77 Bombay Street

16. Juni 2015 10:21; Akt: 16.06.2015 16:43 Print

«Wir wollten uns nicht mehr verkleiden»

von L. Esseiva - Bald kommt «Seven Mountains», das neue Album von 77 Bombay Street, in die Läden. Mit der neuen Musik ging auch ein kompletter Stilwechsel einher.

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Auf der Suche nach ihren Wurzeln verbrachten die vier Jungs von 77 Bombay Street die letzten Monate in Berlin und Australien, liessen die verschiedenen Stimmungen und Kulturen auf sich wirken und nahmen ihr neues Album «Seven Mountains» auf. Die Reise hat aber nicht nur eine neue CD, sondern auch einen komplett neuen Style mit sich gebracht. Ab sofort bleibt das Markenzeichen der Band, die Uniform, im Schrank.

Der Entscheid hat laut Schlagzeuger Esra einen triftigen Grund: «Wir wollten einfach noch echter wirken, nicht mehr so verkleidet. Darum mussten die Uniformen weg», sagt der 28-Jährige zu 20 Minuten. Auslöser für den Stilwechsel waren Konzerte in Berlin. «Dort haben wir die Uniformen bewusst nicht angezogen, das hat sich extrem gut angefühlt», sagt Esra. Zurück in der Schweiz fühlten sie sich in ihren verstaubten Jacken nicht mehr wohl.

Ihr Designer schneidert auch für Marilyn Mason

«Im Showbusiness sind Kleider extrem wichtig», weiss Esra. Doch der Fokus soll jetzt auf der Musik liegen. Dennoch hat sich die Bündner Band Gedanken über ihr Bühnenoutfit gemacht.
«Wir haben in Berlin den Modedesigner Itamar Zechoval kennengelernt. Er kleidet mit seinem Label «Dandy of Grotesque» unter anderem auch Marilyn Manson und Bela B von den Ärzten ein. Ab sofort werden wir in seinen Outfits auf die Bühne steigen», verrät Esra.

Wer nun aber denkt, dass 77 Bombay Street sich optisch in die Gothic-Ecke bewegen, der täuscht sich. Die Jungs haben sich individuelle Stücke auf den Leib schneidern lassen, die ihrem Stil entsprechen. Seit Februar sind sie im intensiven Austausch mit dem Designer. «Das kostet natürlich ein bisschen etwas», gibt Esra zu.

Die kultigen Uniformen sind aber trotz der neuen Bühnenoutfits nicht im Caritas-Sack gelandet: «Die ersten hat noch unsere Mutter geschneidert, deswegen haben sie für uns eine emotionale Bedeutung.» Esra überlegt sich bereits, ob ihre alten Klamotten als Kunst taugen: «Wer weiss, vielleicht hängen wir sie irgendwann gerahmt in unseren Wohnungen auf.»

Ab sofort kann das neue 77-Bombay-Street-Album «Seven Mountains» auf iTunes vorbestellt werden. Am 18. September steht es dann in den Regalen.

Ab November sind 77 Bombay Street auf grosser Clubtour live in der Schweiz unterwegs. Die Daten finden Sie hier.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Besserwisserboy am 16.06.2015 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    zur info..

    'die Ärzte' wird nicht dekliniert.. also heisst es Bela B., von die Ärzte :).. aus Berlin..

    einklappen einklappen
  • Küre Stäubli am 16.06.2015 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Die brauchen einen Designer ..

    für DAS Outfit? Jungs, ich bin schon 63, aber das hättet ihr von mir gratis bekommen!

  • j. m. am 16.06.2015 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Echt?

    Also echt haben die für mich sowieso noch nie gewirkt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kein Fan am 16.06.2015 20:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kleider egal

    ...und ich hatte ob dem Artikeltitel einen anderen MUSIK-Stil erwartet ... :-(

  • M. L. am 16.06.2015 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Helden

    Wie haben die das geschafft in der gleichen halben Stunde auf SRF 3, Radio 24 und Radio Pilatus aufzutreten? Beamen?

  • Mega-Trailer am 16.06.2015 18:42 Report Diesen Beitrag melden

    Dachte...

    ... die machen so Gitarrenmusik mit Gesang. Oder spielen die etwa auch Orchestermusik?

  • j. m. am 16.06.2015 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Echt?

    Also echt haben die für mich sowieso noch nie gewirkt.

  • Kirtin am 16.06.2015 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Geben nicht her.

    Die Keider und vor allem die Musik ist - ihhh. Musikalisch und optisch geben die gar nichts her.