Teuerste Cola?

13. Dezember 2019 18:32; Akt: 13.12.2019 18:32 Print

8 Franken für eine Cola? «So what?» finden Leser

Kolumnistin Tamara Wernli sorgte mit ihrem Tweet, sie habe in Zürich 8 Franken für eine Cola bezahlt, für Aufregung. Einige 20-Minuten-Leser nervt das.

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Aus allen Wolken gefallen: Die Basler Kolumnistin Tamara Wernli war in Zürich ein Cola trinken. Der Preis dafür waren stolze 8 Franken. Das Ereignis wurde rege kommentiert. Besonders Wernlis Aussage, sie habe schon auf der ganzen Welt Cola getrunken, brachte einige zynische Kommentare hervor. In den vielen Kommentaren ist zu erfahren, dass in Bangkok, Dubai, Moskau oder Venedig genauso hohe, wenn nicht sogar höhere Preise verlangt werden. Einige Leser legen Wernli nahe, sich nicht zu wundern, dass in einem Fünf-Sterne-Schuppen die Preise hoch sind. Wernli selbst sei nicht über den Preis empört, aber überrascht gewesen. Und trotzdem: «Man zahlt dort auch noch für das Ambiente, da darf man schon etwas mehr verlangen», fand Wernli. Leser Daniel macht sich über die Kombination Preis und Ambiente lustig. Andere raten, überhaupt solle Wernli nicht Cola trinken, weil es ungesund sei. Oder war die Cola wegen eines Bebbi-Zuschlags so teuer? Wieder andere fragen sich, weshalb man darum so viel Aufhebens macht. Es gehe der Basler Kolumnistin doch nur darum, im Gespräch zu bleiben und ihre Bekanntheit zu fördern, sagen einige. Im Gegensatz zu einer an die Wand geklebte Banane sei Wernlis Cola geradezu ein Schnäppchen gewesen. Stolze 8 Franken kostete das Fläschchen im Hotel Widder. «Man zahlt dort auch noch für das Ambiente, da darf man schon etwas mehr verlangen», findet Wernli. Das Widder ist ein Fünf-Sterne-Boutique-Hotel am Rennweg in Zürich. Wernli genoss ihr Cola in der Bibliothek des Hotels, wo ein Service-Zuschlag von einem Franken erhoben wird. Normalerweise kostet das Softgetränk in der 3-dl-Flasche im Widder nämlich 7 Franken. Basler Preise quasi: Im Les Trois Rois, der besten Adresse der Stadt am Rheinknie, ist das Getränk auch für 7 Fanken zu haben. Unter Wernlis Followern entbrannte eine rege Debatte über den Preis. Dabei zeigt sich: Die Kolumnistin machte ein echtes Schnäppchen. Es gibt tatsächlich Orte, an denen ein Cola noch viel teurer ist.

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Tamara Wernli tweetete am 11. Dezember 2019, dass sie gerade die teuerste Cola ihres Lebens trinke. Das Ereignis wurde rege kommentiert. Thematisiert wurde zum Beispiel die Hochpreisinsel Schweiz oder die Tatsache, dass ein Fünf-Sterne-Hotel halt seine Preise hat.

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Besonders Wernlis Aussage, sie habe schon auf der ganzen Welt Cola getrunken, brachte einige zynische Kommentare hervor. In den vielen Kommentaren ist zu erfahren, dass in Bangkok, Dubai, Moskau oder Venedig genauso hohe, wenn nicht höhere Preise verlangt werden. User Josef zum Beispiel war in Miami Beach und soll für eine Cola 18 Dollar hingeblättert haben. 20-Minuten-Leser Dominik Lötscher hat nach eigenen Angaben in New York City für ein Gläschen Cola 16 Dollar gezahlt.

Ambiente hat seinen Preis

Wernli selbst sei nicht über den Preis empört, aber überrascht gewesen. Und trotzdem: «Man zahlt dort auch noch für das Ambiente, da darf man schon etwas mehr verlangen», fand sie. Leser Daniel macht sich über die Kombination Preis und Ambiente lustig. So habe er kürzlich ein Bier für 20 Franken getrunken. Hierbei hätten sich – oh Wunder! – viele leicht bekleidete Damen in ihn verliebt.

Einige Leser legen Wernli nahe, sich nicht zu wundern, dass in einem Fünf-Sterne-Schuppen die Preise hoch sind. Ein User hat eine andere Idee, um den Unmut über die Abzocke kundzutun: Er rät, den Preis in Fünf-Rappen-Stücken zu begleichen.

Geht es ihr um Bekanntheit?

Ob die Cola wegen eines Bebbi-Zuschlags so teuer sei, fragt jemand. Andere raten, überhaupt solle Wernli nicht Cola trinken, weil es ungesund sei. Wieder andere fragen sich, weshalb man darum viel Aufhebens macht. 20-Minuten-Leser «Geld Macher» schreibt: «So what?» Es gehe der Basler Kolumnistin doch nur darum, im Gespräch zu bleiben und ihre Bekanntheit zu steigern. Denn: Im Gegensatz zu einer an die Wand geklebten Banane, die kürzlich als Kunstwerk für 120'000 Dollar versteigert wurde, sei Wernlis Cola geradezu ein Schnäppchen gewesen.

(obr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marianne T. am 13.12.2019 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinnige Selbsinszenierung

    Das ist schlicht eine unsinnige Selbsinszenierung dieser Dame. Sie war in einem noblen 5 Sterne Hotel und tut wegen 8 Franken "überrascht". Wenns um den Preis geht, soll sie doch eine Cola Dose am Kiosk kaufen

    einklappen einklappen
  • Filou am 13.12.2019 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cola

    wehr ins 5 Sterne Restaurand geht hat das nötige Kleingeld,das sind ganz normale Preise für ein Cola.

    einklappen einklappen
  • De.Dorftrottel. am 13.12.2019 19:02 Report Diesen Beitrag melden

    GRANADA.

    Hallo. "Vreni, no än Wiski-Cola,bitte" Falls ihr auch,Weihnachtsessen in der Bude habt, mit dem Taxi nach Hause fahren. Grosskontrollen überall.

Die neusten Leser-Kommentare

  • @lolly am 14.12.2019 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teuer

    Da geht Sie ins Hotel Widder was bekanntlich das teuerste Hotel in Zürich ist und beklagt sich dann dass es teuer ist.....

  • Schorsch am 14.12.2019 16:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer nur Reklamiere

    Wenn es um Unterhaltungselektronik, Natels oder Getränke in Clubs geht, spielt der Preis nie eine Rolle.

  • HS am 14.12.2019 15:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hmm

    8fr für ne cola geht ja noch... ich bezahle im queensclub 10fr für ne cola chill...

  • Shimu Trachsel am 14.12.2019 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    5-Sterne Boutique Hotel Widder

    Und da wundert sie sich? Eine Dame, welche angeblich schon die ganze Welt bereist hat? Naja, begreiflich, wenn Kleinbasel eine Grossstadt und Grossbasel schon die ganze Welt bedeutet.

  • Oguz Artan am 14.12.2019 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    8 Fr. Für eine Cola

    Jedes mal wenn einem Kolumnisten etwas unpassendes passiert, wird dies sofort in der Zeitung publik gemacht.. Ausserdem jedes Resti hat eine Menukarte mit den Produkten und Preisen..