Liestal

03. Oktober 2011 22:15; Akt: 03.10.2011 22:21 Print

Anzeige gegen SVP-Miesch

Der Baselbieter Nationalrat Christian Miesch (SVP) hat eine Anzeige wegen Verkehrsgefährdung und Sachbeschädigung am Hals.

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Christian Miesch vor seinem Slogan. (LUA)

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Angezeigt hat ihn die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD). Grund: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat sein Komitee auf mehrere Kantonsstrassen mit Schablonen den Slogan «Hopp Miesch» gesprayt. «Die Plakate werden immer wieder kaputtgemacht», so Miesch. «Da muss man sich halt was einfallen lassen.» Der SVP-Politiker glaubt nicht, dass er eine Busse bekommt.

«An der Tour de Suisse machen das doch alle.» Auch habe er die gleiche Aktion bereits vor acht Jahren straffrei durchgezogen. «Die Farbe geht von selbst weg, da muss es nur ein paar mal regnen», so Miesch. Gar keine Freude an der Aktion hat neben dem BUD auch die Polizei: «So etwas lenkt ab, gefährdet also die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer», so Meinrad Stöcklin von der Baselbieter Polizei.

(hys/20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patrick am 03.10.2011 22:53 Report Diesen Beitrag melden

    Fragliche Argumentation

    Die Schriftzüge lenken sicher nicht mehr ab als die Plakate am Strassenrand. Dass die Polizei aber kaum etwas gegen die Vandalen unternimmt oder unternehmen kann, die hauptsächlich SVP-Plakate demolieren, ist doch bitter.

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  • Unnötig am 04.10.2011 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Sprayen erlaubt!

    Mal ganz erhrlich, wenn dies keine Strafe gibt, gibt dass jedem Menschen das Recht die Strasse voll zusprayen, ohne dass man eine Strafe bekommt. Ersetns sehr gefährlich und tweitens unnötig...

  • abcd am 04.10.2011 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Das ist vollkomen übertrieben, so etwas lenkt doch bei disem Schilderwald in der Schweiz nicht ab last ihn doch Kreativ sein.

Die neusten Leser-Kommentare

  • J. Meyer am 04.10.2011 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Schnapsidee

    Verdammt noch mal, ich habe dauernd versucht zu lesen, was auf dem Asphalt geschrieben steht. :-) Jetzt weiss ich das und konnte es denn auch entziffern auf der Strasse. Vorher hatte ich mich nur gewundert, was denn jetzt wieder für eine neue Regelung markiert wurde. Himmel, was für eine Schnapsidee!

  • Michael Meienhofer am 04.10.2011 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Solche Politiker würden besser

    das Halten, was sie ab den Plakten versprechen oder besser: wer bisher keine grossen poltischen Stricke zerissen hat, der probiere es als Maler .Vielleicht wird dort sein Name ein Begriff!

  • Danny am 04.10.2011 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht in Ordnung

    Fakt ist: Miesch hat das ohne Genehmigung gemacht. Obwohl seine Wahl-Plakate (und Plakate anderer) möglicherweise Vandalenakten zum Opfer fielen, berechtigt ihn (und andere) dies nicht, einfach die Strassen zu bemalen. Was wäre der nächste Schritt? Hauswände, Züge, Autos unerlaubt mit Politgraffiti zu besprühen. Gerade die SVP, hier bin ich sogar mit ihr einer Meinung, geht doch vehement gegen die Verunstaltung von öffentlichem/n Grund und Gebäuden durch Graffiti-"Künstler" und Taggern vor. Egal was die aufgemalte/sprühte Botschaft besagt - es ist schlicht illegal.

    • Hans Dobler am 05.10.2011 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      SVP darf alles!

      Noch nicht gewusst? Sie dürfen, andere nicht! War schon immer so, wird auch so bleiben! Sie sind die "ÜBERPARTEI" und alles zum Wohl des Volkes:-)

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  • WilhelmTell41150 am 04.10.2011 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    sofort einsperren und ausschaffen

    Wahpropaganda auf öffentlichem Eigentum, das geht doch nicht, wenn jetzt noch Alle Werbung auf dem Strassenbelag machen, dann sind bald die Strtassen auch noch vollgesudelt so wie die Wände bei den Unterführungen. So ein Politiker gehört sofort sämtlicher Ämter enthoben und soll nicht zur Wahl antreten können. Das ist Wahlmanipulation übelster Sorte und eine schlechte Visitenkarte für die SVP.

  • abcd am 04.10.2011 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Das ist vollkomen übertrieben, so etwas lenkt doch bei disem Schilderwald in der Schweiz nicht ab last ihn doch Kreativ sein.