Cornelia Boeschs Übelkeit

26. Januar 2015 08:54; Akt: 26.01.2015 10:18 Print

«Wird es ein Junge oder ein Mädchen?»

Nach dem Zusammenbruch von «Tagesschau»-Moderatorin Cornelia Boesch wird über den Grund ihrer Übelkeit spekuliert. Auch auf Twitter ist dies Thema.

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Am Sonntagabend gab es im Schweizer Fernsehen Landschaftsbilder statt der «Tagesschau»-Hauptausgabe zu sehen. Grund dafür war ein plötzlicher Zusammenbruch der «Tagessschau»-Sprecherin Cornelia Boesch. «Ihr wurde schlecht und schwarz vor Augen», sagt SRF-Sprecherin Andrea Wenger gegenüber 20 Minuten. «Sie konnte die Sendung einfach nicht weitermoderieren.» Doch warum wurde der 39-Jährigen plötzlich übel? «Wird es ein Junge oder ein Mädchen?» spekuliert etwa 20-Minuten-User Dr. Schwanger R. Schaft. Und Leser Marco meint: «Schwanger sein ist keine Krankheit.» Boesch, verheiratet und Mutter eines siebenjährigen Sohnes, spricht jedoch auf Twitter von Fieber.

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Auf Social Media wird über weitere mögliche Gründ für den Zusammenbruch spekuliert:



Hätte Ruefer übernehmen sollen?

Doch nicht nur die Ursachen des Zusammenbruchs sorgen für Gesprächsstoff, sondern auch das Vorgehen des Schweizer Fernsehens. Denn statt Sportmoderator Sascha Ruefer die Live-Sendung zu übergeben, gab es für den Zuschauer Landschaftsbilder zu sehen.

Gemäss einer 20-Minuten-Umfrage die falsche Reaktion auf eine solche Situation. 42 Prozent der Umfrageteilnehmer finden, dass die wichtigste Nachrichtensendung der Schweiz nicht einfach abgebrochen werden dürfe. Sascha Ruefer hätte problemlos zu Ende moderieren können. «Es zeigt auch wieder mal die Schwächen auf. Kein Plan B, ein Sportmoderator dem man das Ablesen vom Prompter nicht zutraut, einfach nur sackschwach dieser Auftritt und das Verhalten der Regie. Da muss jetzt nachgearbeitet werden, wenn in so einem Fall anscheinend kein einziger anwesender Mensch im Studio übernehmen kann», bemängelt Leserin Eveline im Talkback. «Das sind Profis und sollten kein Problem damit haben, von einem Bildschirm abzulesen. Das darf man erwarten. Auch wenn es vielleicht nicht ganz fehlerfrei gewesen wäre. Aber einfach abbrechen geht gar nicht», meint auch 20-Minuten-Leser Berner.

Nur 11 Prozent sprechen sich dafür aus, dass in einem solchen Fall besser abzubrechen statt zu improvisieren sei. Auf Twitter wurde der Abbruch der Sendung vor allem mit einer Prise Humor kommentiert.




Das Wichtigste zum Schluss: Gute Besserung Frau Boesch

Doch am Ende des Tages interessiert vor allem das aktuelle Wohlergehen von Cornelia Boesch, das findet auch die Mehrheit der 20-Minuten-Leser. Laut Chefredaktor Tristan Brenn gibt es keinen Grund zur Sorge und der 39-Jährigen gehe es bereits besser. In diesem Sinne: Auf dass Sie schnell wieder auf die Beine kommen, Frau Boesch!


(mor)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jimi am 26.01.2015 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    SRF hat Kurzarbeit

    bereits eingeführt. Die Sendungen werden, bis auf Weiteres, bei 60% abgebrochen. Hat das noch niemand mitbekommen? ;)

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  • marc am 26.01.2015 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht flexibel

    Warum durfte sascha ruefer nicht weiter moderieren? traute mann ihm das nicht zu? meine es kann doch jedem mal schwarz vor augen werden, dann sollte mann auch ein bisschen flexibel sein. aber nein, in einem staatsfernsehen darf nur ein nachrichtensprecher auch die nachrichten ab dem telepromter ablesen, dafür ist ein sportmoderator wohl nicht qualifiziert! schade, hätte die stiere tagesschau ein wenig aufgefrischt.. gute besserung

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  • René K. am 26.01.2015 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Medienpolitische Scheuklappen

    Unglaublich, diese ständigen Superbesseralleswisser, wenns um das ach so böse "Staatsfernsehen" geht... Die sollen doch einfach ihre Privatsender einschalten, die machen ja alles viel, viel besser. Oder etwa doch nicht?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Giulierie Maissen am 27.01.2015 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    So ein Theater

    Wie kann man deswegen so ein Theater machen. Das ist nicht mehr Wert als ein Zweizeiler. Kann ja jedem mal passieren!

  • Susi am 27.01.2015 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    So oder so - nie ist es recht

    Wie man es macht, nie ist es recht. Wird weiter gesendet, gibt es sicherlich Stimmen, welche das daneben finden, wird nicht weiter gesendet ist man unprofessionell.

  • Klari Birch am 27.01.2015 11:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Aufstand wegen einem Mal..lächerlich

    Es ist menschlich dass so etwas passiert. Das kann jedem passieren. Ich finde diesen ganzen Medienwahnsinn darüber jedoch schon fast lächerlich. Dann ist die Tagesschau nun mal einmal ausgefallen, na und? Ist doch nicht tragisch. Schon mal etwas von Zeitungen und Internet gehört? wenn man es nicht mal einen Tag ohne Tagesschau aushält...Und schon gar nicht wenn es dabei um die Gesundheit eines Menschen geht. Denkt mal drüber nach!

  • bruno ribi am 27.01.2015 11:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tagesschaupanne

    Eine Panne wie am Sonntag ist nun mal passiert. Nun meckern viele wie man es besser hätte machen sollen.Ich bin nicht erzürnt , wies das Schweizer Fernsehen gemeistert hat. Aber wie immer gibt es "Schlaumeier" dies besser gemacht hätten, vielleicht ???

    • Bettina am 27.01.2015 15:35 Report Diesen Beitrag melden

      SRG sind keine Profis

      Bei ARD und ORF ist man vorbereitet auf solche Situationen - sind eben die Profis.

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  • channy am 27.01.2015 10:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    menschlichkeit?

    Ich versteh diesen ganzen wirbel nicht! Die tagesschau sowie deren Mitarbeiter zeigen nur menschlichkeit und kollegiales verhalten und werden hier als unprofessionell dargestellt, nur weil sie keinen Notfallplan hatten. Niemand ist durch den abbruch der tagesschausendung zu schaden gekommen. Ich persönlich finde es schön zu sehen dass in dieser branche solche kollegialen Teams vorhanden sind und sich so um einander kümmern.!