Zeidler wird Mutter

13. Dezember 2019 04:51; Akt: 13.12.2019 06:35 Print

«Unser Baby wird Anicic heissen»

Die Luzerner Influencerin Anja Zeidler hat sich im neuen Zuhause verausgabt. Jetzt zeigt sie erstmals ihr Babyzimmer und spricht über Vereinbarkeit, Hochzeitspläne und Familiennamen.

Der Nestbautrieb bei Schwangeren ist «in vollem Gange»: Anja Zeidler hat in den vergangenen Wochen das Babyzimmer hergerichtet. Video: Anja Zeidler/20Min)
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Es dauert nur noch rund sechs Wochen, bis Anja Zeidler (26) ihr erstes Kind zur Welt bringt. Die Selflove-Influencerin ist vor kurzem nicht nur mit Freund Milan Anicic (23) zusammengezogen, sie hat im neuen Daheim auch fleissig gewerkt, gestrichen und eingerichtet. Das Babyzimmer ist jetzt parat. Auch Anja ist es, wie sie zu 20 Minuten sagt. «Ich bin bereit, Mami zu sein.»

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Die Vorfreude

«Der erste Schrei nach der Geburt, das erste Lächeln, die ersten Worte, Schritte und auch die ersten Albereien» – das alles sind Dinge, die Zeidler mit viel Vorfreude erwartet. Am allermeisten freue sich sich aber einfach, ihr Baby bald in die Arme nehmen zu dürfen.

Der Nesttrieb

Der berühmte Nestbautrieb bei Schwangeren ist bei Anja «in vollem Gange», wie sie sagt. «Manchmal sogar nachts. Wenn ich nicht schlafen kann, stehe ich auf und erledige alles Mögliche.» Ob einrichten, putzen oder waschen: «Hauptsache, erledigt», lautet ihr aktuelles Motto. «Ich kenne mich gar nicht so.»

Die Geburt

Angst vor der Entbindung hat sie nicht. Im Gegenteil: «Ich freue mich auf die Geburt! Ja, ich empfinde Vorfreude statt Angst.» Die mentale Einstellung sei wichtig, weiss Zeidler. «Ich habe Vertrauen in meine Tochter und mich, dass wir das mit Unterstützung von Papa Milan gut meistern werden.»

Die Babypause

Der Influencer-Job kennt keine Bürozeiten, die Community will laufend unterhalten werden. Eine klassische Babypause einzulegen, ist daher unrealistisch. Aber: «Als Geschäftsführerin meiner eigenen Firma bin ich privilegiert», sagt Anja.

«Ich kann mir meine Arbeit selbst einteilen und vieles ist von zu Hause aus möglich.» Ausserdem nehme ihr Management ihr viel ab. «In der Schwangerschaft habe ich auch mal Dinge abgesagt, wenn es nicht ging. Das werde ich auch als Mami tun. Meine Tochter steht immer an erster Stelle.»

Die Kinderbetreuung

«Wir wollen nicht zu viel Fremdbetreuung», sagt Zeidler und ist sich sicher: «Ich werde Kind und Job generell gut kombinieren können.» Viel könne sie von zu Hause aus erledigen.

Und wenn sie mal extern arbeitet und die Kleine nicht mitnehmen kann – zum Beispiel zu einem TV-Projekt, an einen Auftritt oder an ein Shooting – kommen die Grossmamas zum Einsatz, «die sich schon wie wild aufs Babysitten freuen, falls Papi auch gerade arbeitet».

Zudem sucht die kleine Familie noch eine Nanny, die bei Auslandterminen mitreisen wird. «Eine Kita kommt für uns vorerst nicht in Frage.»

Das Insta-Baby

Sein Kind in sozialen Medien zeigen oder nicht? Das ist eine Frage, mit der sich Eltern heute auseinandersetzen müssen. Eine Influencerin ohnehin. Anja will noch keine Auskunft darüber geben, ob ihr Kind auf Instagram zu sehen sein wird oder nicht.

Es werde bald ein Youtube-Video dazu geben, kündigt die Profi-Influencerin an. Fest steht: «Ich zeige mein ehrliches, authentisches Leben, meine Entwicklung mit allem, womit ich auch andere ermutigen kann.» Und nun stehe nun einmal ein neuer Abschnitt an: Mami sein. «Auch da gebe ich Einblick und Tipps weiter.»

Die Hochzeit

Ihre Liebe leben sie im Eiltempo: Im Frühling 2019 machten erste Gerüchte um Anja und Milan die Runde, im Juli bestätigten sie ihre Beziehung offiziell. Und schon im August folgten die Baby-News. Jetzt wird erst einmal ein Gang zurückgeschaltet. «Milan und ich haben dieselben Vorstellungen von einer Hochzeit», sagt Anja. «Stress und ‹mer sött jo no› sind für uns beide nicht Teil davon.»

Der Familienname

Ihre Tochter wird den Nachnamen ihres Freundes tragen: Anicic. «Das vereinfacht das Bürokratische massiv, falls es später zu einer Hochzeit kommen sollte», erklärt Zeidler. «Sonst müsste Milan dann seine eigene Tochter fast schon adoptieren. Das ersparen wir uns.»

(kfi)