«Maxim»-Girl Angeline

06. März 2012 22:24; Akt: 06.03.2012 22:10 Print

Der Tod ist Teil ihres Alltags

von Lorena Sauter - In knapper Wäsche bringt die Luzernerin Angeline die Männer zum Träumen. Kaum zu glauben, dass sich ihr Alltag um Tote dreht.

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(7.3.2012)

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Sie ist jung, hübsch und erfolgreich: das Luzerner Model Angeline Suppiger (19). Seit knapp drei Jahren erst modelt sie professionell und ist bei der renommierten Agentur Time unter Vertrag. Ihr bisher grösster Coup landet Angeline jetzt – als Schweizer «Maxim»-Girl. Dass sie dabei nicht im Skianzug posiert, ist bei einem Männermagazin selbsterklärend. «Die Chemie zwischen dem Fotografen und mir hat gepasst, ich fühlte mich wohl. Ein wenig schräg war es aber trotzdem», sagt sie zu 20 Minuten.

«Meine Arbeit ist ein guter Ausgleich»

Obwohl sie den Traum, vom Modeln zu leben, träumt, verdient Angeline ihre Brötchen mit toten Menschen. Irritiert? Die Verwaltungsangestellte klärt auf: «Bei aussergewöhnlichen Todesfällen kommt es vor, dass ich in der Wohnung der Verstorbenen nach Wertsachen und allfälligen Testamenten suchen muss.» Ein komisches Gefühl seien diese Gänge jeweils. Gut, dass sie ihre Arbeit mehrheitlich von den Büroräumen des Teilungsamts erledigen kann.

So unterschiedlich diese Welten sind, so sehr mag Angeline deren Kontrast: «Meine Arbeiten gleichen sich aus und sorgen für Abwechslung.» Trotzdem hegt sie einen Wunsch: einmal über den Victoria’s-Secret-Laufsteg zu schweben.

www.maxim-magazin.ch