Patric Haziri

07. Oktober 2019 13:56; Akt: 07.10.2019 16:31 Print

Der neue Bachelor war schon verlobt

von Michelle Muff - Der Zürcher Patric Haziri (29) ist der neue 3+-Bachelor. Im ersten Interview verrät er uns, wieso seine längste Beziehung scheiterte – und was er im Bett niemals tun würde.

Für Eilige: Die wichtigsten Facts zu Bachelor Patric im Schnelldurchlauf. (Video: 20 Minuten/Wibbitz)
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Patric – ausgesprochen «Patrisss» – hatte bisher zwei Beziehungen. Die längste hielt ganze elf Jahre: «Mit 14 sind wir zusammengekommen, mit 25 haben wir uns getrennt. Wir waren sogar bereits verlobt.»

Wieso es nicht geklappt hat? «Ihre Familie war sehr traditionell, wünschte sich in naher Zukunft Familie und Kinder.» Dazu sei er in diesem Moment noch nicht bereit gewesen. Irgendwann hätten sie nicht mehr die Kraft gehabt, gegen die Familienerwartungen anzukämpfen: «Deswegen haben wir uns eigentlich ungewollt getrennt.»

Seine andere Beziehung dauerte zwei Jahre – dort scheiterte es gemäss Patric an Interessenkonflikten, die wohl auch vom Altersunterschied von sechs Jahren herrührten. Rückblickend seien «beide Beziehungen intensiv und sehr schön» gewesen.

Er mag keine One-Night-Stands

«Ich bin ein Beziehungstyp», verrät Patric. Er finde es reizvoller, mit einer Frau ins Bett zu gehen, mit der «auch eine Verbindung besteht»: «Einfach so hüpfe ich nicht mit einer Frau ins Bett – ich bin also auch nicht der One-Night-Stand-Typ.»

Sex ist für Patric nicht« das A und O» in einer Beziehung. «Das Zwischenmenschliche muss stimmen – dass man sich auf einer Wellenlänge befindet.» Wenn der Sex dazu auch leidenschaftlich ist, sei das natürlich super.

Und was er im Schlafzimmer niemals machen würde? «Sich gegenseitig anzupinkeln.» Und: «Ich würde auch niemals Sex auf der Toilette eines Clubs haben.» Dafür könnte er sich einen Dreier vorstellen – «aber nur mit zwei Frauen». Mit einem Mann habe er nämlich noch nie etwas gehabt.

Übrigens: Wie sein aktueller Beziehungsstatus ist, kann er noch nicht verraten – so will es das «Bachelor»-Protokoll. So viel aber vorweg: «Ich verspüre ein Kribbeln und bin happy, so, wie es jetzt ist.»

Er meditiert regelmässig

Dem 2019er-Bachelor ist es wichtig, dass er «stets die innere Ruhe» bewahrt. Das erreicht er unter anderem durch Mediation: «Ich meditiere seit etwa drei Jahren – wenn ich einen stressigen Tag hatte, dann versuche ich abends damit herunterzufahren.»

Neben der Mediation macht er auch viel Sport: «Ob Wandern, Ski- oder Snowboardfahren, Tennis, Fussball oder Hockey – Hauptsache ich kann aktiv sein.»

Er ist ein Perfektionist

«Ich nehme die Dinge sehr genau – das übertrage ich zwar nicht auf meine Freundin, aber sie muss damit klarkommen, dass ich mich mit allen Dingen sehr intensiv auseinandersetze», sagt Patric über seine Macken. Das bezieht er auch auf sein Aussehen: «Ich bin ziemlich eitel, was mich selber angeht, und lege sehr viel Wert auf mein Äusseres – ich gebe mich aber natürlich.»

Ansonsten bezeichnet er sich als offen, unkompliziert und kontaktfreudig. Und wie ist er in einer Beziehung? «Da bin ich sehr emotional, herzlich, loyal. Vertrauen ist für mich das Wichtigste – man soll auch in schlechten Zeiten zueinander stehen. Und wenn eine Frau es einmal geschafft hat, mein Herz zu öffnen, gebe ich sehr viel. Ich bin da wohl recht klassisch.»

Er hat ein sehr enges Verhältnis zu seiner Familie

Seine zwei jüngeren Brüder seien für ihn wie «seine besten Freunde», sagt Patric. «Wir tauschen uns über alles aus, zu jeder Zeit. Wir nehmen voreinander kein Blatt vor den Mund.» Auch mit seiner Mutter habe er «ein sehr emotionales Verhältnis»: «Ich kann mit ihr über alles sprechen.»

Die Beziehung zu seinem Vater beschreibt er als «eher businessorientiert» – denn: Patric arbeitet im Familienunternehmen. «Ich bin Immobilienbewirtschafter und leite das Portfolio von unserem Unternehmen. Ab und zu bin ich auch im Brezel-Unternehmen am Arbeiten.»

Generell sei seine Familie «extrem offen». «Ich kann nach Hause bringen, wen immer ich möchte. Bei uns heisst es: leben und leben lassen – unabhängig von Religion und Herkunft.» Die Hauptsache sei, dass «man sich liebt».

Er macht sich nichts aus Luxus

Bei seinen 2300 Insta-Followern präsentiert sich Patric als reisefreudig: Auf seinem Feed finden sich Schnappschüsse aus der ganzen Welt – meistens posiert er dort in luxuriösen Hotelanlagen. Dass er viel unterwegs ist, ist für ihn kein Beziehungshindernis: «Für eine Freundin habe ich bestimmt Zeit – und wenn sie auch Bock auf Reisen hat, dann würde ich sie einfach mitnehmen.»

Auch wenn er auf Instagram einen Jetset-Lifestyle zelebriert, sei ihm «Luxus überhaupt nicht wichtig»: «Klar leiste ich mir gerne mal ein schönes Hotel – genauso gerne gehe ich aber campen. Deswegen brauche ich auch eine vielseitige Partnerin, die auch die einfachen Dinge im Leben schätzt.»

Er will in drei Jahren verheiratet sein

Wenn er die Richtige gefunden hat, kann er es sich vorstellen, in «drei oder vier Jahren zu heiraten». Auch wünscht er sich eine Familie: «Am liebsten drei Kinder. So wie ich es auch von Zuhause kenne.»

Und was muss eine Frau nun mitbringen, um «die Richtige» zu sein? «Sie soll offen, vielfältig sein und Action mögen. Und sie sollte zu dem stehen, was sie sagt. Ausserdem mag ich Frauen, die unkompliziert sind und nicht stets ihre Prinzipien durchsetzen müssen.»

Äusserlich habe er keine konkrete Vorstellungen, wie seine Traumfrau aussehen muss. Denn: «Ich bin nicht ein Mensch, der nicht viel Wert auf Äusserlichkeiten legt – zumindest nicht meinem Gegenüber.»

Ein No-go gäbe es jedoch: «Frauen, die komplett gemacht sind, gefallen mir weniger. Wenn nichts mehr von dem Menschen übrig ist, der sie von Natur aus war, törnt mich das eher ab.»

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