Domi Rinderknecht

21. Juli 2014 10:19; Akt: 21.07.2014 15:46 Print

Miss Schweiz packt in Afrika mit an

«Krone mit Herz» ist das neue Motto der Miss-Schweiz-Wahl. Dominique Rinderknecht schritt zur Tat und verbrachte für ein Hilfswerk sieben Tage in Kamerun.

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Dominique Rinderknecht führt ein Leben der Kontraste. Ende Juni flog unsere Miss Schweiz für sieben Tage in den Dschungel von Kamerun. Für Fairmed, eine Schweizer Hilfsorganisation, die medizinische Versorgung für die Ärmsten der Armen bereitstellt. Luxushotels sucht man dort natürlich vergeblich. Auch die 25-Jährige lebte eine Woche lang ganz bescheiden in einem Zentrum für Lepra-Kranke. «Ich hatte eine Kammer mit einem Bett und einer Neonlampe. Die Kaltwasserdusche habe ich mit allen anderen dort geteilt», sagt sie zu 20 Minuten.

An das einfache Leben in Afrika konnte sie sich dank einer Ferienreise vor sechs Jahren aber rasch gewöhnen. «Ich bin drei Monate lang mit dem Rucksack durch Brasilien getrampt. Meine Unterkünfte waren damals oft recht heruntergekommen. Das hat mir in Afrika geholfen, weil ich es schon gewohnt war», sagt sie.

200 Kinder medizinisch versorgt

Mehr als die materiellen Entbehrungen machte Dominique aber die emotionale Intensität der Reise zu schaffen. «Die Begegnungen dort sind mir sehr nahe gegangen. Als ich zurück in die Schweiz kam, musste ich das alles verarbeiten.» Während sieben Tage hatte die schöne Blondine selbst Hilfe geleistet, über 200 Kinder, die untersucht wurden, mitbetreut und geholfen, wo immer es ging.

Zwei Tage nach ihrer Rückkehr aus Kamerun ging es für Dominique weiter in die Ferien nach Mykonos. Ein krasser Gegensatz. «Mein Freund war schon dort und ich war so froh, ihn zu sehen. Es war mir wichtig, jemanden zu haben, mit dem ich über das Erlebte reden konnte.»

(cat)