Fasnacht in Basel

17. März 2011 22:46; Akt: 17.03.2011 20:50 Print

155 Besen und 68 Fahrzeuge räumten auf

von Tamara Funck - Die Fasnacht verlief abgesehen von wenigen Ausnahmen ohne grosse Probleme: Das zeigt die Bilanz der Polizei und Stadtreinigung.

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«Dr Guetebärg hett friener dr Büecherdrugg erfunde sy Namensvetter het s kopiere gletter gfunde. In dr Schwyz erfahrt dr erschti sehr vil Loob und dr ander isch und blibt halt eifach e Schwoob. Jetzt hoffentlig schletzt dä Schwob nit no grangg ins Bett will dä jo jetzt gar kai Doggder mee hett!» «Ä Schteischlüderä isch ä gföhrlichi Waffä mer schüsst unter anderem au gern uf Affä, stell Dir vor, ich het si müese is Züghus bringä, dänn würdet diä Affä hüt no i min Gartä pingglä. Vor der Abstimmig über d'Waffä-Initiative han i gmeint ich mües si dänn versteckä, aber jetz chan ich sie wieder füräholä, ich schmöck nämlich gärn, a miniere Chäpsli-Pischtolä.» «In Voremwald hei si e 35jährigi Peruanerin vo dr 3.Klass suspändiert will nach Kantonsgsetz wird das Alter a dr Volksschuel nid toleriert. Mir fühle eus durch das jetz richtig bestohle äs gäbt jo schliesslich au Gmeiröt wo die dritti sötte widerhole.» «Dr Kachelmaa – dä pändlet zwüsche Gricht und Zällegitter und schnuurt bim Radio Basel - über s’Wätter - Sunne, Gwitter wo dä au immer hoggt – und was dä macht in sym Beryych das isch doch - wenn mir eerlig sinn – am Wätter schysse glych! Dr Blatter Sepp – dr Fuessballgott – so ne gfizzte Siech Mir wüsste nid was jeede Schutter – ohne Blatter miech Ganz ooni Skrubbel sait är – was iin duet an Katar raize är könn jetzt mit korubbtem Oel – s’ganze Wallis haize.» «Mir hän im coop d Määlsuppe eifach niene gfunde, au d Fasnachtskiechli sueche mir dreiviertel Stunde. Wo mir dien in dr Schlange an dr Kasse stoo, hämmer denn halt Schoggi-Oschterhaase gnoo. Nochruef: Und nach dr Fasnacht mir gseens scho koo dien scho Grätimanne umme stoo.» «Dä Hildebrand, vo dä Nationalbank, hät es grosses Loch i sim Panzerschrank. Dä tüffi Euro hät ihn Milliarde kostet, er het doch besser ä chli weniger postet. Doch wäge däm rast sis Herz nöd schnäller, will sini Firma druck ja d’Cholä sälber.» «Ä YB-Spiler findt si Frou Mitme Basler im Näscht, sore Sou! Doch dä Basler het ne nur usglacht: 'Hesch halt scho wieder 2. gmacht.' Mir si die Schwarze sit bald 20 Jahr, Si frächi Sieche, das isch wahr, Drum gö mir itz ines angers Hus, Schüsch schafft üs d'SVP no us!» «I sitz so doo, lueg in Himmel, dringg e Kaffi. Lueg deert, die Wolgge seht grad uss wie dr Gaddafi! Es fangt aa blitze, donnere und saumässig seiche. Ändlig muess dä Lümmel höchere Gwalte weiche.» «E Dokterarbeit schriebe isch e Kampf, Google cha eim häufe bi däm Chrampf. Abschriebe und kopiere, das geit schnäu Wär säuber schriibt dä isch e Träu. Am dütsche Strahlemann isch’s nüm ums lache, Karl-Theodor - was machsch au du für Sache?» «D’Reed isch ooni Zwyyfel glaar, vom Graagge-Paule wunderbaar, wo achtmool dr richtig Siiger dybt, und so dr WeeEmm Gnaller blybt. ... Madrid und Carballiño wänn dr Pauli abwäärbe, und noch dr Niderlaag wänn iin d’Schwoobe grilliere, und wiesoo het dr Pauli so frie miesse stäärbe? Das goot is halt aifach an unseri Waggis-Niere.»

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Ein paar letzte Räppli kleben noch am Boden, doch die meisten Spuren der Basler Fasnacht sind bereits entfernt. «Zämme fägts» war das Motto der diesjährigen «drey scheenschte Dääg» – «gfägt» haben gestern auch die 222 Mitarbeiter der Stadtreinigung Basel, und zwar gleich nach dem «Ändstraich» um 4 Uhr morgens.

«Wegen des Regens war es schwierig, die Räppli vom Boden zu wischen», so Alex Isenburg, Leiter der Stadtreinigung Basel. Ausserdem wurde der Abfall aufgrund des Regens 80 Tonnen schwerer als im Vorjahr: Insgesamt kamen 315 Tonnen Räppli und Fasnachtsresten zusammen.

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt meldete Unruhen und etliche Diebstähle, vor allem in den Nächten auf Montag und Mittwoch. «Wegen der warmen Temperaturen waren extrem viele Leute unterwegs», so Polizeisprecher Klaus Mannhart. Eine Trommel, zwei Piccolos, fünf Larven und 14 Fasnachtsrequisiten wurden als gestohlen gemeldet. «Im Vergleich zum Vorjahr war es aber eine ruhige Fasnacht», sagt Mannhart. Lediglich ein Unfall trübt die Bilanz: Ein Autolenker fuhr am Mittwochabend auf einen heimkehrenden Fasnachtswagen auf. Ein leicht verletztes Kind musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Timmy am 21.03.2011 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur traurig

    und wer wischt den dreck am schluss zusammen?!

  • Basler am 18.03.2011 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnung an die Verursacher

    Die Rechnung wird natürlich dem Veranstalter (Clique) geschickt und nicht dem Steuerzahler belastet. Wer die Schweinerei verursacht soll auch die Kosten für deren Beseitigung tragen.

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  • Denk-mal am 18.03.2011 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    siehe Luzern

    da ist Luzern vorbildlicher - dort wissen die Leute auch an der Fasnacht, was ein Abfallsack ist, aber wir sind ja hier in Basel

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Timmy am 21.03.2011 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur traurig

    und wer wischt den dreck am schluss zusammen?!

  • Basler am 18.03.2011 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Neider

    An der Fasnacht geht es nicht um die Abfallentsorgung, sondern um das Zusammensein am grössten Pfeifkonzert der Welt. Für jeden der in Basel dabei sein darf, ist das ein Privileg. Aber klar kommen jetzt wieder die Neider aus der Zentralschweiz aus ihren Löchern gekrochen... Arm, Traurig und schade...

    • Denker am 19.03.2011 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      du sagst es: Pfeiffkonzert

      Genau dieses Pfeiffkonzert verdient ein Pfeiffkonzert - oder soll das ein Ohrenschmaus sein?

    • NaNa am 21.03.2011 15:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Denker

      Tut mir leid für dich, wenn du die Cliquen offensichtlich nicht magst. Jedoch musst du sie daher nicht schlecht reden. Es ist immer ein Armutszeugnis, wenn man anderes herunter machen muss. Viele Leute mögen die Cliquen und sie gehören zu Basel. Ich finde es wunderschön.

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  • Basler am 18.03.2011 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnung an die Verursacher

    Die Rechnung wird natürlich dem Veranstalter (Clique) geschickt und nicht dem Steuerzahler belastet. Wer die Schweinerei verursacht soll auch die Kosten für deren Beseitigung tragen.

    • Baslerin am 18.03.2011 15:30 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn ich nur daran denke......

      Alle die in einer Clique sind, sind auch Steuerzahler. Am besten ist es, wenn wir an der Stadtgrenze eine Schleuse aufstellen und jeder muss für die Reinigung bezahlen - He goots aigentlig noo !!!! Zuerst denken, dann schreiben.

    • Danny am 21.03.2011 14:02 Report Diesen Beitrag melden

      Unüberlegtes Votum

      Ausserdem ist der Veranstalter eigentlich das Comité, deren Mitglieder aber auch Steuerzahler in Basel sind. Aber schauen wir uns doch Basel mal Fr/Sa-Nacht an. Was sich da übers Jahr, hauptsächlich am Barfüsserplatz an Müll (von Glas, über Büchsen zu Plastikflaschen und Essensresten, geschweige den an Erbrochenem) ansammelt, übersteigt den Fasnachtsmüll bei weitem. Der einzelne Verursacher, welcher achtlos seine Bierdose aufs Trottoir wirft, wird ja auch nicht belangt.

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  • Denk-mal am 18.03.2011 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    siehe Luzern

    da ist Luzern vorbildlicher - dort wissen die Leute auch an der Fasnacht, was ein Abfallsack ist, aber wir sind ja hier in Basel

    • Äbbas Schumacher am 18.03.2011 13:06 Report Diesen Beitrag melden

      Irr dieser Gedanke

      Ja diese Zeilen beeindrucken. Bevor einer mit Räppli beschmissen wird, steht er in einen Abfallsack? Abfalleimer für verschiedene Getränkeflaschen wären eine Unfallgefahr. Zu viele müssten aufgestellt werden. Jetzt kann der "Denk mal" anfangen zu Denken! Falls...?

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