«Tut weh in den Ohren»

14. Februar 2020 14:21; Akt: 14.02.2020 14:27 Print

Über dieses Video lacht Basel

Die Basler Kantonalbank macht sich mit einem nicht ganz ernst gemeinten Video über die Baselbieter Konkurrenz lustig, die seit Donnerstag auch eine Filiale in der Stadt betreibt.

Baselbieter Bankangestellte trällern das typisch städtische Lied in breitem Baselbieter Dialekt. (Video: BKB)
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Irgendwo, weit abgelegen im Baselbiet, sammelt ein Reisecar auf der Strecke ein paar Reisende ein. Als sie vollzählig ist, beginnt die Truppe auf dem Weg nach Basel-Stadt halbherzig und im breiten Baselbieter Dialekt das Lied «Z'Baasel an mim Rhy» zu trällern. Doch bei den Reisenden in dem Car, die allem Anschein nach alles andere als «dert sy» möchten, handelt es sich nicht um unmotivierte Schulkinder auf einem Klassenausflug, sondern um die Angestellten der Basellandschaftlichen Kantonalbank.

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Mit diesem Video begrüsst die Basler Kantonalbank augenzwinkernd die Konkurrenz aus dem Land, die am Donnerstag mitten in der Stadt am Barfüsserplatz eine Filiale eröffnet hat. Gegenüber Prime News sagt Patrick Riedo, Mediensprecher der Bank, sie nähmen es sportlich, dass die Konkurrenz eine Filiale eröffne. Das Video ist auf Social Media ein Hit. Innert 24 Stunden wurde es auf Facebook über 90'000 Mal angesehen.

Nicht so sportlich dürften einige Städter aber den Dialekt, in dem die Stadthymne gesungen wird, nehmen: «Das schmerzt in den Ohren», schreibt ein Städter offensichtlich nicht ganz ernst gemeint unter dem Facebook-Post der Bank.

(mhu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christoph K. am 14.02.2020 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Baselbieterdütsch

    Als Baselbieter möchte ich gerne sagen, dass es im oberen Kantonsteil nicht "an mim" heisst, sondern "a mim". So singen es die Passagiere auch. Und "dert sy". Ähm. "Dört sii", aber im Lied singen sie eh "wäimer sii", also eh ganz daneben. Klugscheissermodus aus :)

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  • Philipp74 am 14.02.2020 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    z'Baasel am mim Rhy!

    jo dert schiff i driiii! Lalalaaalalala!!!

  • Sw. Com. am 14.02.2020 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    BLKB noch bald BKB???

    Jetzt kann sich die BLKB einmal profilieren, vielleicht verlieren sie nächstens mal das B(*L*)KB. Die BKB kauft ja alles was im weg steht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ä Baselbieter am 15.02.2020 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Regio

    Immerhin weiss die BLKB wo BS ist. Umgekehrt scheint dies nicht der Fall zu sein. Einige Szenen sind in SO gedreht. Und nebenbei sind sie, so wie's aussieht, noch im Fahrverbot unterwegs ;-).

  • Heiri Sutter am 15.02.2020 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Verrat an den Baselbietern!

    Aha, so versteht die BLKB ihren Auftrag. Filialen schliessen im Baselbiet und bei den Sydebändel-Herren eine aufmachen und mit ihnen geschäften. Unsere Ahnen würden sich im Grab umdrehen, welche die Freiheit von den Städtern erkämpft haben. Würde mich nicht wundern, wenn die BLKB noch Abgaben und Steuern an den Basler Daig zählt! Ob J. Häfi. nicht auch ein Sydebändel-Herr ist? Und die von uns gewählten Volksvertreter schlafen!!! Rotstab sofort Handeln!

    • Pufadus am 15.02.2020 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Heiri Sutter

      Die gleichen alten Geschichten die auch heute noch verwendet werden um gegen eine Kantonsfusion Stimmung zu machen. Da drehen sich bei mir nur die Augen. Grüsse auch aus dem Baselbiet: lasst Geschichte Geschichte sein.

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  • RegioKid am 15.02.2020 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ernüchternde Bilanz

    Nach 10 Jahren BS und 3 Wohnrten innerhalb der Stadt ist Bilanz ernüchternd. Am dritten Ort ist die Nachbarschaft, kauzig, bünzlig, spiessig, unfreundlich, verschlossen, und zu wenig durchmischt. Hatte sowas in 30 Jahren auf dem provinziellem Landleben nicht erlebt. Wir ziehen wieder aufs Land mehr Wohnraum fürs Geld weniger KK. Weniger dicht bebaut und nette Nachbarn. Trotzdem Basel hat absolut berechtigte Qualitäten. Nur am unteren Band vom Mittelstand wird man für das bisschen urbanität als Familie ziemlich ausgepresst. Am ende bleiben nur die Reichen und Wohlfahrtempfänger. Als Gast Ja

  • S.Box am 15.02.2020 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klein kariert.

    Leute die das Thema Dialekt ob es schön, gut oder daneben diskutieren, sind doch die größten Bünzlì. Ich bin in Basel geboren lebe seit 40 Jahren in Zürich, und habe tolle Freunde in beiden Kantonen. Themen wie Dialekt, ist nie wichtig. Man ist ein cooler Mensch oder eben nicht. Herkunft spielt keine Rolle. Deppen gibt es überall. Klein Karierte offensichtlich auch genug.

    • Chipsy King am 15.02.2020 11:13 Report Diesen Beitrag melden

      Weiterziehen bevor man versauert...

      Leben Sie mal paar Wochen im oberen Kleinbasel bei den Reihenhäuslern, ein graus was sich da alles verschanzt hat. Da Ist schon der cool wo möglichst schnell wieder wegzieht.

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  • Freddy vo Basel am 15.02.2020 07:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Adieu Ihr innovationslosen Banken

    Wenn Banken aussehen als stände man in einem Wohnzimmer, es kaum Zins auf Gutgaben gibt, preiswerte Revolut Debitcards, bequeme Onlinekonten, lukratives DeFi und vertrauenswürdige Blockchainsysteme auf dem Vormarsch sind, spätestens dann sollte man Merken, dass Banken kaum eine rosige Zukunft haben.