Tecknau BL

02. Oktober 2011 22:56; Akt: 02.10.2011 22:59 Print

Arbeiter wie Sklaven gehalten

Kein WC, keine Dusche und nur ein Grill statt einer Küche: Ausländische Arbeiter wohnen in der Schweiz zum Teil wie in Slums. Dies zeigt der gestern bekannt gewordene Fall von fünf Osteuropäern auf einer Baustelle in Tecknau.

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Schlafen mussten diese in erst halb fertigen Häusern. Sie sind keine Ausnahme: Bereits am Donnerstag hatte die Unia eine Grossbaustelle in Aclens VD besetzt, wo zehn Portugiesen in einem 25-Quadratmeter-Zimmer eingepfercht worden waren und für 3,78 Franken pro Stunde krampften. «Wir stellen in letzter Zeit vermehrt fest, dass Arbeiter unter entwürdigenden Umständen auf den Baustellen hausen», so Michel Rohrer, Geschäftsführer der Zentralen Paritätischen Kontrollstelle Baselland, zum «Sonntag». «Das sind einfach nur Sklaven.» Zwar verstossen die Arbeitgeber gegen das Gesetz. Weil die Ausländer aber angeben, Selbstständige zu sein, gehen sie meistens straflos aus.

(hal)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Noldi Schumacher am 04.10.2011 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Übersichtliche Angeben machen!

    Bei der Baueingabe, sollten die Firmen genannt werden die da arbeiten, sowie die Löhne angeben die sie zahlen.

  • Nick am 04.10.2011 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Pers.-Freizügigkeits-Abkommen kündigen

    Die SP muss am richtigen Ort Zeichen setzen, nur so lösen wir Probleme.

  • sandra weldon am 03.10.2011 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Landesverbot für billig Bauunternehmung

    ja, ja, hat nicht vor langer Zeit die SVP genau davor gewarnt. Die Arbeiter würden ausgenützt, der Lohn gedrückt und daher unsere Arbeiter sprich Gewerbe viel zu teuer. Nehmt nur weiter Grossunternehmen aus dem Ausland und Ihr werdet sehen. Die Bauqualität leidet, man kann nicht billig, billiger am billigsten Bauen und den gleichen Standart voraussetzen. Siehe Bern Aqua, was sagt uns dies?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nick am 04.10.2011 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Pers.-Freizügigkeits-Abkommen kündigen

    Die SP muss am richtigen Ort Zeichen setzen, nur so lösen wir Probleme.

  • Noldi Schumacher am 04.10.2011 12:51 Report Diesen Beitrag melden

    Übersichtliche Angeben machen!

    Bei der Baueingabe, sollten die Firmen genannt werden die da arbeiten, sowie die Löhne angeben die sie zahlen.

  • sandra weldon am 03.10.2011 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Landesverbot für billig Bauunternehmung

    ja, ja, hat nicht vor langer Zeit die SVP genau davor gewarnt. Die Arbeiter würden ausgenützt, der Lohn gedrückt und daher unsere Arbeiter sprich Gewerbe viel zu teuer. Nehmt nur weiter Grossunternehmen aus dem Ausland und Ihr werdet sehen. Die Bauqualität leidet, man kann nicht billig, billiger am billigsten Bauen und den gleichen Standart voraussetzen. Siehe Bern Aqua, was sagt uns dies?

  • Heinrich Zimmermann am 03.10.2011 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Geldgier ueber alles "Rechte" ade

    Bin fassungslos, da haben wie so viel "intelligente" Rechtsanwaelte, aber sowas gibts in der Schweiz. Warum wohl? Auch, wie bei "Recht", es geht nur ums Geld. Das ist eine besondere Form von Entrechtung, aber es interessiert "das Recht" nicht. (Will mir jetzt vorstellen, dass alle Parlamentarier mit 20 und mehr Mandaten, aufspringen und alle Hebel in Bewegung setzen und diese Ungerechtigkeit wegschaffen)