Stefan Tobler

28. Juli 2010 23:05; Akt: 29.07.2010 10:32 Print

Vize-Mister erlebte Höllenritt

von David Cappellini - Riesenschock für den Vize-Mister: Bei einer Kajakfahrt kippte Stefan Toblers Boot. Der Abenteurer wurde über hundert Meter vom Strom mitgerissen – und hatte dabei mit gefährlichen Felsen zu kämpfen.

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Eigentlich hätte es ein gemüt­licher Ausflug in Interlaken werden sollen: Vize-Mister-Schweiz Stefan Tobler versuchte sich am Dienstag zum ersten Mal als Wildwasser-Kajakfahrer. Gemeinsam mit Weltklasse-Mann Simon Hirter wollte der Beau die Lütschine hinunterpaddeln. Doch die Tandemfahrt wurde selbst für einen Abenteurer wie Tobler zum Höllenritt. Zwar hatte er noch am Vormittag mit Hirter fleissig im stillen Gewässer das Unterwasser-Aussteigen geübt. Doch am Nachmittag kam dann alles anders.

An einer heiklen Stelle kippte das Boot, Tobler fiel kopfüber in den kalten Bergfluss. Das wilde Gewässer machte die eingeübten Sicherheitsmassnahmen unmöglich. Tobler wurde über hundert Meter weit mitgerissen, vorbei an Felsen und Stromschnellen. «Zwischendurch zog es mich richtig nach unten», so Tobler. Schliesslich schaffte es ein Helfer, den Zürcher an Land zu ziehen. «Stefan war ziemlich geschockt», meinte Hirter. Der Vize-Mister erholte sich aber rasch vom Schock und gibt sich cool: «Ich musste schon oft mit heiklen Situationen auskommen.»