Nach Laser-Attacken

02. Mai 2019 15:15; Akt: 02.05.2019 17:13 Print

BVB stellen Frankreich-Tram nach 20 Uhr ein

Nachdem Tramfahrer wiederholt mit Laser-Pointern angegriffen wurden und eine Chauffeuse verletzt wurde, ziehen die Basler-Verkehrs-Betriebe (BVB) die Reissleine.

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«In den vergangenen Tagen kam es wiederholt zu sicherheitsrelevanten Vorkommnissen auf der Tramlinie 3 auf französischem Boden», schreiben die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) am Donnerstag, 2. Mai. Bei einem Angriff mit einem Laserpointer sei eine Wagenführerin verletzt worden.

«Aus Sicherheitsgründen hat die BVB deshalb entschieden, die Strecke zwischen Burgfelderhof und Gare de Saint-Louis zwischen 20 Uhr und Betriebsschluss per sofort und ersatzlos einzustellen», heisst es weiter. Auswirkungen auf den Fahrplan auf Schweizer Boden gebe es indes nicht.

«Griffige Massnahmen» erwartet

Am Montag wurden die Angriffe auf dem französischen Teil der Linie bekannt. Zum Schutz der Sicherheit des Fahrpersonals und der Fahrgäste würden nun Massnahmen ergriffen.

«Wir erwarten von den zuständigen französischen Behörden nun endlich griffige und nachhaltige Massnahmen, damit ein sicherer Betrieb dieses Abschnitts wieder möglich ist», sagt Bruno Stehrenberger, Leiter Verkehr der BVB.

(las)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jampi am 02.05.2019 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waggisträmli für Basler???

    Super Entscheidung!!! Die französischen Behörden im Elsass haben die von der Regierung in Paris angewandte Prinzip der Gleichgültig übernommen. Die Basler BVB hat eine klare Entscheidung getroffen. Bravo!

  • Bes am 02.05.2019 15:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Richtig so, es geht nur mit Konsequenz, denn es sind ja noch Fahrgäste im Bus und auch die sind gefährdet.

  • sape am 02.05.2019 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso

    Wieso haben die Leiter nicht den Mum, sich hinter die eigenen Leute zu stellen un sie zu schützen? Nö, das Problem wird tot geschwiegen, bis es an die Öffentlichkeit kommt. Es wird immer wieder gefragt, wieso man mit der Geschichte oder jenen an die Öffentlichkeit muss. Die Antwort ist relativ einfach: Es wirds nichts unternommen, wenn es nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Italico Nero am 02.05.2019 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Nachbar

    Man macht auch keine Tram nach Frankreich zum Macron. DE, IT & AT sind ja ganz gut. Aber FR? Das war von vorne rein an Eigentor!!!!

  • the truth am 02.05.2019 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Auslastung

    Wenn ich in St.Louis bin sehe ich immer leere oder halbleere Trams. Verstehe nicht warum diese Linie mit Basler Subvention gebaut wurde. Die Leute fahren trotzdem mit dem Auto zur Arbeit nach Basel. Linie 8 Weil am Rhein läuft sehr gut, ohne Vorfälle wie in Frankreich.

  • kurt am 02.05.2019 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Technische Lösung?!?

    Gäbe es nicht eine spezielle Folie mit der man die Frontscheibe ausrüsten könnte die das Spektrum des Laserlichts filtert? Soweit ich weiss gibt es ja auch Schutzbrillen wieso also nicht eine Folie?!?

  • Baslerbebbi am 02.05.2019 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einstellen

    und fertig ist !

  • Peter Müller am 02.05.2019 16:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So nicht ein Exempel statuieren

    Von den Franzosen ist da nichts zu erwarten das Hauptziel aus Ihrer (Einkaufstourismus) wird nicht beeinträchtigt. Sofort das Geld zurückfordern inkl der Million die unser Herr wessels eigenmächtig mit seinem süffisanten Lächeln verschenkt hat. Auch tagsüber einstellen nur für den Einkauf braucht's die Verlängerung nicht. Alle Kosten für die verletzen Personen an die Franzosen senden (inkl der Kosten des Unfallversicherung)