Dreikönigskuchen

05. Januar 2012 22:35; Akt: 05.01.2012 20:47 Print

Backen im Akkord für die Krone

von Susan Pedrazzi - Spätestens ab heute gibt es ihn überall: den Dreikönigskuchen. In der vergangenen Nacht wurde das Gebäck tausendfach produziert.

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Konditor-Confiseur Hansruedi Bubeck, Andy Strobel vom Hotel Trois Rois und Bachmann-Bäcker Denis Munck. Foto: sup

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Passend zum Dreikönigstag geht das Schlemmen um die goldene Krone wieder los. Für den königlichen Genuss wurde in den Backstuben im Akkord gebacken. Allein die Migros produziert für die Region rund 10 000 Stück zu einem Verkaufspreis ab 3.90 Franken. Mit 7.50 Franken ist das Hefeteiggebäck in der Confiserie Bubeck zwar teurer. Für Mitinhaber Hansruedi Bubeck bedeutet die Produktion der rund 600 Kuchen aber auch grossen Mehraufwand: «Ich arbeite von zwei Uhr morgens bis um 16 Uhr durch.»

Für ihren Dreikönigskuchen schieben auch die Bäcker der Confiserie Bachmann eine Nachtschicht: «Wir backen ab zwei Uhr morgens 800 Stück der Schweizer Version und 200 Stück der französischen Variante aus Blätterteig und Mandelmasse», sagt Bäcker Denis Munck.

Im Grand Hotel Les Trois Rois wird der Name heute zum Programm gemacht: Wer im eigens vom Hotel produzierten Kuchen den speziellen König findet, gewinnt eine königliche Übernachtung in der Suite Les Trois Rois im Wert von 4500 Fr. Der Erlös des Kuchenverkaufs (20 Franken pro Stück) der von 14 bis 18 Uhr stattfindet, geht ans Waisenhaus Basel. Dasselbe gilt für die Spenden, welche die drei heiligen Könige im Lichthof des Hotels sammeln.

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