Kaeslin in prominenter Gesellschaft

10. Januar 2019 16:02; Akt: 10.01.2019 16:02 Print

Auch Schlagerstar Egli musste ihr Billett abgeben

Sportlerin Ariella Kaeslin wurde mit 38 km/h zu viel auf dem Tacho geblitzt. Damit reiht sie sich in eine illustre Runde prominenter Verkehrssünder, die sich von ihrem Ausweis trennen mussten.

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(30) hatte einst ihr Billett «kurz weg», wie sie kürzlich auf Instagram beichtete. Ihre Begründung: «In der Schweiz darf man nur mit 120 Kilometer pro Stunde fahren. Ich bin leider ein bisschen schneller gefahren.» Sie habe daraus gelernt, fügte die Schwyzerin reuig an. Der Tempomat sei nun immer drin. gegenüber Nau.ch. Passiert sei es an den Swiss Music Awards 2017. «Meine damalige Begleitung musste vor dem Event noch Schuhe abholen. Ich bin gefahren wie ein Henker. Das wurden teure Schuhe.» Der Ausweis war anschliessend einen Monat weg, trotzdem hatte der Mundartsänger Glück im Unglück: Zum Zeitpunkt des Führerausweisentzugs ware er gerade einen Monat in den Ferien. (55) frontal mit einem anderen Auto. Die beiden Insassen wurden dabei schwer verletzt, und auch er selbst musste mit Rückenschmerzen ins Spital. Der Bluttest ergab 0,9 Promille Alkohol im Blut, der Führerschein war weg. Das werde ihm nie wieder passieren, versprach er im «Blick»-Interview. «Vielleicht war dieser Unfall ein Zeichen, dass ich mit dem Autofahren gleich ganz aufhören sollte.» (29) 28 Kilometer pro Stunde zu schnell. Konsequenz: Der Insta-Star musste seinen Führerausweis für zwei Monate abgeben. «Heute ist ein sehr trauriger Tag für mich. Ich muss mich nämlich von etwas verabschieden, was mir sehr wichtig ist», jammerte er auf Instagram. Und hatte für seine 300'000 Follower einen besonderen Tipp: «Bremst immer ab vor dem Blitzkasten, damit euch nicht das Gleiche passiert.» (47) unterwegs. 2015 fuhr sie mit 130 km/h statt den vorgeschriebenen 80 durch den San-Bernardino-Tunnel. Sie wurde geblitzt und musste 5000 Franken zahlen. Plus: Das Billett war ein stolzes halbes Jahr lang weg. «Ich verdiene ja nichts, für eine Hausfrau ist das übertrieben», beschwerte sich die Gattin des Baulöwen Walter Beller (68) im «Blick». «Jetzt versexe ich halt die SBB, das ist mir auch recht.» (32) ist Wiederholungstäter. Im Dezember 2013 wurde er mit «mindestens ein paar Vodka Lemon zu viel» beziehungsweise mit 0,8 Promille im Blut erwischt und musste seinen Führerausweis für drei Monate abgeben. Damals sprach er von einer «Dummheit» – nur: Daraus gelernt hat er offensichtlich nichts. Nur ein paar Monate später, im August 2014, setzte sich der Ex-Bachelor wieder betrunken hinters Steuer und wurde mit 1,84 Promille aus dem Verkehr gezogen. (41). «Ich bin über 30 Stundenkilometer zu schnell gefahren und muss meinen Schein für einen ganzen Monat abgeben», gestand er gegenüber 20 Minuten. Und gab sich einsichtig. «Ich bin selber erschrocken, ich dachte nicht, dass ich so schnell unterwegs war.» Passiert ist es auf der Autobahn. Details wollte er aber keine preisgeben – das Thema war ihm offensichtlich unangenehm. (57) 2015 Schuld für einen dreimonatigen Billett-Entzug. Hinzu kamen 6000 Franken Strafgeld und eine Probezeit von zwei Jahren. Dabei wollte der SRF-Wetterfrosch eigentlich nur kurz sein Auto umparkieren. Eine Schnapsidee, wie er selbst zugeben musste. «Allein schon dieser Entscheid war ein Blödsinn, zumal in der Umgebung natürlich kein freier Langzeitparkplatz zu finden war», sagte er zum «Blick». Er fuhr dann doch selbst nach Hause, zumindest bis ihn die Polizei stoppte. «Ich wurde zu Recht hart gebüsst und habe daraus meine Lehren gezogen.» (35) seinen Ausweis gleich zwei Jahre abgeben. Erst wurde der «A Small World»-Gründer im Ferrari mit 100 statt 60 km/h geblitzt, dann raste er im Mercedes mit 154 statt 120 km/h über die Autobahn. «Grundsätzlich achte ich auf die Einhaltung der Verkehrsregeln», sagte er damals zu 20 Minuten. Aber: «Mit diesen Autos ist man extrem schnell zu schnell unterwegs oder man merkt die Geschwindigkeit kaum.» Für den Zürcher hatte der Entzug sowieso kaum Konsequenzen. Damals lebte er auf der Karabikinsel St. Kitts. Und konnte dort legal mit seinem Jeep weiterfahren. (31). Sie fuhr im Herbst 2018 mit 124 statt 80 Kilometern pro Stunde auf dem Tacho in eine Radarfalle, wie der «Blick» am Donnerstag publikmachte. «Ich hätte besser aufpassen müssen, denn ich habe die Temporeduktion nicht bemerkt», sagt sie. Am 19. März muss sie für drei Monate ihr Billett abgeben und fortan mit dem ÖV zur Physiotherapie-Ausbildung pendeln. «Das wird mit Bus und Bahn schon gehen.»

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Drei Monate lang muss Ariella Kaeslin (31) auf ihren Fahrausweis verzichten. Grund: Die Ex-Kunstturnerin geriet auf der Autobahn mit 38 Stundenkilometern zu viel in eine Radarfalle. Im März wird sie nun mit dem ÖV zur Physiotherapie-Ausbildung pendeln. «Das wird mit Bus und Bahn schon gehen», sagt sie zuversichtlich gegenüber «Blick». Und gibt sich auch sonst äusserst reumütig. «Ich will immer ein Vorbild sein – auch auf der Strasse. Dazu gehört, dass man auch die Konsequenzen aus seinen Fehlern tragen muss.»

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(kfi)