Basel

22. April 2019 11:40; Akt: 22.04.2019 16:55 Print

«Keine Ahnung, wie das Sturmgewehr dahin kam»

Ein Leser entdeckte am Montagmorgen in Basel ein Sturmgewehr auf einem Baum. Kaum rückte die Polizei an, um die Armeewaffe sicherzustellen, war sie schon wieder verschwunden.

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«Heute morgen habe ich dieses Sturmgewehr in der Nähe meines Wohnortes entdeckt», schrieb der Leser zu seinem Bild, das er per Whatsapp an 20 Minuten schickte. Er vermutete, dass es sich um ein altes Sturmgewehr 57 der Schweizer Armee handelt, das an einen Ast eines Baumes in der Alemannengassse in Basel gehängt wurde. «Keine Ahnung, wie das dorthin kommen konnte. Vielleicht waren Betrunkene am Werk», mutmasst der Leser. Er habe seinen Fund auf dem nächstgelegenen Polizeiposten gemeldet.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt hielt Nachschau. Einer Reporterin vor Ort wurde mitgeteilt, dass die Polizei gekommen sei, um «etwas» sicherzustellen. Offenbar aber vergebens. «Wir konnten kein Gewehr finden», hiess es auf Anfrage. Wer auch immer es dort aufgehängt hatte, hat es wahrscheinlich vor Eintreffen der Polizei wieder entfernt.

Das Sturmgewehr 57 war bis in die 1990er-Jahre das Standardsturmgewehr der Schweizer Armee. Das Fabrikat von SIG wird nicht mehr hergestellt, wird über private Händler in der Schweiz aber nach wie vor verkauft. Wer einen Waffenerwerbsschein besitzt, kann ein Sturmgewehr problemlos kaufen.

(lha)