Horror-Crash auf A3

27. November 2019 19:18; Akt: 27.11.2019 19:31 Print

«S.B. ist kein böser Mensch»

von Qendresa Llugiqi - S. B.* (45), der Unfallverursacher von Effingen AG, wurde in eine Klinik eingewiesen. Eine nahe Verwandte nimmt ihn in Schutz.

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Der Montenegriner S.B.* (45) aus Staufen AG ist der Unfallverursacher von Effingen AG. Leser-Reporter A.M. war vor Ort: «Der Unfallverursacher versuchte zu flüchten. Bauarbeiter hielten ihn zurück.» Schwerer Auffahrunfall vor dem Bözbergtunnel bei Effingen AG. Ein weisser SUV raste von hinten in den roten Personenwagen und schob diesen in einen Lastwagen. Im roten Auto hätten mehrere Personen gesessen, sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Für sie kam jede Hilfe zu spät. «Das Auto wurde buchstäblich zerquetscht», sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau über das Fahrzeug, das in den LKW geschoben wurde. Für die Betroffenen kam jede Hilfe zu spät. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Vor dem Bözbergtunnel kam es am Mittwoch zu einem Unfall. Wie Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau, zu 20 Minuten sagt, muss von mehreren Toten ausgegangen werden. «Es liegt eine spezielle Situation vor. Das betroffene Auto wurde massiv zerquetscht. Wir wissen, dass im Auto mehrere Leute drin sind, aber können noch nicht sagen, wie viele.» Dass es keine Überlebenden gibt, sei durch die vorliegende Situation von Anfang an klar gewesen. Das Auto werde nun auf einen Werkhof gebracht: «Dort wird sich die fatale Situation dann zeigen.» Laut der Polizei war der Überholstreifen vor dem Tunnel wegen einer Baustelle gesperrt. Derzeit gehe man davon aus, dass der Porschefahrer dies zu spät bemerkt habe und mit hoher Geschwindigkeit auf den roten Personenwagen auf der Normalspur aufgefahren sei. Der Unfall ereignete sich auf der A3 vor dem Nordportal des Bözbergtunnels. Der Verkehr in Richtung Zürich wird umgeleitet. Infolge des Unfalls kommt es zu massivem Stau. Infolge des Unfalls kommt es zu massivem Stau. Der Verkehr in Richtung Zürich wird beim Anschluss Frick von der Autobahn ab- und auf die Kantonsstrasse umgeleitet. Unfallstelle vor dem Bözbergtunnel bei Effingen AG. Der weisse Porsche wird zum Abtransport auf einen Lastwagen gehoben. Nachdem die Unfallautos abtransportiert wurden, blieben Teile des Autowracks auf der Fahrbahn liegen. Autoteile liegen auf der Fahrbahn. Die Unfallstelle, nachdem die Wracks fortgebracht wurden. Ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Aargau nimmt Beweise auf. Die Unfallstelle kurz vor dem nördlichen Tunneleingang des Bözbergtunnels. Der hintere LKW sei glücklicherweise nicht in die Kollision involviert gewesen.

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Vor dem Nordportal des Bözbergtunnels der A3 bei Effingen AG ist es am Mittwochmorgen zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen. Drei Personen wurden dabei getötet. Der Unfallverursacher (45) blieb unverletzt.

Gemäss dem Sender Tele M1 handelt es sich bei dem Unfallverursacher um den Montenegriner S. B.* aus Staufen AG. Wie eine nahe Verwandte zu 20 Minuten sagt, erfuhr die Familie heute Morgen von dem Unfall: «Sein Bruder weinte um ihn. Er wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob er lebt oder ebenfalls unter den Opfern ist.»

Scheidung machte ihm zu schaffen

Durch die Ehefrau des Porsche-Fahrers habe der Bruder dann erfahren, dass S. im Spital sei. Dort habe er ihn besuchen wollen, durfte aber nicht zu ihm. «Es hiess, dass er nicht gross verletzt sei. Die Rede war von einer Schürfung durch den Gurt.»

Gemäss der Verwandten ist B. ein sehr empfindsamer Mensch, der mit anderen mitleide. «Er geht kaum alleine weg und verbringt am liebsten Zeit mit seiner Familie. Deshalb hat ihm im Moment sehr zu schaffen gemacht, dass er und seine Frau mitten in der Scheidung stecken.»

«Er ist kein böser Mensch»

S.B. wurde nach dem Unfall verhaftet. Zuvor hatte er noch versucht zu flüchten, wurde aber von Bauarbeitern gestoppt. Die Verwandte nimmt ihn in Schutz: «Ich glaube, dass er nur wegen dem Schock versucht hat zu flüchten und nicht, weil er ein böser Mensch ist.»

Der 45-Jährige wurde inzwischen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung gegen ihn, die Polizei ermittelt. Laut der Polizei sind «die Hintergründe des Unfalls und die Motive des
Unfallverursachers noch unklar».

*Name der Redaktion bekannt