Beim Schmuggel erwischt

24. Mai 2019 17:21; Akt: 24.05.2019 17:28 Print

170 Pyro-Fackeln für eine Fasnachtsclique?

Ein Schweizer wurde am Donnerstagabend bei der Einreise in die Schweiz mit 170 Pyrofackeln erwischt. Sie seien für seine Fasnachtsclique bestimmt gewesen, behauptete er.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der 25-Jährige reiste am Donnerstagabend über den Grenzübergang Basel-Grenzacherstrasse aus Deutschland in die Schweiz ein. Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung hielten sein Auto für eine Kontrolle an. Dabei stiessen sie auf 170 bewilligungspflichtige Pyro-Fackeln. Eine Bewilligung dafür konnte der Schweizer nicht vorweisen.

Bei der Befragung hat er angegeben, dass er die Fackeln in Deutschland gekauft habe und sie für seine Fasnachts-Clique bestimmt seien. Ob das eine reine Schutzbehauptung war, ist unklar. Klar ist: Für die Muttenzerkurve waren die Fackeln mit ziemlicher Sicherheit nicht vorgesehen. Der Schmuggler stammt nämlich aus der Zentralschweiz.

Gegen den Fasnächtler, dessen Clique offenbar einen explosiven Auftritt geplant hatte, wurde ein Strafverfahren eröffnet. Ihm drohe eine Busse oder Freiheitsstrafe, hiess es in einer Mitteilung der Zollverwaltung vom Freitag.

(lha)