Babynews

30. August 2019 17:07; Akt: 30.08.2019 22:55 Print

Irina Beller, wir haben da ein paar Fragen

Irina Beller verkündet ihre Schwangerschaft bereits in der sechsten Woche. Die Babynews und Bellers Umgang damit, wirft Fragen auf.

Irina Beller erwartet nach eigenen Angaben im Alter von 47 Jahren noch einmal ein Kind. (Video: Instagram/20 Minuten/Wibbitz)
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Vor drei Tagen schrieb Irina Beller auf Instagram zu einem Spiegelselfie mit gewohnt viel nackter Haut: «Baby belly». Gegenüber dem «Blick» bestätigte die Buchautorin und Ehefrau von Bauunternehmer Walter Beller (70) am Donnerstag dann, dass sie schwanger ist.

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Ist es nicht zu früh, die Schwangerschaft öffentlich zu machen?

Irina Beller ist erst in der sechsten Woche schwanger, verrät sie dem «Blick». Das ist, wie sie selber eingesteht, noch ein sehr frühes Stadium.

Die ersten zwölf Schwangerschaftswochen gelten allgemein als «kritische Phase». In der Zeit werden die Organe gebildet, bei ungenügender Entwicklung wird der Embryo vom Körper der werdenden Mütter abgestossen. «Nach zehn Wochen hat ein Embryo eine Überlebenschance von neunzig Prozent», sagt Omar Qattawi, Experte für Pränataldiagnostik, gegenüber RTL.

Zudem sagt Beller, dass sie bereits «ein paar Mal ein Kind verloren» hätte.

Wie riskant ist eine Schwangerschaft mit 47 Jahren?

Wird eine Frau mit über 40 Jahren schwanger, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt im ersten Trimester auf 30 bis 35 Prozent. Bei unter 30-Jährigen sind es rund zehn Prozent, die das Kind verlieren.

Auch für die Mütter selbst kann eine Schwangerschaft im dem Alter gesundheitlich gefährdend sein. Eine US-Studie von 2017, die über 800'000 Schwangere untersuchte, kam zum Schluss: «Ältere Frauen über 40 wiesen deutlich höhere Raten der schlimmsten und möglicherweise lebensbedrohlichen Krankheiten auf, wie Nierenversagen, Schock, Fruchtwasserembolie und akuter Herzstillstand.»

Wie gefährlich ist Irinas Alkoholkonsum?

Sie trinke immer noch jeden Abend ein Glas Champagner, sagt Irina Beller zu «Blick», auch wenn die Lust darauf schwinde. Gemäss einer Studie der Universität Zürich, sind 60 Prozent der werdenden Mütter während der Schwangerschaft nicht abstinent.

Der Alkoholkonsum der Mutter hat einen Einfluss auf den Fötus: «Das ungeborene Kind trinkt bei jedem Schluck mit», sagt Rolf Temperli, Kinder- und Jugendarzt und Vorstandsmitglied des Verbandes Haus- und Kinderärzte Schweiz. Der Alkohol gelangt vom Blut der Mutter direkt ins Blut des Ungeborenen.

Das könne das Baby irreversibel schädigen. Jedes Jahr kommen in der Schweiz 800 Kinder mit mehr oder minder ausgeprägten Formen einer fetalen Alkoholspektrum-Störung zur Welt.

Was macht Irina?

Am Freitag teilte Irina Beller ein Video auf Instagram. Was aus der wirren Botschaft zu entnehmen ist: Sie bedankt sich, dass ihre Follower ihre Freude mit ihr teilen würden.

Sie werde über die Schwangerschaft laufend informieren. «Natürlich können sie immer dabei sein», so Beller. Zum Schluss winkt sie mit einer Banane in die Handykamera.

(fim)