«Es flossen viele Tränen»

02. Februar 2020 17:07; Akt: 02.02.2020 17:28 Print

Kristina und Janosch erklären ihre Trennung

Nach dreieinhalb Jahren sehen Janosch Nietlispach und Kristina Radovic keine Zukunft mehr als Paar. Im Gespräch mit 20 Minuten sprechen sie erstmals über ihre Trennung.

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Mit diesem Foto haben Janosch Nietlispach und Kristina Radovic nach dreieinhalb Jahren Beziehung ihre Trennung bekannt gegeben. Das Foto entstand auf ihrer USA-Reise vergangenen Herbst. Da wussten sie noch nicht, dass es ihre letzten gemeinsamen grossen Ferien als Paar sein würden. Dort feierten sie auch Janschos 31. Geburtstag – ganz Vegas-Style. Kurz vor Weihnachten wurde Kristina 26. Janosch gratulierte ihr mit diesem Foto auf Instagram und schrieb dazu: «Cheers to you, my love.» Vor einer Woche haben sie auch noch gemeinsam geinfluenct. Im Dezember glänzten die beiden noch zusammen auf dem Teppich bei der Europa-Premiere von «Jumanji: The Next Level». Auf Instagram haben die beiden über die Jahre zahlreiche glückliche Pärli-Bilder geteilt. Die sind auch nach der Trennung immer noch online. Janosch und Kristina wollen Freunde bleiben und diese Zeit «gemeinsam durchstehen». So haben Kri und Janosch im September 2019 ihr dreijähriges Jubliäum gefeiert – jetzt sind beide wieder Single. Das teilten die beiden am Samstag auf ihren Instagram-Kanälen mit. Die Zeiten von Pärli-Look-Posing sind vorerst vorbei. Am 3. September 2016 hatten sich die beiden in Zug zum ersten Date getroffen, nachdem der Ex-Bachelor zwei Tage zuvor Kristina im Oman seine letzte Rose überreicht hatte. So trat Kristina 2016 bei «Der Bachelor» an. Das war der erste Kuss nach der Übergabe der letzten Rose in der Janosch-Staffel. Sie waren unter den «Bachelor/ette»-Pärli die grosse Ausnahme: Über drei Jahre hielt die Beziehung nach Ende der Dreharbeiten. Das Liebesaus verkündete der Ex-Bachelor am Samstag auf seinem Instagram-Account. «Mit dir verliere ich den ehrlichsten, loyalsten und liebevollsten Menschen, den ich jemals an meiner Seite hatte.» Weiter schreibt er: «Ich werde dich immer lieben und du wirst auch immer einen Platz in meinem Leben haben. Danke für alles, was ich von dir lernen durfte. Du bist ein wundervoller Mensch.» Und auch Kristina äusserte sich in der Zwischenzeit auf Instagram. «Wir blicken auf eine wunderschöne Beziehung mit ganz viel Liebe zurück», schreibt die 25-Jährige in einem Post. Auch sie hat nur liebevolle Wort für ihren Ex-Partner: «Du hast mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Du wirst in meinem Leben immer einen Platz haben.» Janosch und Kristina – sie waren die Ausnahme unter den reihenweise gescheiterten Fast-Paaren (Go Kendrina!), die aus der 3+-Kuppelshow «Der Bachelor» hervorgingen.

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Die Erkenntnis

Böses Blut gibt es nach der Trennung zwischen Janosch Nietlispach (31) und Kristina Radovic (26) keines. Es sei nichts vorgefallen, so dass der eine auf den anderen wütend sein könnte, erklärt Janosch. «Wir haben das zusammen entschieden», sagt Kristina.

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Die Erkenntnis kam beim Sonntagsbrunch. Vor einer Woche seien sie zusammen am Zmorgetisch gesessen und hätten gemerkt, dass es «so nicht weitergehen kann» sagt Kristina. Einen Auslöser gab es nicht. Aber: «Ich habe gemerkt, dass ich Kristina nicht die Wertschätzung und Liebe gebe, die sie verdient», sagt Janosch.

Die Ablösung

Nach dem Frühstück haben sie sich lange unterhalten. «Es sind viele Tränen geflossen. Wir sind aber sehr respektvoll miteinander umgegangen. Es hat sich zur gleichen Zeit richtig und falsch angefühlt, es war schön und traurig», sagt Janosch. «Wir fühlen uns immer noch sehr nahe.»

Eine Woche lang haben Janosch und Kristina dann getrennt verbracht. Sie bei den Eltern, er in der ehemals gemeinsamen Wohnung in Cham ZG. Sie waren täglich in Kontakt – und sie kamen zur Einsicht, dass «irgendwie die Luft draussen» ist. Die Worte «Ich mache Schluss» seien aber nie gefallen, betont Janosch.

Sie hätten drei «Weltklasse»-Jahre gehabt. Aber: «Wir haben uns auch beide verändert in den letzten Jahren, vielleicht auch in andere Richtungen – auch wenn das nach Klischee klingt», sagt Janosch.

Die Entscheidung

Zuerst haben beide ihre Familien informiert, dass sie als Paar keine gemeinsame Zukunft sehen, dann die engsten Freunde. Am Samstag haben sie dann zeitgleich je einen Instagram-Post an ihre gemeinsam über 50'000 Follower abgesetzt.

Die Ablösung sei ein Prozess, das ginge nicht von heute auf Morgen, erklärt Janosch. «Wir gehen da zusammen durch.» So hat er ihr am Wochenende noch geholfen, ihre Sachen zu packen und zurück in die Wohnung der Eltern zu bringen, wo Kristina wieder in ihr altes Zimmer zieht. «Das macht die schwierige Zeit etwas einfacher, wenn wir so schön und respektvoll miteinander umgehen können», sagt Kristina. Sie hat den Wohnungsschlüssel zur Wohnung noch.

Die Zukunft

In der nahen Zukunft wollen sie «jederzeit» für einander da sein. Dazu gehört auch zu akzeptieren, wenn einer von beiden Abstand und Zeit für sich braucht.

Für Janosch ist klar: Er will sich jetzt erstmal auch mit sich selbst auseinandersetzen. Er sei schlecht darin, allein zu sein. «Kristina hat mir immer gesagt: ‹Janosch, du musst lernen, dich selbst zu lieben.›»

(fim)