Rigozzi über Walliser Beiz

03. Januar 2020 09:54; Akt: 03.01.2020 10:37 Print

«Ein solches Verhalten geht gar nicht»

Nachdem ihre Tisch-Reservation schiefgelaufen war, rief Christa Rigozzi auf Insta zum Boykott eines Walliser Restaurants auf. Jetzt legt die Moderatorin noch nach.

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Christa Rigozzi will sich bei der Wirtin nicht für ihren Internet-Pranger entschuldigen. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. Sie war so aggressiv und nicht im Recht.» Familie Rigozzi-Marchese feierte den Jahreswechel und den Geburtstag der Zwillinge in Leukerbad VS. Sonne und Schnee für Christa Rigozzi – und für einmal nichts zu tun. «Familiy first», schrieb die zweifache Mutter und Moderatorin zu diesem Bild auf Instagram. Noch bis kurz vor Weihnachten stand Rigozzi als Moderatorin im Einsatz, dann genoss sie eine wohlverdiente Familien-Auszeit. Ganz so entspannt war der Aufenthalt dann aber doch nicht. Die Rigozzis wollten am Montag offenbar ... ... in einem örtlichen Restaurant dinieren und reservierten einen Tisch via Internet – dabei nimmt das Lokal auf diesem Weg eigentlich gar keine Reservationen entgegen, wie sich später herausstellte. Rigozzi lieferte auf Insta einen «Beweis-Screenshot» der Reservation und schilderte wütend, was passiert ist. Sie fordert ihre über 40'000 Follower starke Community auf, das Lokal in Leukerbad zu meiden. Schon am Dienstag dürfte ihre Wut wieder verflogen sein. Grund: Ihre Mädchen Zoe und Alissa hatten Geburtstag, sie wurden drei. Weihnachten haben die Rigozzis noch im Eigenheim im Tessin zelebriert. Kurz darauf gings ins Wallis in den Schnee. Für die Weihnachtsdeko zu Hause ist jeweils Giovanni zuständig. Er ist selbstständiger Innendekorateur. Für die Zwillingsmädchen gabs Adventskalender in Kistchen. Und jetzt alle «Aaaaawww»: Mami Christa macht ein herziges Selfie mit Alissa und Zoe. Das ganze Jahr über posten Christa und Giovanni gern Fotos von ihren Familienausflügen. Wie hier im Sommer aus Sanremo. Im August machten die Rigozzi-Marcheses ausserdem Ferien auf Ibiza. Und posteten von der Baleareninsel zahlreiche bis unzählige Familienfotos. Weils so schön ist, hier gleich noch eins. Die Zeit rennt, dieses Bild stammt aus Bad Ragaz im Mai. Aus den Zwillingen sind inzwischen richtige Mädchen geworden. Leukerbad zum Neujahr wird langsam zur Tradition bei den Rigozzis: Auch letztes Jahr feierten sie im Walliser Bergdorf. An Silvester 2016, kurz vor Mitternacht, kamen die Mädchen von Christa und Giovanni per Notfall-Kaiserschnitt zur Welt. Christa war bereits in ihrem Cocktailkleid bereit für die Silvesterparty, als die Fruchtblase plötzlich platzte. Von den Schweizer Bergen über Ibiza bis Miami: Christa und Gio nehmen ihre Kids überallhin mit. Mit ihren drei Jahren sind Zoe und Alissa schon weit gereist.

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Der Zwist zwischen Christa Rigozzi (36) und dem Restaurant Alpenrose in Leukerbad VS geht in die nächste Runde. Am 30. Dezember wollte die Moderatorin mit ihrer Familie im Walliser Lokal essen gehen. Sie hatte schon zwei Wochen vorher einen Tisch reserviert. Als sie sich am reservierten Tag telefonisch nach Babystühlen erkundigen wollte, erfuhr sie jedoch, dass die Wirtin nichts von einer Reservation wusste.

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Darauf liess Rigozzi ihrem Frust auf Instagram freien Lauf. Wütend zeigte sie die vermeintliche Buchungsbestätigung, schilderte ihren rund 40'000 Followern, was ihr widerfahren war und forderte zum Boykott des Restaurants auf.

«Das stimmt überhaupt nicht»

Die Wirtin stellte daraufhin klar: Das Ganze sei «blöd gelaufen» und ein Missverständnis, weil fremde Websites Internet-Reservationen anbieten würden, so Dubravka Gluscevic (55) zu 20 Minuten. Ihr Lokal habe keine Website und sei nur telefonisch erreichbar, sie habe deshalb nie eine Buchungsanfrage erhalten.

Sie habe Rigozzi am Telefon gesagt, dass sie nichts von ihrer Buchung wisse und weiterarbeiten müsse, weil sie ein volles Haus habe. «An einem anderen Tag hätte ich vielleicht Zeit gehabt, die Situation zu klären, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich viele, viele Gäste.»

Rigozzi will das nicht auf sich sitzen lassen, sie kontert jetzt im «Blick»: «Was sie sagt, stimmt überhaupt nicht.» Die Wirtin habe sie «von Anfang an angegriffen, gesagt, dass sie mir nie eine Bestätigung geschickt hat». Sie habe dann ruhig gefragt, was sie nun machen würden. «Sie hat geschrien, das sei mein Problem. Sie habe viel zu tun, sie hat mich angegriffen und das Telefon aufgehängt, ohne sich zu verabschieden. Ein solches Verhalten geht gar nicht.» Es gehe ihr vor allem ums Benehmen. «Man muss zu den Gästen freundlich sein und sie sicher nicht noch anschreien und angreifen.»

Rigozzi will sich nicht entschuldigen

Punkto Reservation, die nicht eingegangen sein soll, sagt Rigozzi: Sie verstehe nicht, dass die Beiz Local.ch, einen Swisscom-Dienst, in Anspruch nehme und davon nichts wisse. «Da steht klar, dass man die Reservationen sowohl online, per Mail oder per Telefon machen kann.»

Dass sie sich bei der Wirtin entschuldigen sollte, sieht sie nicht ein. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. «Sie war so aggressiv und nicht im Recht.»

Die Wirtin kann Rigozzis Frust über die fehlende Tisch-Reservation auch nachvollziehen, wie sie zu 20 Minuten sagt. Eine Entschuldigung auf den Insta-Pranger erwarte sie nicht. «Das bringt mir nichts.»

(kfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dani Schweizer am 03.01.2020 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unwürdig

    solch ein Verhalten mit Boykott-Aufruf geht für mich absolut nicht - auch nicht für eine Servelat-C-Promi-Madame wie die immer ach so sympathische wirkende Frau Rigozzi.... braucht wohl Aufmerksamkeit.....

  • Dälläbach Kari am 03.01.2020 10:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Königin

    Rigozzi soll sich nicht so wichtig nehmen und entspannen

  • Franco Cucinelli am 03.01.2020 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu Hause ist besser

    Hör mal auf Rigozzi!! Leben geht weiter.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tommy D am 04.01.2020 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie kindisch kann man sein?

    Wie arm und verbittert muss man als "Promi" sein, wenn man wegen einer Reservation eine Schlammschlacht in allen Zeitungen veranstaltet? Wie billig ist das denn? Ja, vielleicht ist nicht alles gut gelaufen, aber ist sie sich bewusst, dass sie die Existenz des Restaurants und deren Mitarbeitern angreifft mit ihrem kindischen und arroganten Verhalten? Was wäre, wenn der Chef vom SRF sagen würde: "Boykottiert Rigozzi"? Leider bleibt dies nur ein Wunschtraum. Auch für Promis gilt: Überlegt es euch 3 mal, bevor ihr einen Tweet absetzt und seht alles ein bisschen entspannter. Eines ist klar, Rigozzi hat viele Sympathien verspielt!

  • Renato am 04.01.2020 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rigozzi

    Was glaubt diese Rigozzi wer sie ist.Hoffentlich erscheint Sie möglichst nicht mehr im TV.

  • Antonella Wüthrich am 04.01.2020 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Hatten auch schlechte Erfahrungen

    Wir hatten auch ein Theater im Restaurant Alpenrose. Wurden sehr unfreundlich bedient. Bestellte sachen gebracht und behauptet wir hätten es nie bestellt. Waren am Tisch 10 Personen. Am Schluss wollte die Serviertochter nicht mal mehr bei uns einkassieren. Der Chef musste kommen. Wir haben uns geschworen nie mehr dieses Restaurant zu besuchen!!!!! Bravo Christa hai fatto benissimo.

  • CH-Meinung am 04.01.2020 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Boykott gegen CR-Midien-Auftritte machen

    damit das Gratis-CR-Medien-Theater um Aufmerksamkeit entlich aufhört und auch zum Stillstand kommt, welches überhaupt nicht unterhaltsam oder Geistreich ist.

  • Realist am 04.01.2020 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Unvertinte CR - Privilegen

    Und was den Private-Keller-Wein + Grotto anbetrifft, ist nur Gratis-Reklame in eigener Sache. Die Frau ist mit allen Wassern gewaschen - nützt ihr aber nichts wenn das Image nicht stimmt. Krankhafte sollten sich besser in Ärztliche-Behandlung begeben, um geheilt zu werden.