Ozan Yildirim

28. Mai 2015 12:06; Akt: 28.05.2015 12:06 Print

Schweizer Beats im US-Hip-Hop

von Katinka Templeton - Mit «How Many Times» erobern DJ Khaled, Chris Brown und Lil Wayne die US-Charts. Der Beat zum Song stammt aus Schweizer Hand.

Der Schweizer Produzent O.Z ist mitverantwortlich für den Beat zu DJ Khaleds Song «How Many Times», in dem auch Chris Brown, Lil Wayne und Big Sean vertreten sind. (Quelle: Youtube/DJKahledVEVO)
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DJ Khaled hat die ganz Grossen auf seinem neuen Track «How Many Times» versammelt: Chris Brown, Big Sean und Lil Wayne unterstützen den Musiker gesanglich. Was vielen Fans unbekannt ist: Der Beat zum Song stammt nicht etwa aus dem sonnigen Miami, sondern aus dem Zürcher Oberland. Der Schweizer Ozan Yildirim alias O.Z. ist, gemeinsam mit anderen Produzenten aus den USA, für den Sound verantwortlich.

«Von mir stammen Bass, Drums und ein paar Melodien», erzählt Ozan gegenüber 20 Minuten. Gemeinsam mit seinem Kumpel BKorn, einem Produzenten aus Amerika, habe er an dem Track gearbeitet. Der Kollege war es auch, der den Kontakt zu DJ Kahled hergestellt hat. «Dass Chris Brown und Lil Wayne auch darauf sein werden, habe ich erst später erfahren», sagt der 23-Jährige.

Nächster Auftrag – Beyoncé?

Die Zusammenarbeit mit DJ Khaled ist aber nicht der erste Erfolg, den Ozan im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbuchen konnte. «Anfang 2014 konnte ich Beats für Meek Mill produzieren», erzählt er. Drei Songs schrieb er für den Freund von Nicki Minaj. Durch ihn lernte er laut eigenen Aussagen bei einem Aufenthalt in Miami und New York auch noch weitere grosse Namen im Business kennen, wie den erfolgreichen Rapper French Montana, der vor allem mit seiner Freundschaft zum Kardashian-Clan für Schlagzeilen sorgt.

Richtig los geht es für Ozan aber erst jetzt: Seit dem Release mit DJ Khaled landen immer mehr Anfragen im Posteingang des Schweizer Musikmachers. «Ich arbeite zurzeit mit dem Produzenten von Drake zusammen», sagt der 23-Jährige stolz. Er habe ausserdem die Chance, vielleicht mit Rihanna oder Beyoncé zusammenzuarbeiten. «Die Kontakte sind geknüpft, jetzt muss nur noch mein Produkt stimmen, dann läuft alles von selbst.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • orkut am 28.05.2015 12:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    weiter so

    respekt, gute leistun muss belohnt werden. viel erfolg weiterhin!

  • GZA am 28.05.2015 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    HipHop

    Was man heute als hiphop bezeichnet ist einfach nur schlecht. Schlechte beats, noch schlechtere Rapper. 80s- 90s die besten hiphop Jahre. Und die Kids von heute hören lil wayne, rick ross und co. Traurig aber wahr.

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  • B.eats am 28.05.2015 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Kontakte läuft nix.

    In diesem Business zählen nur Kontakte. Dieser Beat ist ja nicht wirklich anspruchsvoll und schwer zu produzieren. Und die Qualität der Rapper... naja, geschmackssache. Trotzdem viel Erfolg und spannende Projekte für die Zukunft.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • bassbro am 29.05.2015 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    tja

    Mache selber DnB Beats, früher hörte ich auch viel hiphop aber dieser "beat" ist nur ein klatsch. wo ist der druck/ die harmonie & der fette hook?

  • jdes am 29.05.2015 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jaja

    freue mich für ihn.. und was soll daran einfach sein? klingen einfach, sind aber schwer zu produzieren... das ist ja gerade die kunst!! hiphop entwickelt sich halt

  • hiob am 29.05.2015 10:13 Report Diesen Beitrag melden

    schlecht

    das ist einfach nur mumpitz! das bisschen.. also ganz ehrlich, ich als jahrelanger rap-fan zolle diesem "produzenten" keinen respekt. nicht mal echte rapper sind auf dem song. aber ist ja im musik-business nichts neues!

    • Morlockk am 29.05.2015 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Yo!

      junge hiphop lebt im untergrund das solltest du wissen als Hiob und Mo dilemma fan ;) in der chartplatzierung des meanstreams lebt der Hip Pop kurzgesagt die modeasoziation des Hipstertums. dene gehts nicht um gute musik sondern eher um Geld... traurig sowas

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  • rabbeat plazy am 29.05.2015 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vom Fust in die Charts 

    ich als Beatbauer bedien mich an der Kunst des Sampling bekannt aus der Golden Era der 90er.. klangvolle kunst, doch dieser neue hiphop trap gefällt mir persöhnlich nicht aber ich gönne es Oz trotzdem.. mach weiter so!

  • HipHop ist nicht tot am 29.05.2015 07:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung auch heute noch

    Es gibt auch heute Tapper die was drauf haben. Wenn ich das neue Album von Kendrik Lamar höre kriege ich vom ersten bis zum letzten Lied Gänsehaut. Auch beim 100x ^_^