Regisseur die ungeschminkte Wahrheit über unsere Schönheitsköniginnen an den Tag bringen. «Im Film decken wir gnadenlos die nackte Wahrheit über die Schweizer Missen-Welt auf», erzählt Eschmann exklusiv gegenüber 20 Minuten Online.

Zurzeit sind Eschmann und sein Team mitten im Casting-Stress. Keine leichte Aufgabe, denn das Konzept des Films sieht vor: Ex-Missen raus, Doppelgängerinnen rein. «Es war uns immer wichtig, dass die Ex-Missen sich nicht selber spielen, sondern dass dies Schauspielerinnen übernehmen. Damit wahren wir eine gewisse Distanz», so Eschmann.

Das Double ist schon 39 Jahre alt

Eine, die das ganze Paket mitbringt, ist Caroline Gschwind aus Luzern. Die zweifache Mutter sieht Ex-Miss-Schweiz Lauriane Gilliéron zum Verwechseln ähnlich. Für Eschmann ist die 39-Jährige ein Glücksgriff: «Caroline ist grossartig, sie sieht nicht nur aus wie Lauriane, sie kann auch schauspielern und sogar Laurianes französischen Akzent hat sie perfekt drauf.» Die Dentalhygenikerin selbst ist noch ganz aufgeregt. «Ich freue mich riesig, dass ich dabei bin. Für mich ist das eine komplett neue Erfahrung», so Gschwind zu 20 Minuten Online.

Im Herbst ist Drehbeginn und bis dann sollte klar sein, wer sonst noch alles in der Missen-Persiflage mitspielt. Eschmann: «Als Überraschung kann ich aber schon verraten, dass es eine Ex-Miss im Film geben wird, die sich tatsächlich selber spielen wird.» Auch verrät Eschmann, dass man das eine oder andere bekannte Gesicht sicherlich wieder erkennen wird.

Teenie auf dem «Traumschiff»

Die Komödie selbst spielt auf einem Kreuzfahrtschiff, daher ist der Drehstart auch erst im Herbst. Eschmann: «Die Zeit ist dann einfach am besten, weil die Hauptsaison dann vorbei ist.» Im Mittelpunkt stehen ein Teenager und sein Grossvater. «Die Geschichte wird aus der Sicht eines absoluten Losers im Teeniealter und seines verrückten Grossvaters erzählt. Der Jüngling gerät auf diesem Schiff in eine völlig andere Welt und tappt von einer Peinlichkeit in die andere», erzählt Eschmann.