Plattenvertrag futsch

25. März 2011 11:33; Akt: 25.03.2011 15:56 Print

Kein Mister-Deal wegen Unzuverlässigkeit

Es gewittert gewaltig im Mister-Paradies: Jan Bühlmanns Plattenvertrag soll geplatzt sein. War der aktuell noch schönste Schweizer zu unzuverlässig?

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Noch eine Woche tingelt Jan Bühlmann als amtierender Mister Schweiz durchs Land. Nach der Titel-Übergabe am 2. April stand ihm eine ebenso glanzvolle Zukunft bevor: Der Luzerner soll bereits einen Plattenvertrag mit Universal in der Tasche gehabt haben. Laut «g&g» ist der Deal nun geplatzt. Und dies, obwohl die Songs und die Fotos fürs Platten-Cover angeblich bereits fix und fertig in der Schublade waren. Mit einem Auftritt in der Mister-Live-Show sollte der Noch-Mister in seine gesangliche Zukunft starten. Auch dieser Traum ist geplatzt. Ob Bühlmann sich zur Wahlnacht überhaupt in Kreuzlingen einfindet, steht noch in den Sternen. Die Mister-Organisation ist aber guter Dinge: «Bis jetzt rechnen wir mit ihm. Ich gehe davon aus, dass er wie alle seine Vorgänger seinen Titel an den Nachfolger übergibt», sagt Mister-Chef Urs Brülisauer.

Insgesamt so oder so ein wohl schwerer Schlag für das Gesangstalent. Doch was wurde dem noch für kurze Zeit schönsten Schweizer zum Verhängnis? Unzuverlässigkeit und mangelnde Motivation, mutmasst «g&g». Jan Bühlmann sei nach dem Treffen mit der Plattenfirma «zu keinem Gespräch mehr bereit und auch nicht mehr erreichbar» gewesen, schreibt die Online-Plattform weiter. Während Hank Merk von Universal Music gegenüber 20 Minuten Online einzig meint: «Man war noch in der Findungsphase und musste dann feststellen, dass man nicht die gleichen Visionen im Zusammenhang mit einer musikalischen Karriere von Jan Bühlmann hat», wird Brülisauer ein wenig klarer: «Wir hatten gute Zeiten zusammen. Jetzt ist es schwieriger geworden».

Und Bühlmann selber? Am Donnerstagabend führte er im Zürcher Club «Indochine» durch die Clubnight der zwölf aktuellen Mister Schweiz-Kandidaten. Befragte die Jungs, stand hinter der Bar, mixte Drinks. Motiviert oder nicht – er war da. Am Freitag dann schon nicht mehr. So bleiben die relativ schweren Vorwürfe der Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit und schwierigen Zusammenarbeit einfach im Raum stehen. Denn – Sie ahnen es – bis zum Zeitpunkt der Publikation dieses Artikels war Jan Bühlmann nicht zu erreichen.

(bbe/cap)