Quellensteuer

28. Dezember 2011 20:26; Akt: 28.12.2011 20:30 Print

300 Millionen Franken eingenommen

Im Steuerjahr 2010 hat der Kanton Basel-Stadt knapp 300 Millionen Franken aus der Quellenbesteuerung eingenommen – ein Rekord.

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Laut dem Statistischen Amt stammt das Geld überwiegend aus der Besteuerung von Erwerbseinkommen, in zweiter Linie von Grenzgängern. Insgesamt wurden 2010 mehr als 53 000 Veranlagungen quellensteuerpflichtiger Personen durchgeführt. Im Jahr 1995 waren es zum Vergleich gut 25 000. Die in Deutschland wohnhaften Grenzgänger trugen mit über 65 Millionen Franken rund ein Fünftel zum Quellensteuerertrag bei. Aus rund 19 000 Veranlagungen resultierte im Durchschnitt ein Ertrag von gut 12 500 Franken. Die meisten Grenzgänger kommen aus Lörrach (3339), gefolgt von Weil am Rhein (2238), Freiburg im Breisgau (1731), Rheinfelden (1513) und Grenzach-Wyhlen (1226), wo sie in erster Linie steuerpflichtig sind.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Baslerin am 29.12.2011 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunt mich gar nicht

    Kommt diese Quellensteuer etwa von denselben Händlern die ständig jammern dass Schweizer im Ausland (Deutschland) ihre Einkäufe tätigen ? Aber Arbeitskräfte aus dem Ausland 'einkaufen' ist ja gaaanz was Anderes.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Baslerin am 29.12.2011 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Erstaunt mich gar nicht

    Kommt diese Quellensteuer etwa von denselben Händlern die ständig jammern dass Schweizer im Ausland (Deutschland) ihre Einkäufe tätigen ? Aber Arbeitskräfte aus dem Ausland 'einkaufen' ist ja gaaanz was Anderes.