«A Small World»-Gala

19. Dezember 2010 14:21; Akt: 19.12.2010 16:24 Print

Busenblitzer für den guten Zweck

von Isabelle Riederer - Mit einer grossen Charity-Gala endete am 18. Dezember das erste weltweite Treffen der exklusiven Online-Community in Gstaad. Zum Abschluss gewährte US-Star Tara Reid tiefe Einblicke.

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Wo Champagner fliesst, sind die Schönen und Reichen nicht weit – und am Samstagabend im Hotel Palace in Gstaad floss der edle Sprudel reichlich. So sehr, dass bereits vor dem Gala-Dinner Getränke und Häppchen knapp wurden. Doch davon liess sich keiner die Laune verderben.

Liliana kam zum Arbeiten

Nicht alle waren jedoch nur zum Feiern ins Berner Oberland gereist: Liliana Matthäus, Ehefrau von Ex-Fussballer Lothar Matthäus war aus einem anderen Grund gekommen. «Ich bin hier um eine Story für meinen Fashion-Blog zu finden», so Liliana zu 20 Minuten Online und weiter: «Deshalb konzentriere ich mich heute Abend besonders auf die Kleider der Damen.» Da hätte der Ehemann ohnehin nur gestört. «Er muss arbeiten in Bulgarien, deswegen ist er nicht hier. Ich sehe ihn aber schon bald wieder. Wann genau, möchte ich jedoch nicht sagen.»

Die Galaroben der weiblichen Gäste gehörten zu dem Tuschelthema des Abends. Besonders Stargast Tara Reid kämpfte mit ihrem weissen Bustierkleid. «Ich mag mein Kleid und fühle mich super darin», so Tara. Nur schien ihr Outfit seinen eigenen Kopf zu haben. Immer wieder rutschte ihr das Oberteil nach unten und Reid sorgte mit etlichen Busenblitzern für Stielaugen. Vielleicht war auch das der Grund dafür, weshalb die einheimische Superblondine Xenia Tchoumitcheva sich weigerte, alleine mit Tara Reid abgelichtet zu werden. Dies könnte ihrem Image schaden, behauptete die Tessinerin.

40 000 Franken für einen guten Zweck, 360 000 Franken für die Stars

Viel zu sehen gab es aber auch bei Burlesque-Tänzerin Zoé Scarlett. Die Baslerin heizte den Mitgliedern mit ihrem Auftritt ordentlich ein. Vielleicht ein Grund, weshalb die Gäste sich finanziell äusserst spendabel zeigten. Rund 40000 Franken konnte ASW zu Gunsten des Schweizerischen Roten Kreuzes sammeln.

Dafür freuten sich dann die Gewinner der Tombola auch über Preise im Wert von rund 360 000 Franken. Besonders der Schweizer Pokerspieler Daniel Studer freute sich über den Hauptgewinn von einer Million Flugmeilen. Im Gegensatz dazu schien Festival-Organisator Claude Nobs über seinen Gewinn von fünf Frisör-Gutscheinen eher irritiert.
Zufrieden und überglücklich zeigte sich dagegen ASW Chairman Patrick Liotard an der After-Party. «Es war aboslut sensationell. Ich bin stolz, dass wir 40 000 Franken für das Rote Kreuz sammeln konnten», so Liotard, der gemeinsam mit seinen Gästen bis zum Morgengrauen weiterfeierte.